Allerdings sind hinter einigen Links, z.B. zu “À propos de Bibliopedia“, (noch?) keine Inhalte hinterlegt; ein Klick auf “Bibliopedia” auf der Wiki-Startseite verrät aber, daß das Wiki vom Leiter einer Stadtbücherei betreut wird.
Schönen Dank an Silvia Czerwinski für diesen Gastbeitrag!
Mittlerweile haben einige Bibliotheken entdeckt, dass es durchaus Sinn macht, sich dort aufzuhalten, wo auch ihre Nutzer sind. So gibt es z.Z. im deutschsprachigen Raum 47 Bibliotheken, die entweder eine Seite oder eine Gruppe bei Facebook haben. Die Bibliotheken informieren über aktuelle Veranstaltungen, laden Fotos ihrer Einrichtung hoch oder informieren über Neuigkeiten wie bspw. veränderte Öffnungszeiten. Auf der Seite der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg können die Nutzer sogar direkt im Campuskatalog suchen. So etwas wird belohnt: 259 Nutzer bezeichnen sich derzeit persönlich als “Fan” der Bibliothek. Diese Zahl wird nur noch in der Schweiz getoppt, wo die ETH Zürich durch die aktive Kommunikation mit den Nutzern verdiente 436 Fans hat.
Im Dezember 2009 habe ich eine Liste der deutschsprachigen Bibliotheken bei Facebook erstellt und diese Liste im LISWiki veröffentlicht. Wie in den meisten Wikis kann diese Seite von jedem bearbeitet und ergänzt werden. Bis heute sind schon fünf Bibliotheken hinzugekommen.
Nun habe ich die Zahlen der Fans bzw. Mitglieder in der Liste aktualisiert. Der Vergleich der Daten ergibt für den Zeitraum von nur zweieinhalb Monaten Bemerkenswertes: Insgesamt ist die Anzahl der Fans/Mitglieder um 58% gestiegen. Dies ergibt im Durchschnitt pro Bibliothek einen Zuwachs von 66%. Wenn man sich die weiterhin steigenden Wachstums-Zahlen von Facebook (s. auch hier verdeutlicht, wird klar, dass diese Bibliotheken auf dem richtigen Weg hin zum Nutzer sind.
Während woanders noch darüber nachgedacht wird, ob und wie man den Dienst PaperC in den eigenen Katalog integrieren kann, zeigt Oliver Flimm mit dem KUG wie man es macht, wenn man es kann…
Um unseren Nutzern die Vorteile von PaperC schon jetzt anbieten zu können – und weil die Implementierung eine Sache von knapp 3 Minuten war – zeigt der KUG nun bei den Vollanzeigen derjenigen Titeln, die in PaperC vorhanden sind, deren Verfügbarkeit direkt an – wie im Beispiel-Titel “Programming web services with Perl“.
Allerdings hatte auch Susanne Drauz schon im August letztes Jahres über den erfolgreichen Test mit der Einbindung von PaperC in einen Katalog berichtet.
Im Stil von Common Craft erstelltes Video, in dem uns die australischen KollegInnen der UTS:Library (University of Technology Sydney) an ihren Gedanken zu den zukünftigen Organisationsformen, Dienstleistungen und Aufgaben von Bibliotheken bzw. BibliothekarInnen teilhaben lassen [via Tame the Web]
In dem Filmchen ist übrigens ein kleiner Fehler Wer findet ihn?
Ein interessantes Stellenangebot erreichte uns heute:
E-Library- und Informations Manager (m./w)
Führende Forschungseinrichtung, Raum Wien
Unser Auftraggeber, IST Austria, Institute of Science and Technology Austria, ist eines der wohl spannendsten Projekte Österreich’s, sich als weltweit anerkannter Forschungsstandort zu etablieren. Nur 20 km ausserhalb vom Zentrum Wiens entstand binnen kürzester Zeit der prestigeträchtige State of the Art Campus des IST Austria in Klosterneuburg. In den nächsten 6 Jahren werden mit einem Budget von 500 mio € bis zu 50 Forschungsgruppen und ca. 500 post docs und Alpha-Wissenschaftler ihre Arbeit in der Grundlagenforschung für Zukunftsbereiche wie Life Sciences, Physik, Mathematik, Computerwissenschaften, etc aufnehmen und sich dem internationalen Wettstreit mit den weltweit ersten Forschungsadressen stellen.
Man glaubt es kaum, aber dieses Weblog wird heute 9 Jahre alt. Es sind keine besonderen Feierlichkeiten vorgesehen, also business as usual. Aus der Geschichte: Vor ziemlich genau 6 Jahren hat Matt Mullenweg (Matt Mullenweg is one of PC World’s Top 50 People on the Web, Inc.com’s 30 under 30, and Business Week’s 25 Most Influential People on the Web) höchstpersönlich dieses Weblog von dem damaligen System b2 auf das noch recht frische Wordpress umgestellt
Wie im Jahr 2001 bemühen wir mal wieder den Sloganizer um ein bischen Werbung zu machen:
Kompetenz? Kompetenzer als Netbib!? Kaum zu fassen, daß es das gibt.
Die letzte Steigerungsform von “super”, oder warum Netbib so bibliothekarisch bezaubert!
2003 hatte ich auf der Inetbib-Tagung über Weblogs informiert, sie sind ja inzwischen in deutschen Bibliotheken angekommen, aber das auch erwähnte Thema RSS wird immer noch ziemlich stiefmütterlich behandelt. Es gibt also noch einiges zu tun in den nächsten Jahren…
Das SLUBlog ist ja meiner Meinung nach sowieso das Vorzeigeblog, wenn es um gelungene Beispiele der Anwendung von Weblogs in deutschen Bibliotheken geht (komisch ist nur, das die Homepage der SLUB etwas dagegen abfällt…wo ist denn da das Weblog verlinkt), nicht nur das Design ist sehr schön, wichtiger noch ist natürlich der Inhalt.
Es handelt sich hierbei um einen Katalog, der in einen Blog integriert ist und somit sämtliche Eigenschaften eines Katalogs und eines Blogs vereint.
Der Katalog ist eigens auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtet und soll in diesem Sinne auch erweitert werden. Dies entspricht dem Gedanken des Web 2.0
Sie finden hier:
sämtliche Bücher der Lehrbuchsammlung
die gesamte Blockliteratur
die Lernunterlagen des Curriculums (pdf)
wichtige Links und vieles mehr
Die Idee der “händischen Kataloganreicherung” ist sicher noch ausbaufähig und eine Idee für andere Bibliotheken, Anne nennt es Katalog mit Beratungsfunktion. Wenn man sich allerdings das Tutorium zum Katalog anschaut, könnte man fast auf die Idee kommen, das endlich wieder Katalogschulungen gebraucht werden
Das wirkt aber nur auf den ersten Blick so, wer an Weblogs o.ä. Systeme gewöhnt ist, wird die Art der Präsentation schnell durchschaeun und zu schätzen wissen.
Eine weitere Möglichkeit, Bibliotheken im Umkreis des Standortes zu finden, bietet die iPhone Applikation Local Books von Librarything, die auch ohne Kompass funktioniert. Ausserdem ist der (einstellbare) Radius hier wesentlich grösser. Im Gegensatz zu dem Layar-Layer (bis 5 km) erfasst die Umkreissuche hier bis zu 100 km.
The Local Books iPhone App uses information from LibraryThing’s Local feature to locate literary events and locations.
Auch hier ein Beispiel vom Rathausplatz in Harburg
Local Books -Umkreissuche
Local Books – Bibliotheksinfo
Local Books – LT Bibliotheksinfo
Local Books – Strecke
Local Books – Umkreis
Natürlich fehlt auch hier der Link zu Google Maps nicht, so dass man problemlos zur Adresse findet. In der App sind anscheinend alle Bücherhallen, die wichtigsten grossen Bibliotheken aber auch viele Stadtbibliotheken im Umland eingetragen. Es sicher keine schlechte Idee, die eigene Bibliothek hier einzutragen… Anders als beim Örtlichen kann man auf Librarything selbst mehr oder weniger ausführliche Informationen zur eigenen Bibliothek ablegen.
Es kostet (ausser der Anmeldung bei Librarything) nichts und ist ein weiterer, sehr bekannter Dienst, mit dem man die Kundschaft erreichen kann.
Falls man einmal ganz dringend eine Bibliothek in der Nähe sucht, gibt es mit Smartphones diverse komfortable Möglichkeiten, welche zu finden. Ein Beispiel hatten wir ja schon: Das App “Das Örtliche” hat eine Kategorie, in der auch Bibliotheken verzeichnet sind netbib weblog » Bibliotheken auf dem iPhone.
Ausserdem kann man neuerdings mit der App Redlaser (wir berichteten: Strichcodes lesen mit dem iPhone) neben Preisvergleichen auch über die integrierte WorldCat Schnittstelle Bibliotheksstandorte ausmachen, hier ein Video von OCLC.
Der Dienst LibraryThing bietet gleich zwei Möglichkeiten, Bibliotheken im Umkreis zu finden. Man kann für das “Augmented Reality” Programm Layar einen sog. Layer laden, in dem dann Bibliotheken im Umkreis im Fokus der Kamera dargestellt werden. Ganz praktisch ist auch der Layer für die Wohnungssuche im Umkreis des Standortes. Im Beispiel stand ich vor dem Rathaus in Harburg.
Layar – Rathaus Harburg
Layar – Bibliotheksinfos
Layar – Bücherhalle
Layar – Bibliotheksinfos
Layar – Wohnungssuche
Layar funktioniert nur mit dem iPhone 3GS, da zur Standortanzeige der eingebaute Kompass benötigt wird. Die gefundenen Ziele werden als Kreise dargestellt, die je nach Entfernung kleiner oder grösser sind, weitere Ziele ausserhalb des Sichtfeldes der Kamera im Umkreis werden oben rechts im kleinen “Radar” angezeigt (gut zu erkennen bei dem Bild Wohnungssuche).
“Was man alles mit Zotero machen kann” – heute: “Neuerwerbungslisten publizieren”.
Auf diese Idee kam man im bibolabo-Blog.
(Die Meldung ist zwar auf Französisch verfaßt, aber anhand der englischen Menüpunkte und der Screenshots müßte sich das Verfahren auch ohne größere Französisch-Kenntnisse nachvollziehen lassen.)
Im Dezember wies Christian auf den Mobilen Katalog der Iowa City Public Library hin, der über Smartphones gut zu nutzen ist. Die mir geläufigen deutschen Katalog kann man zwar auch “benutzen”, sie sind aber nicht für mobile Endgeräte optimiert. Je nach Gerät ist das ein ziemliches Gefrickel. Es gibt zwar für das iPhone einige Apps, die von Bibliotheken zur Verfügung gestellt werden, aber das nutzt den Besitzern andere Smartphones recht wenig, der Weg, die Website insgesamt zu optimieren oder eine mobile Version zur Verfügung zu stellen ist sicher der richtige.
Ein Beispiel aus Deutschland ist die Mobile Bibliothek der Zweigbibliothek Medizin, die allerdings eher nur eine Einstiegslinkliste für mobile Angebote und Ressourcen zu sein scheint…
Noch etwas professioneller als die Iowa City Public Library ist das Angebot der NCSU Libraries (North Carolina State University | Raleigh, NC)
The new NCSU Libraries Mobile site gives you access to essential library information, optimized for your mobile device. You can search for available computers, find hours and locations of branches and library services, look up items in the catalog, and even see the coffee line using the Hill of Beans webcam.
Grosse Teile der Website werden in “iPhone-Anmutung” dargestellt, sind aber auch auf anderen Smartphones über den Browser nutzbar. Besonders schön gelungen ist die Simulation der Smartphone-Darstellung, die auf der Infoseite betrachtet werden kann (click here to preview…). Die Suchergebnisse können u.a. per Mail oder SMS verschickt werden. [via Walking Paper]
This new API is a simple interface to WorldCat. It’s envisioned to be most useful for lightweight or mobile apps, developed by people outside the library space. Still, anyone is welcome to build noncommercial services with it.
Das klingt ja ganz verheissungsvoll und es ist natürlich recht schlau, das Entwickeln von pfiffigen Anwendungen damit erst einmal anderen zu überlassen/gestatten. Die deutsche iPhone-App für den WordlCat von OCLC habe ich zum Beispiel nie zum Laufen bekommen…
Das ist das Motto der Hochschulbibliothek der FH Aachen. Es gibt dort schon seit 2007 eine Neuigkeitenseite im Weblogstil (Typo3 erkennt man meist schon an den lustigen URLs), auf Youtube gibt es ganz schöne Videos zur Benutzung der Bibliothek und auch auf Twitter ist man unterwegs.
Adrian Pohl hat in seinem Weblog einen Artikel zu der Konferrenz SWIB09 Erst öffnen, dann linken! in dem er die verschiedenen Möglichkeiten beschreibt, mit denen an dieser Form der “Datenverarbeitung” im Moment umgegangen wird.
Die “FACHTAGUNG FÜR INNOVATIVE BIBLIOTHEKARE” Semantic Web in Bibliotheken hat heute angefangen, diverse interessante Vorträge können dank der fleissigen Tweeter fast live mitverfolgt werden. Der Hashtag für die Veranstaltung ist #swib09, wer es nicht über Twitter verfolgen will, kann auch eine Twitterwall benutzen: http://swib09.tweetwally.com/
Die Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (Kiel und Hamburg) hat auf YouTube einen sehr schön und professionell gestalteten Werbefilm über die Dienstleistungen der Einrichtung(en) online gestellt, in dem auch einige NutzerInnen der Bibliothek zu Worte kommen. [via Lambert]
Nun hat sich auch die Stadtbibliothek Göttingen in die grösser werdende Schar der deutschen Bibliotheken, die mit Hilfe von Wordpress.com bloggen, eingereiht.
Zumindest werden wir aber eine bunte und interessante Mischung von Artikeln über Neuigkeiten, Veranstaltungen und Interna der Stadtbibliothek Göttingen anstreben und hoffen, dass Ihnen diese Mischung gefällt.
Die Bachelor-Arbeit von Galina Pfeifer, die Ergebnisse einer Umfrage zur Twitter-Nutzung an deutschen Hochschulbibliotheken, an der sich 125 Bibliotheken beteiligten, ist jetzt online: Twitter an deutschen Hochschulbibliotheken – Pfeifer, Galina. Zum Zeitpinkt der Umfrage waren nur sehr wenige Bibliotheken aktive Twitter.Nutzer, das hat sich inzwischen deutlich geändert…
Am 7.Dezember startet die Stadtbibliothek Chemnitz ein neues Angebot. Hinter ChemNetzBib verbirgt sich ein zusätzliches Angebot an eMedien, bestehend aus
Angebote(n) renommierter Verlage, die wir einzeln für Sie ausgewählt haben.
Diese Beschreibung lässt ja ein bischen darauf schliessen, dass nicht einfach ein Paket der Onleihe eingekauft wurde, sondern dass dort ein anderen Weg gegangen wird?!
Auf jeden Fall sollte man sich auf dem Weblog der Stadtbibliothek Chemnitz (eigentlich überflüssig zu erwähnen, dass auch hier Wordpress.com genutzt wird) über die Neuigkeiten zu dem Thema informieren, zu finden in der Kategorie Virtuelle Bibliothek.
Sehr schön an dem Weblog, dass automatisch eine mobile Version angezeigt wird, wenn man es mit dem Handy aufruft! Das ist ein neues Feature von Wordpress.com und auf netbib schon sehr lange zu finden. Leider gibt es noch zu viele Weblogs, die diesen Komfort nicht bieten….
Gestern (6. 10.) war das Projekt Thema einer Sitzung des Kulturausschusses, meldet der Pressedienst des Europäischen Parlaments. Laut Meldung war hier auch der Interessenausgleich zwischen Autoren und Nutzern ein wichtiger Punkt. Im Falle der Europeana wird hervorgehoben, dass die öffentliche Finanzierung wichtig sei, im Gegensatz zur Werbefinanzierung eines Modells wie es von Gugel betrieben werde.
Tim Spalding wies in einem Tweet kurz darauf hin, dass auf Librarything doppelt so viel Verkehr herrscht, wie auf der Website vom WorldCat:
Jakob hat sich schon Gedanken über dieses Ergebnis gemacht und natürlich hat er wieder mal recht, wenn er schliesst:
Ich denke, dass Bibliotheken zum einen institutionell träger sind als ein kleines Startup, dass nicht dauernd Fördergelder für befristete Stellen beantragen muss, aber zum anderen auch träger in der Wahrnehmung der stattfindenden Digitalen Revolution.
Das hier seit einiger Zeit etwas passiert, merken erstaunlich wenige BibliothekarInnen, evtl. müsste man mal etwas für die Selbstreflexionskompetenz (anscheinend ein neue Modewort von Informationskompetenzbetreibern) tun SCNR
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