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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

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Habemus papam. Et felem

Wie ich soeben lese, wurde das bekannte Idol der weltweiten gay communities, Ratzinger – diese entzückenden roten Prada Schühchen! -, Opfer eines xenophoben Angriffs. Eine Birminghamer Kirchenkatze griff ihn in Abwehr von Überfremdung durch vermummte Gestalten aus fremden Kulturkreisen an. Dem Idol geht es den Umständen entsprechend.

2 Kommentare

  1. Steht das irgendwie im Zusammenhang mit dem Focus dieses Blogs? Das ist ja nicht mal kurios. Aufgebauschter Non-Event für die Hamburgs yellow press.

  2. Eine bemerkenswerte Frage. Man kann bestimmte Dinge auch weniger zynisch behandeln, als ich das tue. Ob sich Katz und Papst streiten, interessiert mich die Bohne. Sehr wohl aber, mit welchen Schlagwörtern Bibliotheken sich präsentieren. (Deswegen hat der Beitrag auch als tag ‘Verschlagwortung’.) Manchmal kommen bei der automatischen Verlinkung ähnlicher Artikel bei netbib ja erstaunlich vernünftige Dinge heraus. Dieses Mal nicht. Insoweit wird nicht deutlich, dass der Bezugspunkt die Vergabe eines Schlagworts ‘Überfremdung’ ist. Dieser Begriff hätte niemals in die SWD kommen dürfen. Oder nach entsprechendem Hinweis sofort gelöscht werden müssen. Ich habe mir die verschiedensten bundesweiten Nachweise für den Sarrazin Titel angesehen. Die Verwendung von ‘Überfremdung’ scheint nirgendwo als Problem angesehen worden zu sein. In Hamburg nicht bei der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky (“Gegen Frechheit und Anmaßung, Für Achtung und Ehrfurcht vor dem unsterblichen deutschen Volksgeist! Verschlinge, Flamme, auch die Schriften der Tucholsky und Ossietzky!”), der Universitätsbibliothek der Helmut Schmidt Universität, den Bücherhallen Hamburg. Hier stellen sich eine erschreckende Reihe fachlicher Fragen, für mich auch politische. Darunter nicht zuletzt, was es bedeutet, wenn man zu den verkauften Exemplaren des Sarrazin Titels auch noch die bedrückenden Ausleihzahlen zu zählen hat.
    In den HAN gab es einen Bericht über die Buchholzer Stadtbücherei. http://www.han-online.de/Persoenlich/article56550/Herrscherinnen-im-Reich-der-Buchstaben.html “Derzeit seien der Ratgeber “In der Mitte des Lebens” von Margot Käßmann und “Deutschland schafft sich ab” von Thilo Sarrazin die ganz großen Hits.” Pfaffen und Rassisten vernebeln gleichermaßen die Gehirne. Für die Opfer von Rassisten sind diese gefährlicher, zuweilen tödlich. Für mich ist weiterhin nicht erkennbar, was Rassisten in den Beständen Öffentlicher Bibliotheken zu suchen haben. Ich möchte allerdings hervorheben, dass die Buchholzer Bibliothekarinnen im Gegensatz zu den ganz offensichtlich nutzlosen Mitarbeitern großer Bibliotheken brav ihre Pflicht getan haben. Die Schlagwörter dort lauten: Deutschland ; Sozialstaat ; Integration.
    Geht doch.
    Solange irgendeine deutsche Bibliothek dieses Schlagwort ‘Überfremdung’ weiter benutzt, wird dies bei mir weiter im Fokus stehen. Täglich.