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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

Wenn gedruckte Bücher wie eBooks benutzt werden müßten..

obnoxious librarian from hades beschreibt sehr eindrücklich und nachvollziehbar, wie es aussehen würde, wenn wir die normalen gedruckten Medien nutzen müßten, wie wir in Bibliotheken die eMedien nutzen müssen.
Der Zugang ist extrem absonderlich, wird aber von BibliothekarInnen und speziell den Verlagen natürlich für völlig normal gehalten

The colleague is interested in one of the books and asks whether she can borrow it for a few hours. But alas, the book is attached with hand cuffs to our l-user. Both colleagues now first have to report to the library front desk to unlock the hand cuffs before they can hand over the book.

In dem Artikel gar nicht behandelt wird das völlig unnatürliche Geschäftsgebaren, beim Thema Bezahlung bzw. Erreichbarkeit. Wenn man also in einen der im Artikel beschrieben Räume gar nicht erst nicht hineinkommt… Ich hatte auch in der INETBIB nach den im Artikel eBooks und Standardprobleme beschriebenen Problemen gefragt, aber das sind offensichtlich ganz bedauerliche Einzelfälle, die ausschließlich eine kleine Bibliothek im Norden Deutschlands betreffen. Allerdings werden Erfahrungen zu dem Thema  gerne auf Tagungen, Konferenzen, BibCamps usw. ausgetauscht, auch im Ausland wundert man sich darüber wie die Verlage mit Bibliotheken umgehen können: Academic publishers make Murdoch look like a socialist.

Der Text zu dem Bild, das sich im Artikel “There are still some publishers that don’t freaking get it” auf medinfo findet, ist IMHO falsch. Statt „lustiger Clowns von Nature, Elsevier, JAMA und NAJM“ müsste es wohl eher heißen „die lustigen Clowns in den Bibliotheken“ SCNR…

Autor: Edlef Stabenau

Ich bin Bibliothekar

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