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Zwei, die gehen

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In den letzten Tagen kamen zwei Berichte über Kolleginnen, die ihre Leitungsstelle aufgeben (müssen): Die eine aus Töging scheidet schweren Herzens aus familiären Gründen [via pnp.de], die andere, Leiterin der Bibliothek des Wissenschaftskollegs zu Berlin, verabschiedet sich nach 28 Jahren in den Unruhestand. Ein langer Artikel im Tagesspiegel behandelt ihre Tätigkeit und erwähnt auch, dass ihr auch ein Harfensolo von einem der “Fellows” des Wissenschaftskollegs gewidmet wurde.
Der Artikel freilich kann auch als Sammlung von Stilblüten zum Berufsbild genommen werden. Beispiele gefällig?

“Bibliothekarinnen leben gemeinhin ein Leben im Stillen, ihre Bewegungen gedämpft von den vielen Büchern.”

Oder:

“Sie ist ein Lexikon auf Beinen, aber das reicht ihr nicht.”

Sei dem, wie es wolle, offenbar hat die Kollegin ein äußerst erfolgreiches Berufsleben hinter sich, denn der Artikel schildert sie als eine Institution in einer Institution!

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