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Kultur nicht Google überlassen

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Kulturstaatsminister Neumann will geistiges Eigentum und nationale Kulturgüter in einer digitalen Bibliothek schützen -und der Allgemeinheit zugänglich machen, berichtet die taz heute.

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2 Kommentare

  1. Wohin der Zug mit der aktuellen Bundesregierung fährt, weiß man ja spätestens, seit Neumann mit der Formulierung “Es gibt kein Recht auf Privatkopie” beeindruckte, siehe
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kulturstaatsminister-Es-gibt-kein-Recht-auf-Privatkopie-871314.html

    Und auch in diesem Bericht fällt Neumann wieder mit weitestgehend sinnfreien Formulierung auf, z.B. “Es ist auch Aufgabe der Bundesregierung, dafür zu sorgen, dass sich die totale Gratismentalität in der digitalisierten Welt nicht durchsetzt”.

    In diesem Sinne: Nieder mit dem bösen Open-Access und dem super-bösen Google!

  2. “Kultur” und “Kulturgüter” sind glücklicherweise zwei Paar Schuhe, und die Kulturgeschichte zeigt, dass Kultur auch unter widrigsten politischen Bedingungen möglich ist. Der Politik sollte man die Kulturgüter jedenfalls ebensowenig ausschließlich überlassen wie Google. Ausschließlichkeit (auch im verwertungsrechtlichen Sinne) schadet hier nur. Und schließlich mögen die Google-Kritiker bedenken, dass auch Google zur Zeit ein nicht ganz unwesentlicher Teil der heutigen Kultur ist bzw. Kultur und zunehmend auch wissenschaftliches Arbeiten prägt.

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