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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

The Great Librarian Massacre of 2012

Der Titel dieses Posts hört sich zunächst ziemlich reisserisch an, im Text wird dann aber schon relativiert und auch über das heutige Berufsbild refelektiert.
Es werden nicht (wie ursprünglich gepostet) alle BibliothekarInnen der Harvard Library entlassen, sondern es ist eine größere Umstrukturierung im Gang, bei der zunächst wohl die „technical services“ betroffen sind. Weitere Infos dazu u.a. hier Update on What’s happening at Harvard

Was mir neu war: Mit „technical services“ sind nicht etwa die MitarbeiterInnen von IT-Abteilungen oder ähnlichen gemeint, sondern

the people whose work focuses on the technical details of maintaining and developing library collections. It is an umbrella term that covers mainly acquisitions (people who deal with invoicing, purchasing, gifts, subscriptions and licensing, etc.) and cataloging (people who make sure the millions of items in a library collections can be found through the catalog or, increasingly, other discovery services).

Heute trifft es den Kern der Arbeit wohl eher, wenn man statt „Ich mach was mit Büchern“ besser sagt „ich mach was mit (Meta)Daten“. Das Thema wird auch gerade bei dem Beitrag von Adrian Pohl auf Plan3t.info Maschinen was vorschreiben lernen diskutiert.

Autor: Edlef Stabenau

Ich bin Bibliothekar