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vascoda: Außer Spesen doch was gewesen

24. Mai 2010

Das ankündigte Ende von vascoda erntet hier bei netbib und in vielen Kaffeepausen auf einschlägigen bibliothekarischen Zusammenkünften immer gern negative und mitunter sehr hämische Kommentare. Natürlich ist der Ärger darüber berechtigt, dass das viele Geld, das in die Förderung von vascoda geflossen ist, nicht zu einem nützlichen und nachhaltigen Produkt geführt hat.  Interessanter als Ärger und Häme wäre ein ehrlicher Bericht darüber, warum vascoda gescheitert ist. Aber da Scheitern in Drittmittelprojekten ja offiziell tabu ist, braucht man darauf wohl nicht zu warten.

Grund genug also, einmal zu schauen, ob vascoda trotz des Scheiterns am großen Ziel Fachportal nicht doch was gebracht hat. Dazu fünf Thesen:

  1. Ohne vascoda und die ebenfalls gern geschmähten ViFas wäre es Bibliotheken nicht möglich gewesen, sich innerhalb relativ kurzer Zeit personell zu verjüngen.
  2. Die für vascoda und die ViFas eingestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wertvolles Wissen über die Gestaltung von Internetdiensten, die Nutzung von neuen Technologien (Suchmaschinen!), Methoden der Benutzerforschung, Digital Rights Management,  die Normierung von Metadaten, den Bedarf an konsistenter Erschließung und das Marketing u.v.a.m.  mitgebracht.
  3. Diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Regel nicht bibliothekarisch sozialisiert waren, haben den Bibliothekswesen einen Spiegel vorgehalten und das Nachdenken über die Außenwahrnehmung unserer Dienste angeregt.
  4. Der aktuelle Trend zur Weiternutzung von Metadaten aus einschlägigen Katalogen und Datenbanken innerhalb von neuen Suchportalen (zum Beispiel den vielen “Katalog 2.0-Projekten” )  kann auf wertvolle Erfahrungen des vascoda-Teams zurückgreifen, das dieses Know-How auf dem kleinen Dienstweg gern teilt.
  5. Auf Grundlage der  bei vascoda und den ViFas gemachten negativen Erfahrungen ist die Dringlichkeit neuer Lizenzmodelle für bibiografische Daten und entsprechender Dienste  schon sehr früh deutlich geworden und bildet so eine zusätzliche Argumentationshilfe für die aktuellen Initiativen im Bereich Linked Open Data.

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Facebook-Kniff: Statusmeldungen und Fotos selektiv freigeben

10. Mai 2010

Auf dem BibCamp in Hannover  gab es ja eine Session zu bibliothekarischen Angeboten auf Facebook, und in der Tat steigt die Anzahl von KollegInnen, NutzerInnen und Bibliotheksprofilen in diesem Netzwerk kontinuierlich – prominentes Beispiel zuletzt: die Stabi Berlin. Klar: Die Bedenken in Sachen Datenschutz gegenüber Facebook sind berechtigt, und Facebook-Austritte wegen umstrittener Datenschutz-Policies sind durchaus nachvollziehbar. Dafür, trotzdem zu bleiben gibt es jedoch einige Gründe: Pure Business-Netzwerke wie Xing sind einfach nicht aufregend genug,  ein Bibliotheksauftritt lässt  sich bei StudiVZ nicht wirklich gut realisieren, und gerade wer viele internationale Kontakte hat, kommt an Facebook meist ohnehin nicht vorbei.

Facebook -Status

Facebook -Status

Für die dann unausweichliche kombinierte berufliche und private Nutzung von Facebook gibt es aber ein paar praktische Kniffe, die eine recht ordentliche Trennung von unterschiedlichen Lebensbereichen ermöglichen.  Für Statusmeldungen, Fotoalben und anderen Content lässt sich nämlich selektiv bestimmen, wer aus dem Kreis der FreundInnen was zu sehen bekommt – indem man auf das “Schloss”-Symbol klickt und die Informationen benutzerdefiniert freigibt.

Besonders gut klappt das, wenn man zuvor Listen von FreundInnen angelegt hat. Diese – sehr empfehlenswerte – Klassifizierung von Facebook-Kontakten, beispielsweise in Listen wie “privat” oder dienstlich” lässt sich ganz einfach über die Funktion Konto > Freunde” erledigen. Ist das getan, kann man jeglichen Content für die Mitglieder dieser Listen freigeben – wobei auch der Ein- oder Ausschluss einzelner Kontakte möglich ist.

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Freie Metadaten – (k)ein Thema für den Bibliothekskongress

20. Dezember 2009

Dieser Beitrag von Anne Christensen, Patrick Danowski und Adrian Pohl wurde zeitgleich auf den Blogs netbib, Bibliothek 2.0 und mehr und Übertext veröffentlicht.

Katalogdaten sind zweifellos gefragter denn je – nicht nur für Zwecke der Fremddatenübernahme bei der Katalogisierung, sondern auch im Web 2.0, von Sozialen Katalogisierungsanwendungen wie LibraryThing und Open Library. Darüberhinaus gewinnen mit dem unaufhaltsamen Fortschritt von Linked Data, der dieses Jahr seinen bisherigen Höhepunkt erreicht hat, Katalogdaten in einem weiteren Anwendungsbereich an Bedeutung. Die Verlinkung freier Daten (Linked Open Data) bietet uns die Möglichkeit, das Wissen, was in den Titel- und Normdaten enthalten ist, abzuschöpfen und durch die Verknüpfung mit anderen – nichtbibliothekarischen – Wissensressourcen seine Nutzungsmöglichkeiten zu maximieren. Mehr…

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GBV-Verbundkonferenz: Filme und Folien

17. September 2009

Auf die Sammlung von Fotos, Tweets, Booksmarks und Präsentationen auf der Website der 13. GBV-Verbundkonferenz in der letzten Woche in Hamburg wurde ja hier bereits hingewiesen. Neu auf den Programmseiten sind nun Links auf Vortragsfolien sowie die Mitschnitte der Keynotes und weiterer Vorträge, die gesammelt auch auf dem Portal Lecture2Go der Universität Hamburg zugänglich sind.

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Linked Data: Schwerpunkt des IFLA Satellite Meetings in Florenz

24. August 2009

Die Live-Berichterstattung des Satellite Meetings der Information Technology Section der IFLA war hier bei netbib bereits Thema – und in der Tat waren die Diskussionen und das Networking auf Twitter während dieser Konferenz ein Highlight der selbigen.  Deswegen hier nochmal der Hinweis auf die archivierten Tweets der #ifla2009it bei Twatterkeeper.

Zwar war das Vortragsprogramm unter dem Motto “Emerging Trends in Technology: Libraries between Web 2.0, Semantic Web and Search Technology” relativ breit angelegt – digitale Auskunft, Folksonomies, Katalog 2.0. Den rote Faden bildete aber das Thema Linked Data. Worum es dabei geht? Um den nächsten Schritt bei der Öffnung unserer Katalog-Silos, und zwar einen, der über einschlägige APIs und Webservices deutlich hinausgeht: Bibliografische Angaben, Normdaten und Bestandsinformationen werden von speziellen bibliothekarischen Datenmodellen wie MAB, Marc und Co. ein universales Datenmodell übertragen (Stichwort: RDF), mit URLs ausgezeichnet und somit verlinkbar gemacht – und um nichts anderes geht es im Web 3.0, der nächsten Evolutionsstufe des Web. Emmanuelle Bermes von der französischen Bibliothèque Nationale begründete die Notwendigkeit für Bibliotheken, diesen Schritt gehen, und Martin Malmsten demonstrierte den praktischen Einsatz von Linked Data im Rahmen seines schwedischen Verbundkataloges LIBRIS – einschließlich der Ankündigung eines Open Source -Frameworks für Linked Data auf Basis von Jangle, worauf sich sämtliche Katalog 2.0-Projekte in Deutschland bereits freuen können (Kooperation von OCLC/PICA und Co. natürlich vorausgesetzt – am Rande bemerkt). Die Forderung nach der Bereitstellung von bibliothekarischen Normdaten als Linked Data ist jetzt jedenfalls international salonfähig und das Thema gehört jetzt definitiv auf die Agenda. Wie passend also, dass schon von einer Linked Data-Veranstaltung von HBZ und ZBW geflüstert wird!

Eine Hand voll Bilder aus der Florentiner Hitze – es gab in der Tat eine offizielle Wetterwarnung -  sind bei Flickr zu finden. Schade war, dass die überwiegende Mehrheit der TeilnehmerInnen aus Europa kamen. Hoffentlich ist das bei der “richtigen” IFLA in Mailand anders! Wer französisch kann und mehr über die Konferenz aus anderer Perspektive lesen mag: @figoblog berichtet ausführlicher.

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Horizon-Report: Was Trends im Bildungsbereich mit Bibliotheken zu tun haben

13. Juli 2009

Über 200 einschlägige ExpertInnen befragt das New Media Consortium gemeinsam mit EDUCAUSE (einer Art US-Equivalent zu DINI) alljährlich zu Technologie-Trends im Bildungsbereich – das Ergebnis wird unter dem Namen Horizon Report publiziert und ist, einer Initiative des Hamburger MultiMediaKontors sei Dank, nun auch in deutscher Übersetzung als PDF verfügbar.  Warum das eine gute Nachricht ist? Weil der schon immer hochspannende, weil gut recherchierte und mit Beispielen und Literaturempfehlungen versehene Report nun auch hierzulande eine Chance auf Wahrnehmung bei EntscheiderInnen im Bibliothekswesen bekommt – und auf dieser Grundlage zum Beispiel deren Verständnis und Unterstützung für die Bereitstellung von Normdaten aus Bibliotheken für Semantic Web-Anwendungen einzufordern.

Der Report identifiziert sechs Bildungs-Technologien, die man in den kommenden 1-5 Jahren im Auge behalten oder zumindest ins Auge fassen sollte.  Zu allen Technologie-Trends gibt es auch schon Umsetzungsbeispiele im Bibliotheksbereich: Mehr…

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Bibliotheks-Gezwitscher zum Erfolg bringen

23. Juni 2009

Telefongespräch mit einer befreundeten Kollegin aus <Stadt>, hier mit ihrer Erlaubnis wiedergegeben:

Sie: Ich hab da jetzt mal für unsere Bibliothek mit dem Twitter angefangen, und weißt du was, da folgen mir schon sieben Leute. Aufregend!
Ich: Ja, ist doch auch cool!
Sie: Aber wie finde ich denn jetzt noch mehr? Mehr…

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Bibliotheken in Facebook

10. Oktober 2008

Diese Woche war Facebook-Gründer Mark Zuckerberg in Deutschland, um Werbung für das von ihm geschaffene und weltweit am meisten genutzte soziale Netzwerk zu machen. Hierzulande ist ja insbesondere die Jugend nahezu flächendeckend bei der Konkurrenz, nämlich StudiVZ, organisiert, aber offenbar will Zuckerberg das ändern.

Grund genug also, hier einmal über Erfahrungen mit der Facebook-Seite der Stabi Hamburg (leider nur für Account-InhaberInnen einzusehen) zu berichten. Mehr…

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Neuer Chatbot: BoB aus Bozen

1. Oktober 2008

Chatbot der UB der FU Bozen Seit gestern arbeitet der “Reference Cybrarian” BoB auf der Website der UB Bozen. Genau wie seine KollegInnen Askademicus, Stella, INA und den beiden Chatbots auf den Seiten des sächsischen Bibliotheksportals bzw. der SLUB informiert BoB über die Benutzung von und Recherche in Bibliotheken – und sorgt nebenbei für willkommene Unterhaltung (bringen Sie BoB zum Lächeln – sehr charmant!). Aktuell spricht BoB englisch, für die kommenden Monate sind jedoch auch eine deutsche und eine italienische Variante geplant.

Besonders ist BoB deswegen, weil man bei diesem Projekt nicht auf kommerzielle Software-Lösungen zurückgegriffen hat, sondern ein entsprechendes Produkt selbst entwickelt hat, und zwar mit Unterstützung des KRDB Research Centres der Bozener Freien Universität. Mehr über das Projekt kann man auf der dazu gehörigen Info-Seite nachlesen, von dort aus gelangt man auch zu Publikationen über die Technik hinter BoB. Für sein bibliothekarisches Fachwissen hat das Entwicklungsteam von BoB übrigens auch auf die Wissensbasis von Stella zurückgegriffen.

Nebenbei bemerkt: Das hier benutzte Bild von BoB entstammt von seiner Visitenkarte – wie Bibliotheken mit Visitenkarten ihre virtuellen Auskunftsdienste vermarkten können, zeigt auch dieses Beispiel.

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Gaming und mehr: Zukunftswerkstatt in Erfurt 2009

23. September 2008

Wer schon jetzt anfangen will, gute Gründe für den Besuch des Erfurter Bibliothekstages im nächsten Jahr zu sammeln, sollte sich schon mal die Zukunftswerkstatt angucken. Christoph Deeg, Jin Tan und Julia Bergmann werden dort zum Ausprobieren von Spielkonsolen, virtuellen Welten und mehr einladen:

Kommen Sie und probieren Sie aus wie man Wikis, Weblogs, RSS, Second Life, cafesonique.com und WII-Playstations bedient und nutzt. Lernen Sie Best-Practice-Lösungen zur Anwendung und Einbindung dieser Medien aus Bibliotheken weltweit kennen. Entwickeln Sie im Gespräch mit Kollegen neue Ideen für die Zukunft der Bibliotheken in Deutschland.

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Eindrücke von der GBV-Verbundkonferenz

16. September 2008

Die 12. Verbundkonferenz des GBV liegt nun schon eine Woche zurück, Jin Tan und die Potsdamer LIS-Studierenden haben bereits darüber gebloggt, in Anlehnung an Lambert Hellers Bericht von der letztjährigen Veranstaltung diesmal von mir fünf – eher persünliche Eindrücke – vom Treffen der GBV-Familie in Berlin:

  1. Strategisches: Zwei Keynotes
  2. Beiläufiges: Frust für junge Kollegen
  3. Vorbildliches: Ideen mit Benutzerin diskutieren
  4. Im Bau befindliches: Katalog 2.0
  5. Schmissiges: Bei Info-Kompetenz auf Marketing statt Didaktik setzen

Mehr…

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Fachreferat 3.0: Cyberinfrastructure Facilitators

13. September 2008

David R. Lankes, US-Professor und Theoretiker der Bibliothek 2.0, prägt in einem aktuellen Paper einen neuen Begriff für die Fachreferats-Arbeit im Web 2.0 Web 3.0: “Cyberinfrastructure Facilitators” unterstützen Forschungsteams bei Aufbau und Pflege ihrer digitalen Forschungsumgebungen und sind somit

a vital member of the research enterprise who works closely with researchers to identify extant tools, data sets, and other resources that can be integrated into the process of pursuing a research objective

Ein bisschen erinnert das natürlich an das Konzept der Community Technology Stewards, unterscheidet sich von selbigem aber durch die Fokussierung auf künftige Grid-Architekturen und den Bezug auf die Theorie der Participatory Librarianship.

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Sex, the city – and the library!

15. Juni 2008

Die Spatzen pfeifen es ja von den Dächern: “Sex and the city – the movie” ist über weite Strecken in der Tat ein Werbespot für diverse Mode-Labels. Aber neben Vuitton, Westwood und Co. bekommt überraschenderweise auch die Marke Bibliothek ihren Gala-Auftritt im Film zur Serie: Heldin Carrie proklamiert ihre Liebe zu geliehenen Büchern aus der Bibliothek sowie dem Geruch derselben, wird als (säumige) Bibliotheksbenutzerin gezeigt – und wählt schlieÃ?lich die spektakuläre New York Public Library als Location für ihre (nicht minder spektakuläre) Vermählung mit Mr. Big. Ein Kollege aus der New York Public Library bloggt über Hintergründe und insbesondere dasjenige Buch auf Carries Leihliste, das als Vorlage für zahlreiche Liebes-E-Mails im Film dient.

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Ohrenschmaus: HSU mit Podcast

9. Juni 2008

Anfang letzten Jahres habe ich ja mal Ideen für den Bibliotheks-Podcast aufgelistet. Was ich (und die Kommentierenden) dabei ganz offensichtlich vergessen habe: Musikalisch begabte KollegInnen im eigenen Haus um Unterstützung bei der Audio-Untermalung des Contents bitten. Gelungenes Beispiel: Die erste Ausgabe des Podcasts aus der Bibliothek der Hamburger Helmut-Schmidt-Universität, mit Dr. Frank J. Nober an der Gitarre. Der Inhalt? Eine – mitunter augenzwinkernde – Erläuterung der oft gestellten Fragen, warum “das in den Bibliotheken immer so kompliziert sein muss”. Liegt es an der Musik, dass ich die Erklärungen so beruhigend fand?!?

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Geschlechtergerechter Tag für Mannheim: Bibliothekstage_2008

2. Juni 2008

Keine Ahnung, ob sich schon füher mal Kolleginnen und Kollegen mit der Benamsung unseres jährlichen Giga-Events mit dem diskriminierenden Titel Bibliothekartag auseinandergesetzt haben, aber Danilo Vetter hat das Thema “Geschlechtergerechte Sprache in Bibliotheken” dankenswerter Weise (wieder?) auf die Agenda gerufen. Sein Artikel “geschlechtergerechte sprache in bibliotheken : 1. bibliothekar_innentag oder die angst vor der feministischen (!) schäferhündin” fasst eine Diskussion aus den 1990er Jahren um das generische Maskulinum in der Schlagwortnormdatei zusammen, erklärt, warum geschlechtergerechte Sprache wichtig ist und macht vor allem Vorschläge für die Anregung einer Diskussion der Bezeichnung “Bibliothekartag”:

* kreative umgestaltung der eigenen namensschilder
* bei wortmeldungen konsequent von den â??bibliothekstagenâ? sprechen
* mit den veranstalter_innen ins gespräch über verwendung des generischen maskulinums kommen
* e-mails und briefe an die veranstalter_innen schreiben und um die verwendung geschlechtergerechter sprache bitten
* genügend mitstreiter_innen finden, die einen offenen brief formulieren
* beim berichten über die veranstaltung das tag â??bibliothekstage_2008″ verwenden
* das eigene sprechverhalten, während der tage und darüber hinaus kritisch analysieren
* …

Liebe Bloggerinnen und Blogger, Twitter-Zwitschernde und “social bookmarkers”: bitte unterstützt den Tag “bibliothekstag” (oder Varianten)!

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Dänische Inspirationen: Katalog 2.0, Web Archiving und Musik-Onleihe

2. Mai 2008

InetBib hin, BibCamp her: So einen interessanten Tag wie diese Woche in der dänischen Statsbiblioteket in Aarhus hatte ich schon lange nicht mehr! Keine ganz neue Einsicht, aber trotzdem: Ein individuelles Besuchsprogramm in anderen Bibliotheken gibt mitunter mehr her als das Konsumieren von Vorträgen und Kaffee auf den einschlägigen Konferenzen.

Dummerweise habe ich meine Fotoapparat vergessen, sonst hätte ich als erstes die Sofaecke mit Flachbildschirm und Playstation dokumentiert, die das GroÃ?raumbüros der Entwicklungsabteilung ziert. Keine Ahnung, wie der Rest der Bibliothek darüber denkt, aber hier wird ganz offensichtlich darauf Wert gelegt, eine kreative Atmosphäre zu schaffen – wofür es auch zeitlich Platz gibt: Am freitäglichen “Google Day” entstehen aus Freiräumen zur Beschäftigung mit eigenen Ideen neue Dienste und Projekte. Erstklassiges Ergebnis dieser Praxis und Hauptobjekt meiner Neugier: Die selbst entwickelte Rechercheplattform Summa, ausführlicher Bericht zu diesem Katalog 2.0 im beluga-Blog.

Neben Summa gibt es auch für andere bibliothekarischer Herausforderungen interessante Lösungen, beispielsweise das Thema Web Archiving. Seit einer entsprechenden Ã?nderung im Pflichtexemplarrecht muss das dänische Web archiviert werden, wofür Staatsbibliothek und Königliche Bibliothek gemeinsam Netarkivet entwickelt haben: Hierfür werden Websites der Top-Level-Domain .dk mit dem Crawler Heritrix (der auch für das Internet Archive eingesetzt wird) eingesammelt und mit einem selbst entwickelten System, der frei verfügbaren Netarchive Suite,  erschlossen und archiviert. Pull statt push!

Und noch ein Dienst hat mich beeindruckt: Netmusik.dk, eine Art bibliothekarisches iTunes, für das die dänischen Bibliotheken in Zusammenarbeit mit der Musikindustrie eine Datenbank mit über 1 Millionen Musiktiteln und -noten  zur webbasierten Ausleihe zur Verfügung stellen. Die Metadaten zu diesen (und anderen)  audiovisuellen Medien flieÃ?en natürlich auch in Nachweissysteme wie dem eingangs erwähnten Summa ein – die in der Konsequenz auch deutlich stärker auf die Aufbereitung anderer Materialarten als dem gedruckten Werk ausgerichtet sind, als das bei hiesigen Katalogen der Fall zu sein scheint.

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Wikipedia: Kein Auskunftssilo

23. April 2008

Wenn jemand sich zur Nutzung eines bibliothekarischen Auskunftsdienstes aufschwingt, ist es dann legitim, in der Antwort bloÃ? auf passende Wikipedia-Artikel hinzuweisen? Ist von Diensten wie Fragen Sie Hamburger Bibliotheken, InfoPoint Rhein-Main oder der DigiAuskunft nicht mehr zu erwarten als das, was sich kinderleicht auch googlen lässt? Diese Fragen diskutieren gerade die Studierenden in meinem Seminar zu Informationsdienstleistungen an der HAW Hamburg. Nach dem Austausch der üblichen Argumenten für und gegen die Wikipedia als Quelle wurde eine spannende Idee entwickelt: Warum integrieren BibliothekarInnen ihre oft ja mühevoll recherchierten Antworten auf die (seltenen) anspruchsvollen Fragen nicht konsequent in die jeweils passenden Wikipedia-Artikel?

Zugegeben: Auch von den Studierenden im Kurs beteiligt sich bislang kaum jemand als AutorIn an der Wikipedia, und das wird auch in den Auskunftsabteilungen der Bibliotheken nicht anders sein. Aber vielleicht kann es ja anders werden: Die Wikipedia als Wissensbasis schlägt sämtliche regionalen und globalen Auskunftssilosdatenbanken, mit denen Dienste wie QuestionPoint gerne für sich werben, um Längen!

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Berliner MA LIS-Studierende bloggen

5. November 2007
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Sehr cool: Drei Studierende aus dem postgradualen Fernstudium an der HU Berlin beschreiben ihren Weg zum “Master of Arts – Library and Information Science” im Weblog MALIS 13. Warum?

Moodle funzt nicht richtig, das CMS ist unten, den Kursschlüssel erhält man erst in der IuK-Stunde vor Ort…
Tja…Aber wofür haben wir ein Blog?

Genau! Viel SpaÃ?!

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Wikipedia-Artikel statt Hausarbeiten

1. November 2007

Auch eine Methode, um das viel gefürchtete Abschreiben aus der Wikipedia zu verhindern: Zoologie-Professorin Martha J. Groom lässt ihre Studierenden anstelle der üblichen Hausarbeiten Wikipedia-Artikel neu schreiben oder editieren. “If you can’t beat them, join them” ist das Motto ihrer Aktion, über die MSN heute unter der Ã?berschrift “Wikipedia becomes a class assignment” berichtet. Fazit:

Knowing their work was headed for the Web, not just one harried professor’s eyes, helped students reach higher â?? as did the standards set by the volunteer “Wikipedians” who police entries for accuracy and neutral tone, Groom said. The exercise also gave students a taste of working in the real world of peer-reviewed research.

[via DIG_REF]

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OCLC-Studie zu Bibliotheken und Social Networking

26. Oktober 2007

Nach der viel zitierten Studie “Perceptions of Libraries and Information Resources” aus dem Jahr 2005 hat OCLC dieser Tage ein weiteres Ergebnis seiner Marktforschungsaktivitäten vorgelegt: “Sharing, Privay and Trust in Our Networked World” heisst das 280 Seiten umfassende Werk, das die Ergebnisse einer Befragung von gut 6100 Internetnutzern und 382 US-amerikanischen Bibliotheksdirektoren zuzusammenfasst. Fazit einer ersten schnellen (!) Lektüre: Trotz groÃ?en Vertrauens in Bibliotheken hinsichtlich eines verantwortungsvollen Umgangs mit persönlichen Daten besteht einige Skepsis hinsichtlich des Umbaus von Bibliotheks-Websites oder -Katalogen zu sozialen Netzwerken. Ein Dämpfer für Bibliothek 2.0-Aktivisten? Mehr…

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Beluga oder: Sinn und Unsinn des Katalog 2.0

13. September 2007
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Sieben Hamburger Bibliotheken werden in den kommenden zwei Jahren mit Beluga einen eigenen Bibliothekskatalog aufbauen, der u.a. sich durch Personalisierungsfunktion, Mashups und einen Web Service auszeichnen wird. Nähere Informationen zu dem Projekt gibt das Beluga-Blog.

Auf der GBV-Verbundkonferenz, auf der das von der Behörde für Wissenschaft und Forschung geförderte Projekt vorgestellt wurde, gab es im Rahmen des Workshops der Facharbeitsgruppe ErschlieÃ?ung und Informationsvermittlung eine spannende Diskussion um den Sinn oder Unsinn der Integration von Web 2.0-typischen Funktionalitäten in den Katalog:

  • Sprechen die 2.0-Kataloge nicht bloÃ? eine Info-Elite, insbesondere aus dem geistes- und sozialwissenschaftlichen Bereich, an?
  • Wird es überhaupt ausreichend Benutzer geben, die sich an der ErschlieÃ?ung von Literatur durch Vergabe eigener Tags und Rezensionen beteiligen?
  • Wie kann sichergestellt werden, dass die Tags und Rezensionen zwischen einzelnen 2.0-Katalogen ausgetauscht werden können, um so leichter eine “kritische Masse” an zusätzlicher ErschlieÃ?ung zu erreichen?
  • Ist es überhaupt zu verantworten, dass der Katalog als zentrale Informationsdienstleistung von Bibliotheken in einen “permanenten beta-Zustand” versetzt wird?
  • Sollte man sich in der Tat an die eigene Entwicklung von Software wagen (wie in Hamburg geplant) oder auf bereits fertige Open Source-Lösungen wie beispielsweise VuFind zurückgreifen?

Antworten für Skeptiker und Begeisterte des Themas Bibliothek 2.0 werden die praktischen Erfahrungen aus der mittlerweile nicht unbeträchtlichen Anzahl von deutschen und internationalen Katalog 2.0-Projekten liefern. Ein Fazit aus der Debatte in Bremen: Das Label “Katalog 2.0″ ist polarisierend und hält zu sehr von einer Diskussion um das Wesentliche ab: Was sämtliche Projekte nämlich jenseits des Hypes um partizipative bzw. kollaborative Dienste auszeichnet ist das Bemühen, den Katalog zu einem besseren Recherche- und Entdeckungsinstrument zu machen. Dafür sollte jeder Lösungsansatz willkommen sein, ob nun von kommerziellen Anbietern wie OCLC/PICA oder ExLibris, Bibliotheksbenutzern wie im Falle von LibraryThing oder von Bibliotheken selbst. Passend dazu erinnerte Keynote-Speaker Tobias Möller Walsdorf in Bremen auch an Tim Spaldings Manifest “Wie OPACs SpaÃ? machen können.”

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Ticer 2007 – international, fürwahr!

3. September 2007

Einer meiner Lieblingsmomente in der International Summer School “Digital Libraries à la Carte” im niederländischen Tilburg hatte mit den groÃ?en bibliothekarischen Fragen nichts zu tun: Beim abendlichen Bier in der Bar wurde der US-amerikanische Referent Eric Lease Morgan von einer Sammlung europäischer KollegInnen in die Geheimnisse des Grand Prix eingeführt. Das gemeinsame Absingen von Eurovisions-Knallern wie “Ein bisschen Frieden” und “Waterloo” hätte anderntags auch gut in den Podcast-Workshop von David Free gepasst – der aber auch ohne solche Showeinlagen heiter genug war, ebenso die darauffolgenden Veranstaltung zu Bibliotheksdiensten in sozialen Netzwerken. Lisa Janicke Hinchliffe, Leiterin der Undergraduate Library in Urbana-Champaign, hat sich und ihrem Team das Experimentieren mit 2.0-Diensten auf die Fahnen geschrieben. Bei ihr wird getwittert, gebloggt und genetworkt – zum Beispiel mit eigenen MySpace- und Facebook-Seiten. Das Experimentieren ist erwünscht, Scheitern erlaubt (das Blog wird zugunsten von Twitter eingestellt), und alle Aktivitäten werden getragen von der Ã?berzeugung, dass die Gewandtheit im Umgang mit diesen und künftigen Kommunikationsformen eine Schlüsselkompetenz für BibliothekarInnen ist.

Einen dritten Workshop gab es zum Thema Open Source-Software und XML. Mit Eric Lease Morgan (u.a. Gründer der empfehlenswerten Mailingliste NGC4Lib) haben wir innerhalb weniger Stunden einen OPAC auf Basis von Suchmaschinentechnologie entwickelt, kompetent über MARC seufzen gelernt und erste Schritte in Richtung Mash-Up getätigt. Das Handout von Eric lässt sich mit ein bisschen Hilfe der EDV-Abteilung als Tutorial für Katalog 2.0-Anfänger verwenden. Interessierte an diesem Trend hätten auch Freude gehabt an Peter Binkleys Vortrag “The Modern Search”, in dem Funktionalitäten der “next generation catalogs” auf den Gebieten der Visualisierung, Anreicherung und Offenheit für Benutzerbeteiligung und Export von bibliografischen Daten vorgestellt wurden.

Von den fünf Tagen in Tilburg ist zum Schluss noch der letzte hervorzuheben, der dem Thema Informationskompetenz gewidmet war. Spannend: Hier ging es nicht nur um die bekannten Fragen der Integration von IK-Veranstaltungen in die universitäre Lehre, sondern auch um die Schaffung von Learning Commons als physischen Lernorten in Bibliotheken und, vielleicht als wichtigster Trend auf diesem Gebiet, um die Potenziale von Computerspielen für das Erlernen von Techniken für die Recherche und Verarbeitung wissenschaftlicher Informationen. Der Rolle des “Gamings” in und mit Bibliotheken war kürzlich übrigens ein ganzer ALA-Workshop gewidmet. Ticer-Referent Igor Mayer gab in seinem Vortrag insbesondere den Spiel-Skeptikern Antworten auf die Frage, warum sich Bibliotheken mit Spielen und virtuellen Welten wie SecondLife beschäftigen sollten (”Well, games are a new form of literacy and narratives. They are a new medium for interactive storytelling”).

Nachlesen lässt sich das Programm der Summer School, in dem neben den genannten auch Open Access ein groÃ?es Thema war, Website von Ticer. Blog-Posts über die Konferenz – - u.a. von den niederländischen Bibliobloggern Wouter, Rob, Ane und Bieb – sowie Links aus den einzelnen Veranstaltungen wurden eifrig bei del.icio.us gesammelt. Die Teilnahme an der Summer School ist nicht ganz billig – die internationalen ReferentInnen, das vorzügliche kulinarische Rundum-Sorglos-Paket und die erhebenden “Wir sind Europa”-Gefühle sind aber unbedingt ihren Preis wert.

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Katalog 2.0: Ein Musterbeispiel und die Definition

9. August 2007

Die Liste der Katalog 2.0-Projekte wächst. Ein Neuzugang verdient besondere Erwähnung: VuFind ist ein modulares, offenes System, in das bibliografische Daten exportiert, mit Suchmaschinentechnologie indexiert und auf verschiedene Weise angereichert (z.B. mit nutzereigenen Tags oder Rezensionen von Amazon) werden können. Personalisierung, und zitierfähiger Export von einzelnen Datensätzen sind ebenso selbstverständlich wie die unter dem Schlagwort “faceted browsing” zusammengefassten intuitiven Möglichkeiten der Navigation und eine ausgesprochen klare Benutzeroberfläche.

Damit ist VuFind zwar noch nicht ganz dort angekommen, wo Kristin Antelman von der North Carolina State University den Katalog der Zukunft haben will, aber auf dem besten Wege dazu. Ihre Definition des “Next Generation Catalogs” (US-Speak für Katalog 2.0) ist deswegen erstklassig, weil sie verdeutlicht, dass das Thema keineswegs ein Hype ist, sondern Bibliotheken in ihren Kernkompetenzen beim Wissensmanagement herausfordert:

So what are some requirements for the ideal catalog? Among other things it should recognize clusters of knowledge, show the lineage of publications, identify authors, make previously unknown connections between works visible to the user, and show the authoritativeness and popularity of sources.

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Melvyl erfindet sich neu

1. Juni 2007
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Melvyl ist der Verbundkatalog der Bibliotheken an der University of California und wird von diesen jetzt in einem gemeinsamen Pilotprojekt mit OCLC zu einem neuartigen OPAC “next generation discovery tool” weiter entwickelt. Das ist zum einen deswegen interessant, weil hier ehrgeizige Ziele in Sachen Informationspräsentation verfolgt werden: Neben den WordCat-spezifischen Drilldowns soll vor allem auch eine innovative Darstellung von lokalen, regionalen und internationalen Bestandsnachweisen entwickelt werden. Der neue Katalog soll zudem auch Artikel und Digitalisate nachweisen. Zum anderen wird hiermit möglicherweise die zukünftige Form des WorldCat Local von OCLC in Form gegossen und vor allem die Unabhängigkeit von OPAC-Modulen kommerzieller Anbietern ausprobiert.

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Yoono: Recommender für Websites

24. Mai 2007

Verwandte Links, Personen, Blogs und Artikel: Mit der Yoono-Sidebar gibt es zu jeder im Browser geöffneten Seite weiterführende Hinweise – und nach meinen ersten Testergebnissen gar nicht mal so schlechte. Bei Yoono handelt es sich um eine Firefox-Extension Yoono , für die die französischen Entwickler schon einen Web 3.0-Preis abgegriffen haben.

Der Tipp, mir Yoono mal genauer anzusehen, kam von meinem ViFaPol-Kollegen Tobias – und zwar hoffentlich nicht von ungefähr: Eine fachlicher Yoono-Service wäre sicher auch ein interessantes Feature für Virtuelle Fachbibliotheken.

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