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Archiv für die Kategorie ‘Buchhandel’

Welttag des Buches

4. Februar 2010

Am 23.April ist der Welttag des Buches, das Motto ist Bücher feiern, Ideen schützen und die Buchhändler bereiten sich schon einmal vor, die jungen LeserInnen werden vom Börsenverein

mit einem speziell entworfenen Lesezeichen (…) über die Bedeutung des geistigen Eigentums informiert. Das Lesezeichen gibt einen kindgerechten Überblick über das Urheberrecht. Buchhändler können es ab dem 4. Februar kostenlos unter www.welttag-des-buches.de

wie der Börsenverein informiert.

ES Buchhandel ,

Steigerung der Verkäufe durch DRM-Verzicht

25. Januar 2010

Schöne Beschreibung für DRM-Verteidiger in dem Artikel auf boingboing:

DRM apologists (either DRM vendors or technologically naive people in publishing who believe what DRM vendors tell them)

In dem Artikel wird beschrieben, dass der Verlag vor 18 Monaten DRM bei den eBooks abgeschafft hat und seit dem eine Steigerung der Verkäufe um 104 % zu verzeichen ist.

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“Die Bibliothekare müssen sich also neu erfinden …” ?

21. Januar 2010

Der Unternehmensberater Ehrhardt F. Heinoldt wagt auf der Konferenz Academic Publishing in Europe (APE) mit dem Future Lab einen Blick auf das wissenschaftliche Publizieren von morgen.

Anregendes Interview im Börsenblatt mit angerissenen Themen wie Wissenschaftliches Publizieren, Communities, Vascoda und Zukunft der Bibliotheken.

jplie Bibliothek, Buchhandel, Hochschule , , , , , , ,

Bücherverbrennung mal anders

7. Januar 2010

Angeblich heizen in Großbritannien Rentner gerne mit dicken Büchern, weil die viel billiger als Kohle sind.

Das wirft natürlich (neben der moralisch-sozialen) mehrere Fragen auf:

  • Wie ist der Heizwert von Büchern?
  • Verstopft das Heizen mit Papier nicht den Schornstein?
  • Sind Bücher in GB wirklich billiger als Kohle oder Holz?
  • In welche Kategorie packe ich diesen Eintrag? “Altes Buch”? “Buchhandel”? “Kulturgut”?

Flusskiesel Altes Buch, Buchhandel, Kulturgut , , ,

Unsere Idee ist einzigartig.

3. Januar 2010

Alles schon gedacht? Keine Lücke für Startups im Geschäftsleben? PaperC scheint da ein Gegenbeispiel zu sein. jetzt.de interviewte die drei Gründer über ihr Geschäftsmodell, wissenschaftliche Literatur nach Registrierung kostenlos lesen und kostenpflichtig ausdrucken/herunterladen zu können. Das Interview beginnt mit dem provozierenden Satz “Das Ende der Uni-Bibliotheken?”.

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eBooks und Datenspeicherung

25. Dezember 2009

Stephen Abraham gibt eine tabellarische Übersicht, was Google, Amazon & Co. über Kauf und Nutzung von eBooks speichern bzw. weitergeben.

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Antiquare klagen über verheerende EU-Entscheidung

11. Dezember 2009

Das ganze Ausmaß dieser Entscheidung zum Thema BKA (bananenkartongestützter Antiquariatsbuchhandel) ist im Börsenblatt in dem Artikel Bananenkartons als Antiquariats-Grundlage nachzulesen:

Ganze Lagersysteme sind bedroht, Transportprobleme treten auf, Handelsstrukturen und Messen sind gefährdet.

Was ich mich dabei frage: Wie hielten es eigentlich Antiquare in der DDR mit der Lagerhaltung? Oder gab es dort gar keine?

[via Philobiblos]

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Die Zukunft der Digitalisierung

9. Dezember 2009

und seine Erfahrungen mit der Beschaffung von Fachliteratur beschreibt auf dem PaperC-Blog Prof. Dr. Günter Faltin von der FU Berlin und meint zu dem Angebot von PaperC:

PaperC nützt allen, die forschen und mit wissenschaftlicher Literatur arbeiten, ob für eine studentische Hausarbeit, eine Diplomarbeit oder Dissertation. Man kommt schneller an Fachliteratur, als wenn man in eine klassische Bibliothek geht.

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nook

22. Oktober 2009

Recht hohe Aufmerksamkeit bei den amerikanischen KollegInnen geniesst zur Zeit der nook, ein eBook-Reader von BarnesNoble. Das Gerät sieht sehr gefällig aus, hat eine Menge Features und ist zur Zeit nur in den USA zu erhalten. Gizmode stellt fest: 8 Reasons You Can Finally Love Ebook Readers (Thanks to Nook), in den Bildern des Artikels Nook Officially Emerges to Take on Kindle auf mashable sieht das Gerät ein bischen so aus, als wäre es von Apple inspiriert. Eine Besonderheit ist anscheinend auch die Möglichkeit, eigene eBooks an Freunde auszuleihen [via Rudolf Mumenthaler]

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eBooks und Bibliotheken

15. Oktober 2009

Ein kommender Markt, insbesondere für Nutzer, die sonst nicht die Bibliothek frequentierten? Ein Artikel in der New York Times stellt die Situation in den USA dar. [via LISnews]

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Gelungene Buchpräsentation

5. Oktober 2009

Spontane Titeländerung?

17. September 2009

Gerade katalogisiere ich ein etwas älteres Buch, welches wir geschenkt bekommen haben, da gibt das Bibliothekssystem Dublettenalarm. Verwundert hole ich mir das bereits vorhandene Buch an meinen Schreibtisch und vergleiche die beiden:

Gleiches Buch - unterschiedlicher Titel

Lustig ist – die Bücher sind bis auf den Titel identisch. Erscheinungsjahr, Seitenzahl und ISBN stimmen überein. Selbst die Vorworte sind ein- und dasselbe.

Ich kann mir ja nicht vorstellen, dass die Nomos-Verlags-Gesellschaft die Kunden betuppen wollte – dann hätten sie ja nicht die selbe ISBN.

Wie passiert denn so etwas?

Flusskiesel Buchhandel

Gute Buchhandlungen?

16. September 2009

Der Hedoniker machte sich Gedanken über Zehn Punkte, an denen man eine gute Buchhandlung erkennt und erhielt eine Menge mehr oder weniger hilfreicher Kommentare

ES Buchhandel ,

Amazon weitet Print on Demand aus

12. August 2009

Die taz berichtet von Plänen des Buch- und Alles-Sortimenters, 400.000 Bände aus dem Altbestand von Unibibliotheken einzuscannen und per Print on Demand anzubieten. Damit habe das Antiquariat wohl ausgedient, so der Tenor des Artikels. Nun, treffen wird es wohl eher Antiquariate, deren Geschäftsmodell eher auf Masse denn auf Klasse beruht …

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Kopierer ade?

10. August 2009

Wie der Deutschlandfunk berichtet, hat die digitale Fachbibliothek Paper-C hat schon mit diversen Verlagen Verträge unterzeichnet. Das Lesen der Bücher ist kostenlos, erst wenn einzelne Seiten abgespeichert, gedruckt oder aus den Texten per Copy-Paste übernommen wird, entsethen Kosten zwischen 5-10 Cent. Die gekauften Seiten werden auf der Plattform Paper-C verwaltet. Genauer angucken konnte ich mir das allerdings nicht, da die Plattform einen “Internal Server Error” bringt. Dumm natürlich für die, die hier schon etwas verwalten wollen…

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Entdecke das Universum

6. August 2009

Michael Stein erzählt in einem sehr schön geschrieben Beitrag, wie er letztendlich Antiquar geworden ist. Man glaubt es kaum, aber es war die Begegnung mit einem Buch!

Die Epiphanie ereilte mich in Form eines Buches: “Entdecke das Universum” von Ian Ridpath / Moderne Jugend Heute, Wien 1976. Ein reich illustriertes, vom Text her eher uninspiriertes Jugendbuch über Astronomie und Raumfahrt. Nichts besonderes. Schlichte Ware. Es gab anderes, “besseres”.

[via Philobiblos] Die Gebrauchtbuchhändler sind auf Twitter übrigens in grosser Zahl vorhanden…

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Kuriosester Buchtitel 2009

4. August 2009

Bis Ende August besteht noch die Möglichkeit, kuriose Buchtitel zu nennen, danach entscheidet die Jury:

Gesucht wird nach allen abseitigen, eigentümlichen und schlichtweg kuriosen Buchtiteln, die von Literaturwettbewerben bisher sträflich missachtet wurden, kurzum: Schicken Sie uns das schillernde (oder sperrige) Strandgut, das nur darauf wartet, aus den Untiefen der Buchbranche gehoben zu werden.

Einige Titelbeispiele:

  • Die Kuh: Leben, Werk und Wirkung
  • Ich bin tot, und das kam so…
  • Bonbon aus Wurst

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Erfahrungsbericht eBook Reader von Sony

27. Juli 2009

David Schraven hat einen ausführlichen  Erfahrungsbericht über den eBook-Reader Sony PRS-505 geschrieben und ist noch nicht besonders begeistert:

Das eBook von Sony ist der erste Pfannekuchen einer langen Serie von elektronischen Lesegeräten. Der erste Pfannekuchen misslingt immer.
Es kommen aber mehr Pfannekuchen. Und spätestens der übernächste wird prima – hoffentlich.

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Marketing mit Twitter?

26. Juli 2009

Buchhändler machen sich Gedanken, wie man Twitter als Marketinginstrument einsetzen kann. [via @lehmanns, der Artikel ist auf Englisch] Interessant, dass es im Artikel um Fragen der richtigen Nachrichtenfolge und des richtigen Stils geht. Und:

” … that using Twitter with the sole intention of advertising isn’t effective.”

jplie Buchhandel , ,

Niemand klaut weil ihm nichts besseres einfällt

29. Juni 2009

Anke Gröner macht sich so ihre Gedanken über die Zukunft der Medien und der Industrie. Aufhänger: Die Frage der Vergütung der Autoren oder Komponisten. Dabei sieht sie nicht unbedingt, dass eBooks die gedruckten Pendants verdrängen werden:

Ich weiß, dass die eReader immer besser werden, dass das Lesen auf ihnen immer angenehmer wird, aber ich glaube trotzdem – und ich kann es leider nicht anders als mit dem Gefühl, ein Buch in der Hand zu haben, begründen –, dass meine MitstreiterInnen und ich weiterhin unsere Urlaubskoffer mit fünf Wälzern zustopfen werden anstatt mit einem schlanken eReader. Daher glaube ich, dass sich der Buchhandel am wenigsten Sorgen machen muss. Wir werden euch weiterhin die Regale leerkaufen – was bedeutet, dass sich auch Autoren noch nicht so große Sorgen machen müssen.

Christian Spließ Buchhandel, E-Books, Medien , , , , ,

Espresso-Buchmaschine

17. Juni 2009

Ein kurzer Beitrag beim Deutschlandradio Kultur (MP3-Direktlink) über die Espresso Book Machine.

Flusskiesel Buchhandel

just say no: Publizieren bei VDM Verlag Dr. Müller…

12. Juni 2009

Dale Askey berichtet in seinem Weblog über das anscheinend automatisierte “Herantrollen” des VDM Verlag Dr. Müller an AutorInnen und rät dringend von einer Veröffentlichung dort ab.

Auch Klaus Graf hat sich in der Vergangenheit schon mehrfach mit diesem Verlag, der auch durch extrem hohe Preise auffällt, beschäftigt: Mehr zum VDM-Verlag Dr. Müller

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Erfolgsfaktoren der Buchhandlungen ins Netz übertragen

2. Juni 2009

Seit vielen Jahren werden papierne Bücher über das Internet verkauft und dieser Vertriebskanal wird tendenziell immer wichtiger. Zudem ist spätestens seit der diesjährigen Leipziger Buchmesse und der dortigen Präsentation zahlreicher eBook-Reader klar, dass sich auch die deutsche Buchbranche zunehmend der digitalen Welt öffnet. Daher ist aus meiner Sicht die Frage interessant, was eine Übertragung der Erfolgsfaktoren Lage und Beratung aus dem stationären Buchhandel auf das Internet bedeuten könnte?

Einige Vorschläge hat das Upload-Magazin zu bieten. Kann man auch auf Bibliotheken übertragen.

Christian Spließ Buchhandel , , , , ,

Espresso Book Machine in Betrieb

29. Mai 2009

Wir schrieben im März über die geplante Einführung, inzwischen ist die Espresso Book Machine in Betrieb. Blackwell berichtet in einem Artikel darüber.

ES Buchhandel

STIEHLST du noch – oder zahlst du schon?

25. April 2009
Das Corpus delicti: der UTB-Stick

 Das Corpus delicti: der UTB-Stick

“Nach der Vorlesung strömen die Studenten nicht zum Buchhändler, um die Literatur für das Semester zu kaufen, sie strömen mit gezücktem UTB-Stick in die Bibliothek.” – damit soll nach dem Willen des Verlegers Matthias Ulmer jetzt endlich Schluss sein.

Schluss mit Bibliotheken als Download-Station und Copyshop! Das neue Vertriebsmodell soll mit willigen Bibliotheken im Test erprobt und gemeinsam beworben werden. Die begleitende Plakataktion mit dem griffigen Slogan “Stiehlst du noch – oder zahlst du schon?” ist ein klares Statement gegen die Gratis-Kultur und soll die utb-Studis für den Wert geistigen Eigentums sensibilisieren:

utb-Satire

 


 

Der Verleger Ulmer hat in einem Brief an seine Autoren das Handeln der ULB Darmstadt und der UB Würzburg, die für Lehrbücher im Lesesaal ein Angebot nach §52b bereitgestellt hatten, als kriminell bezeichnet, den Bibliotheken wurde im Börsenblatt aktive Beihilfe zu strafbaren Handlungen und Begünstigung von massenhaftem Diebstahl vorgeworfen. Vgl. auch mein Beitrag in Inetbib vom 24.4.2009. Das “innovative” neue Lizenzmodell von “UTB-studi-e-book” erlaubt dagegen ausschließlich das Online-Lesen der eBooks, Ausdruck und Download sind nicht gestattet, bzw. nur gegen extra Bezahlung über den integrierten Webshop des Verlags.

Verwendet wurden für die Satire oben neben einem unverlangt zugesandten Originalplakat von UTB zum utb-studi-e-book-Trial zwei Logos der Kampagne “Kopieren ist keine Kunst” des Börsenvereins und eine Figur aus einem Kartoon des Comic-Zeichners Dylan Horrocks (mit Eintrag in Wikipedia) zur Creative Freedom Foundation Campaign “Internet Blackout” (“Getting ready for the blackout”, “The blackout is over – now it’s time to get rid of s92″) vom Februar 2009. Der Kartoon machte abermals Furore, als er kurz vor Eröffnung des Prozesses in Schweden auch auf der Homepage der Betreiber von ThePirateBay erschien.

Ich erzählte Dylan Horrocks von der einstweiligen Verfügung und dem Prozess, die der Börsenverein jetzt in Deutschland gegen zwei Bibliotheken anstrengt und fragte ihn, ob ich seinen Comic verwenden dürfe. Dylan antwortete postwendend und sehr nett:

“You’re very welcome to use my image – I’ve donated it to the public domain. But of course, it’s nice to hear about people using it, and is very polite of you to ask.

I hadn’t heard about this particular issue affecting libraries – it was fascinating reading your account of it, and I’m very happy if my cartoon can help even a tiny bit with your fight.

I have lots of librarian friends here in NZ, and even spoke at a librarians conference a few months ago (about comics, but also about copyright). Lawrence Lessig was the keynote speaker, and there was a lot of discussion around ‘intellectual property’ battles.

If you want a higher resolution copy of the cartoon, by the way, you can download a 1200dpi bitmap TIFF from here (…)

Anyway – we’re off on holiday today (in a house at the edge of a lake – very pretty!), so I’d better go. But thanks again for writing – and good luck with the fight!

Dylan”

B.-C. Bibliothek, Buchhandel, E-Books, Fun

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