Autorenarchiv
Mittwoch, 16. Juli 2008 | Autor: Christian Spließ
Falls jemand genug Geschick hat und Geduld kann er sich aus alten Taschenbüchern ja auch mal einen Stuhl basteln. David Karoff hats getan, bewundern kann man das Exemplar beim BoingBoing.
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Mittwoch, 16. Juli 2008 | Autor: Christian Spließ
Heinz-Jürgen Ehrig, der verstorbene Mann der Perry-Altautorin Marianne Sydow, hat zeitlebens die wohl größte Sammlung fantastischer Literatur in Europa zusammengetragen. Seit einiger Zeit ist Marianne Sydow nun dabei, einen Bestandskatalog dieser Sammlung zusammenzustellen, der jeweils ergänzt um eine CD mit Abbildungen sämtlicher Umschläge ausgeliefert wird, so dass für Abonnenten im Laufe der Zeit ein Kompendium von tausenden Coverabbildungen entsteht. Und zwar — Bibliomanen aufgepasst! — des kompletten Umschlags, also inklusive Rückseite, z. T. auch mit und ohne Schutzumschlag usw. Diese Arbeit ist akut gefährdet wegen der geringen Abonnentenzahl von 21 Personen [...]
Einhundert Abonnenten wären nötig um das Projekt am Leben zu halten. Ich vermute mal stark, dass auch die ein oder andere Bibliothek Interesse an diesem Projekt hätte oder haben sollte.
[via Helgas Galaktische Funkbude]
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Dienstag, 17. Juni 2008 | Autor: Christian Spließ
Ein Vergleich mit der Wikipedia scheint zumindest zum jetzigen Zeitpunkt unangebracht. Obwohl die frei zugänglichen Beiträge mit Werbung gespickt sind, erscheint auch für die neue (Beta-)Version relativ schnell eine Log-In Maske bzw. die Aufforderung zur Premium-Mitgliedschaft. Diese kostet 69,95 Dollar (entspricht 45,24 Euro) pro Jahr, etwa ein 1/20 der gedruckten Ausgabe.
Das @-Web-Blog schildert, was Neues bei der Britannica gibt.
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Freitag, 6. Juni 2008 | Autor: Christian Spließ
Dass nicht jeder die Begeisterung für neue Methoden - hier das Web 2.0 und die Frage, wie Bibliotheken das einsetzen können - teilt, das kann ich allemal nachvollziehen. Dann setzt ich mich auch gerne hin, lese mir die Postings oder Dinge durch und kann die bewerten.
Wenn aber jemand allen Ernstes für den Bibliothekartag einen kritischen Vortrag über das Web 2.0 vorbereitet und hält, dann möchte dich dazu auch gerne sofort online Stellung nehmen können und dürfen, denn das Web 2.0 findet nicht in gedruckter Form statt. Doch das geht nicht, denn die Vortragstexte des Bibliothekartages in Mannheim werden erst ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung des Tagungsbandes online gestellt…
Für mich gibt das keinen Sinn und irgendwie lese ich da nochmal eine gewisse Distanz zum Thema selbst heraus. Was ich dann für mich so deute: Es lohnt sich nicht den Tagungsband zu kaufen wenn die Artikel über ein Thema gehen, dass im Medium selbst am Besten diskutiert werden kann.
Oder um Spock zu zitieren: “Das ist höchst unlogisch, Captain.”
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Dienstag, 27. Mai 2008 | Autor: Christian Spließ
So heißt die nächste Folge von “Doctor Who”, in der eine vergessene Bibliothek eine große Rolle spielt. Geschrieben von Stephen Moffat, der demnächst der neue Produzent von Doctor Who wird. Wie immer hat die BBC einen Midesesaon-Trailer produziert, den man im offiziellen Youtube-Channel bewundern kann… Oder auch nicht. “This video is not available in your country”. Ebensowenig darf man sich den Trailer auf der offiziellen Who-Seite anschauen wenn man nicht in den UK sitzt.
Und dann wundern sich die Macher der BBC wenn sowas dann bei Bittorrent auftaucht? Also wirklich…
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Sonntag, 25. Mai 2008 | Autor: Christian Spließ
Kaum will man nach dem Bibcamp wieder zu neuen Taten schreiten - was passiert?
Aus unerfindlichen Gründen klemmt mir der alte Provider die Leitung ab. Beim neuen Provider kann ich zwar online sein, aber nur mit einer UMTS-Karte, der neue Router ist noch nicht eingetroffen. Und mit dieser Karte kann ich zwar durchaus surfen, aber nicht mit der Hochleistungsgeschwindigkeit des neuen Providers. (Wer beim Bibcamp anwesend war, wird die Karte gesehen haben, denke ich. ;-)) Schade. Dabei gibts durchaus interessante neue Postings, die es wert wären zu Gehör gebracht zu werden. Momentan warte ich daher brav darauf, dass der neue Router meines neuen Anbieters - dunkelblaue Farbe hat der übrigens, hüstel - ankommt und ich bin bisher sehr zufrieden mit dem Service…
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Freitag, 23. Mai 2008 | Autor: Christian Spließ
Ich will ein Buch kaufen. Ich benutze dafür den weltweit führenden Online-Buchhändler. Ich tu das, weil es bequem ist, er zuverlässig liefert und wenn es mal hakt, habe ich bisher auch immer mein Geld zurück bekommen. Keine Experimente, das sagte schon der alte Adenauer ganz richtig. Wenn ein Verlag es nicht schafft, Produkte auf den Markt zu bringen, die sich für ihn auch bei Abzug der Rabatte noch rechnen, kann ich nur sagen: Heul doch!
Ich bestelle meine Bücher zwar immer beim Buchhändler um die Ecke, aber Dirk van den Boom hat Recht: Wenn Verlage es nicht schaffen ihr Sortiment an die Buchhändler oder den Zwischenbuchhandel zu liefern, dann bleibt das Geld halt in der Börse und diese Verlage haben ein Problem. Könnte man mal angehen. Muss man aber nicht.
Und so gern ich auch Kleinverlage des phantastischen Genres habe: Direktbestellungen mache ich nur, wenn das Teil keine ISBN hat. Also wenns bei BOD oder bei LULU gedruckt wird - oder wenn ich auf Conventions bin.
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Freitag, 23. Mai 2008 | Autor: Christian Spließ
On the web, your books can be made available while occupying no physical space at all: a humble aim, surely. [...] When I was a journalist, I had always thought that an individual piece was like an individual poem: if it was well enough done, it deserved to live. On the web, nothing need disappear. [...] As many lone bloggers have already found, their regular audience is only going to be a handful of people like them. Some of the handful are in Iceland or Venezuela, which can be a thrill, but on the whole, no matter how well the bloggers write, if they haven’t got a selling point beyond their own opinions they are digging their own graves under the impression that they are putting up a building. [...] The fear that the web necessarily erodes the ability to read is groundless. The web is fundamentally literate, even if at a low level.
In der heutigen Ausgabe der “Times” berichtet Clive James über seine Erfahrungen mit dem Internet. Lesempfehlung.
Thema: WWW | Beitrag kommentieren
Samstag, 17. Mai 2008 | Autor: Christian Spließ
Edlef, Anne und ich lauschen momentan dem Vortrag von Lambert. Das Wetter ist toll, aber leider etwas ZU warm…
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Freitag, 16. Mai 2008 | Autor: Christian Spließ
Jedenfalls wenn man der Meinung der Zeitschrift “Wirtschaft und Weiterbildung” vertraut, die in der aktuellen Mai-Ausgabe 10 Bildungsblogger vorstellt. Ich muss gestehen: Ich kenne kein Einziges davon. Das ist allerdings nicht weiter tragisch, man lernt doch gerne immer was dazu. Es gibt einen netten Artikel zum Thema Weiterbildungsblogs, ein Blick in die aktuelle Ausgabe lohnt also.
Thema: Literatur, Weblogs | Beitrag kommentieren
Mittwoch, 14. Mai 2008 | Autor: Christian Spließ
Man möge das Wortspiel entschuldigen, aber der Dienst, der sich hinter PDFEscape verbirgt - natürlich ganz schick als Beta gekennzeichnet - ist für Unterwegsseiende durchaus sinnvoll. Ohne Ameldung kann man sich dort einfach PDFs zeigen lassen. Das geht mit Dateien vom eigenen PC aber auch mit denen aus dem Internet. Ohne Arcrobat oder Foxit, einfach nur anklicken, Datei hochladen, berechnen lassen fertig. Für die Standardfunktionen ist das alles mehr oder weniger kostenlos, für die Luxusvariante bezahlt man dann.
Thema: Technik, WWW | Ein Kommentar
Samstag, 3. Mai 2008 | Autor: Christian Spließ
Tut mir wirklich Leid - momentan habe ich einen Haufen von Dingen zu erledigen, die mein Privatleben unnötig erschweren. Einige sind angegangen, andere sind noch anzugehen und da es jetzt ohnehin wenig Sinn macht vor dem Barcamp was zu machen verschiebe ich das. Edlef ist ja persönlich in Berlin anwesend, wer Fragen hat - ich stehe natürlich zur Verfügung. Bis dahin aber ruht der Netbib-Podcast aus persönlichen Gründen. Dankeschön für die Geduld.
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Freitag, 25. April 2008 | Autor: Christian Spließ
Das Blogspiel hatte am Wochenende ein “Topic” über Twitter. Sehr interessantes Interview und ein Zeichen dafür, dass der neue Dienst wohl allmählich Mainstream wird.
Die für mich spannende Frage: Twittern deutsche Bibliotheken eigentlich? Bei Twitter sind geschlossene Benutzergruppen ja durchaus möglich, für den internen Gebrauch sicher praktisch - aber natürlich auch für den Kontakt mit den Benutzern interessant. Kennt jemand also Bibliotheken, die twittern? Vielleicht auch anstatt eines Blogs?
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Samstag, 19. April 2008 | Autor: Christian Spließ
Eigentlich war ich ja scharf auf den Audiokommentar, als ich diese DVD in der Stadtbibliothek vorgemerkt habe. Denn dies dürfte einer der wenigen Filme sein, bei denen die Kommentarspur um einiges witziger, geistreicher und unterhaltsamer ausfällt als der Film selbst. Leider hatte die Bibliothek nur die Standard-Edition der DVD und die enthält keine Kommentare.
Der Abspannsitzenbleiber musste somit mit dem Film alleine vorlieb nehmen…
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Freitag, 11. April 2008 | Autor: Christian Spließ
Ich habe zwar meine technischen Probleme zu Hause immer noch nicht so ganz unter Kontrolle - leider - aber bis der Große PC wieder startbereit ist habe ich mit dem Uniradio von Duisburg-Essen, also CampusFm, vereinbart dass ich die wunderbare Studioausstattung nutzen darf. Im Gegenzug werden dann einige Meldungen später noch für die Rubrik “Wissenschaft und Forschung” verwendet. So haben beide was davon: Die Netbib-Leser bekommen wieder den Podcast, den ich dann erstmal intern anders hosten muss, die Zugangsdaten für den Account wo die Dateien bisher liegen sind natürlich auf dem Großen PC irgendwo… Aber das werden Sie, liebe Abonnenten, gar nicht mal merken. Auch nicht diejenigen, die den Podcast online anhören werden - nur die Qualität wird halt etwas besser.
Und die ein oder andere Meldung dann mal in der WiFo-Rubrik zu haben, die auch dann ab und an mal bei den Kollegen von CT in Bochum laufen wird ist sicherlich auch schön.
Damit hätte sich dann auch mein internes Zeitproblem erledigt, wenn ich am Montag die Frühsendung mache und am Abend noch die Campuscharts alle zwei Wochen… 
Eventuell teste ich nochmal den Klang des internen Notebooks Mikros aus für eine kurze Hörankündigung - das klang bei den bisherigen Tests nicht so übel. Nur: Das ist halt etwas unbequem wenn man kein WLAN hat oder keines, das funktionieren möchte… Insofern: Nächste Woche gibts dann neue Folgen. Und ja, ich habs auch vermisst.
Thema: Podcast | Beitrag kommentieren
Sonntag, 16. März 2008 | Autor: Christian Spließ
Der Grund: Offenbar scheint das Netzteil meines PCs so gerade in den letzten Zügen zu sein - wenn ich viel, viel Glück habe startet der PC ohne Murren, wenn nicht schaltet er sich einfach mal kurzerhand zwischendurch von selbst ab. Und da sich das in der letzten Zeit häuft und ich nicht riskieren möchte, dass die CPU eventuell durchbrennt kann ich momentan halt keinen Podcast erstellen und der Große bleibt aus.
(Die Laptop-Alternative scheidet momentan ebenfalls etwas aus, weil ich momentan mit dem WLAN kämpfe. Ja, ich weiß, feste IP-Adressen und MAC-Adressen und so, alles schon probiert, funktioniet nicht. Verbindung steht, aber das Internet nicht. Und auf Dauer ist die USB-Verbindung von meiner Fritzbox zur mobilden Alternative zu kurz, die reicht gerade mal eben bis kurz in die Küche, das ist auf Dauer zu unbequem.)
Thema: Asides | Beitrag kommentieren
Freitag, 14. März 2008 | Autor: Christian Spließ
The six-part series centres on the trials and tribulations of Frances O’Brien, a devout Catholic and head librarian. Her life unravels when she is forced to employ her ex-best friend, Christine Grimwood - now a drug dealer - as the children’s librarian. Frances must do all she can to contain her menacing past and concentrate on the biggest event of the library calendar - Book Week.
Zugegeben, der Plot klingt irgendwie nicht gerade glaubwürdig, aber die Serie “The Librarians” aus Australien ist ja auch eine Comedy-Serie. Im englischen Format übrigens: Sechs Folgen zu jeweils 30 Minuten. Das Ganze gibts seit Dezember letzten Jahres auf DVD und ich glaube, da ist nächsten Monat eine Bestellung fällig… 
Thema: Diverses, Fun | 5 Kommentare
Freitag, 7. März 2008 | Autor: Christian Spließ
INTERLIBRARY LOAN CONDITIONS
This grant applies only to journals published by Elsevier. Other publishers have different conditions or may not permit interlibrary loans. The licensor grants the subscriber the right to use articles from subscribed content in the case of ScienceDirect as source material for interlibrary loans subject to the following conditions:
* The ILL request comes from an academic or other non-commercial, non-corporate research library located in the same country as the subscriber.
* The requested article is printed by the subscriber and mailed, faxed or transmitted by Ariel (or a similar ILL system) to the requesting library.
Tatsächlich: Das sind die Regeln von Elsevier, was elektronisch abrufbare Zeitschriften anbelangt. Unglaublich, aber wahr.
[via DigitalKoans ]
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Freitag, 7. März 2008 | Autor: Christian Spließ
Über die beiden Filme, in denen ein Bibliothekar auf den Spuren von Indiana Jones wandelt haben wir ja schon im Netbib berichtet.
Jetzt haben die Dreharbeiten für den dritten Teil des Franchises begonnen. Im Regiesessel wieder Jonathan Frakes:
The Librarian: The Curse Of The Judas Chalice opens with a restless Flynn attempting to assimilate back into his career as a librarian at the New York Metropolitan Library after many adventures abroad. Led to New Orleans by strange dreams, he finds himself in the midst of uncovering a conspiracy that involves the notorious vampire, Prince Vlad Dracul. Once again, Flynn must overcome his fears and protect one of the world’s most sacred artifacts, the Judas Chalice, or face the consequences of it falling into the wrong hands. Newhart returns as Judson, who once having been a librarian, now serves as head of the library. Curtin comes back as Charlene, the extremely serious-minded, no-nonsense personnel director for the Library.
Die beiden vorherigen Filme waren für den Sender TNT recht quotenbringend. Von daher kein Wunder, dass man in Zeiten von “Indiana Jones 4″ und “Die Mumie 3″ nun einen dritten Teil dreht.
Thema: Diverses, Medien | Ein Kommentar
Mittwoch, 5. März 2008 | Autor: Christian Spließ
Nachdem schon der erste SF-Roman des Kanadiers und BoingBoing-Intiators Cory Doctorow kostenlos im Netz verfügbar war, hat Heyne jetzt auch die Übersetzung eines weiteren Romans kostenlos ins Netz gestellt.
Da ich nicht annehme, dass Heyne das jetzt aus Imagegründen tut scheinen die Verkäufe ja trotz des kostenfreien Angebots zufriedenstellend gewesen zu sein…
Thema: Diverses, Literatur | Beitrag kommentieren
Montag, 3. März 2008 | Autor: Christian Spließ
Die Themenübersicht
Vorklang
- Schönen Gruß an die Kollegen vom Küchenradio. Die hatten ja zwischenzeitlich mal eine Sendung mit Bibliotheksbezug.
Nachtrag: Der Ogg-Vorbis-Link ist jetzt auch der richtige.
Themen der letzten Woche
Diesmal keins.
Thema: Podcast | Beitrag kommentieren
Montag, 3. März 2008 | Autor: Christian Spließ
Literaturprofessor Dr. Roger Fleuriot, dargestellt vom bekannten TV-Schauspieler Herbert Herrmann, sollte der Prinzessin Saint-Labiche, gespielt von Hermanns Lebensgefährtin Nora von Collande, die Bibliothek ordnen. Natürlich verliebt sich die Prinzessin in den Professor. Doch dieser wehrt sich gegen eine Liaison und nimmt aus Selbstschutz eine Professur in Nancy an.
Dass Stück nennt sich “Meine Schwester und ich” und wurde abrupt beendet, weil die Hauptdarstellerin Stimmprobleme hatte.
Thema: Fun | Beitrag kommentieren
Montag, 3. März 2008 | Autor: Christian Spließ
In der FAZ erklärt Robert Darnton, Direktor der Bibliothek der Harvard University, was hinter der Ankündigung steckt, dass die Universitätsbibliothek ihre Bücher und Zeitschriften fast unbegrenzt im Internet zugänglich machen möchte:
In zehn Jahren könnten, nach dem Vorbild von Harvard, alle wichtigen Forschungsbibliotheken „Open access“-Depots haben. Damit hätten wir eine völlig andere Lage. Für die kleinen Zeitschriften wäre das höchst gefährlich. Aber bis dahin wird sich die gesamte Forschungslandschaft verändern, werden neue wissenschaftliche Komplikationen auftreten. Es ist wenig ergiebig, über eine Zukunft nachzudenken, die wir uns nur schwer vorstellen können.
Thema: Bibliothek, open access | Ein Kommentar
Montag, 3. März 2008 | Autor: Christian Spließ
A fight is brewing in Washington, D.C., between the city administration and preservationists concerning the District’s central public library. The architect of the Martin Luther King Jr. Library was Ludwig Mies van der Rohe, one of the seminal figures of the Modern movement, and while the ’60s-era black box is not one of the master’s great works, it is the only library that he ever built. [...] Williams found the library to be “an outmoded structure erected long before the advent of the digital world.” It recommended selling the building to a developer (who would likely demolish it) and building a new library on another site.
Ein Vorschlag, der natürlich die Gemüter erhitzt - aber darüberhinaus auch die Frage aufwirft, wie denn Bibliotheksgebäude heutzutage entworfen werden sollten. “Borrowed Time” heißt die Seite von Slate zu dem Thema, die mit einigen Beispielen moderne Bibliotheksarchitektur in den USA zeigt. Falls ich irgendwann mal nach Denver kommen sollte, muss ich mir unbedingt den Western History Reading Room ansehen…
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Mittwoch, 27. Februar 2008 | Autor: Christian Spließ
Tut mir Leid, aber ich konnte einfach nicht wiederstehen. Schließlich heißt der neue Lesesaal am Duisburger Uni-Campus ja nicht einfach “Lesesaal” sondern “Silentium”. Dort soll dann wirklich still und leise gearbeitet werden. Wußte zwar nicht, dass in Lesesälen Opern aufgeführt werden, aber man lernt ja nie aus…
Während dies eher eine kleine Randnotiz ist, die Eröffnung einer neuen Fachbibliothek für Mathematik, Naturwissenschaften und Technik am Essener Campus wirklich eine schöne Sache:
Auf der ersten Etage im V15-Gebäude am Essener Campus (Raum C19) können ab sofort über 100.000 Bände Fachliteratur genutzt werden. Für das wissenschaftliche Arbeiten vor Ort werden 30 PC-Arbeitsplätze und Notebookzugänge mit drahtlosem Internetanschluss bereit gehalten. Außerdem gibt es vier Gruppenarbeitsräume und 82 schallgeschützte Einzelarbeitsplätze.
Ich frage mich gerade ob nur die Notebookarbeitsplätze Wlan haben oder ob das nur eine ungeschickte Formulierung ist. Vermutlich letzteres.
[via Pressestelle der UDE]
Thema: Bibliothek | Ein Kommentar
CH: Besten Dank, äußerst nützlich! Und so langsam nähere ich mich...
AL: Hallo Herr Stabenau, Hallo liebe Leserinnen und Leser, mein...
Edward: Sieh dir nochmal in Ruhe JabRef an: Läuft auf allen...
Steffi: Auch ich bedanke mich für die zahlreichen Vorschläge und... CH: @thomas: Die dynamische Bibliothek von heute bietet eine...
Steffi: Dieser Spiegel-Artikel bezieht sich ja vor allem auf...
Flusskiesel: Zitronengrastee? 5 Tibeter? Das ist ja eine tolle...
library mistress: Dazu passen als Kontrastprogramm die...
Frank Schätzlein: “Ich liebe ja Bilder von Arbeitsplätzen...
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