Home

Archiv für die Kategorie » Diverses «

Taschenbuchzweitverwertung

Mittwoch, 16. Juli 2008 | Autor: Christian Spließ

Falls jemand genug Geschick hat und Geduld kann er sich aus alten Taschenbüchern ja auch mal einen Stuhl basteln. David Karoff hats getan, bewundern kann man das Exemplar beim BoingBoing.

Thema: Diverses | Beitrag kommentieren

Bestandskatalog der größten Fantastiksammlung Europas in Gefahr

Mittwoch, 16. Juli 2008 | Autor: Christian Spließ

Heinz-Jürgen Ehrig, der verstorbene Mann der Perry-Altautorin Marianne Sydow, hat zeitlebens die wohl größte Sammlung fantastischer Literatur in Europa zusammengetragen. Seit einiger Zeit ist Marianne Sydow nun dabei, einen Bestandskatalog dieser Sammlung zusammenzustellen, der jeweils ergänzt um eine CD mit Abbildungen sämtlicher Umschläge ausgeliefert wird, so dass für Abonnenten im Laufe der Zeit ein Kompendium von tausenden Coverabbildungen entsteht. Und zwar — Bibliomanen aufgepasst! — des kompletten Umschlags, also inklusive Rückseite, z. T. auch mit und ohne Schutzumschlag usw. Diese Arbeit ist akut gefährdet wegen der geringen Abonnentenzahl von 21 Personen [...]

Einhundert Abonnenten wären nötig um das Projekt am Leben zu halten. Ich vermute mal stark, dass auch die ein oder andere Bibliothek Interesse an diesem Projekt hätte oder haben sollte.
[via Helgas Galaktische Funkbude]

Thema: Diverses, Literatur | Beitrag kommentieren

Stiftungen und Integration

Mittwoch, 25. Juni 2008 | Autor: Axel Schaper

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen hat den StiftungsReport zum Thema “Wie Vielfalt zusammenhält - Projekte, Initiativen und Menschen” vorgelegt. Das Heft hat, gemäß Presseerklärung, einen Themenschwerpunkt im Wirken der Stiftungen im Bereich Migration und Integration. Ein Wirken, das zur Kenntnis zu nehmen ist: seit dem Kühn-Memorandum von 1979 gibt es immer wieder gleiche Problembeschreibungen und Handlungsempfehlungen, dem steht ein Umsetzungsdefizit der staatlichen Instanzen gegenüber. In diesem der politischen Gestaltung bedürfendem Raum treten neue Akteure auf: private Stiftungen. Ich bedaure dies angesichts des Demokratiedefizits; sehe allerdings auch die Gründe für deren Auftreten und durchaus positive Aspekte des Wirkens. Diese zeichnet der wichtigste deutsche Migrationsforscher, Klaus J. Bade, auf der oben genannten Seite nach. Bade (hier IMIS-Beiträge ; 31 zu seiner Emeritierung) ist jemand, der immer wieder die politische Intervention gesucht hat, u. a. als  Mitglied des Zuwanderungsrats; das Ende dieser Einrichtung gestaltete sich so: “Das Bundesinnenministerium hat den Erlass vom 02.04.2003, mit dem der Zuwanderungsrat errichtet worden war, am 22.12.2004 mit Wirkung vom 31.12.2004 aufgehoben. Der Zuwanderungsrat besteht somit seit dem 01.01.2005 nicht mehr.”
Es ist diese Form deutscher Integrationspolitik als Erfahrung, die Leute wie Bade das Wirken von privaten Stiftungen positiv sehen lässt.

weiter…

Thema: Diverses | Beitrag kommentieren

Monopoly 6.0 (beta)

Montag, 16. Juni 2008 | Autor: Juergen Plieninger

Spreeblick weist auf eine von Webrankinfo entwickelte neue Version von Monopoly hin: Googolopoly. Nett anzusehen, nett auch die Vorschläge in den Kommentaren für Ereigniskarten!

Thema: Diverses, Fun | Beitrag kommentieren

Kreative Ökonomien, 2. Folge

Freitag, 30. Mai 2008 | Autor: Axel Schaper

Bereits hingewiesen wurde auf das IBA-Labor ‘Kreative Ökonomien’, eine der Tagungen im Vorfeld der Internationalen Bauausstellung 2013 in Hamburg. Mit eigenartiger Verspätung ist das konkrete Tagungsprogramm erst jetzt über das Netz zugänglich. In gediegener Form wird das Thema ausgelotet; ein Schwerpunkt liegt auf Fragen aktueller Nutzbarkeit in Fragen der Stadtentwicklung und städtischer Wirtschaft.  Die Veranstaltung wird eröffnet vom Bürgermeister; Referent und Moderator wird der grüne Politiker Maier sein, der zu der Handvoll Personen gehört, die die Grundlagen für die jetzige Senatskoalition gelegt haben. Man wird hier also ein Gespür für die künftige Form der Behandlung bestimmter Themen in der Hamburger Politik bekommen.
Das Hype-Thema Kreativwirtschaft, creative city ist zwiespältig: einerseits sind kreative Industrien natürlich ein Wirtschaftsfaktor, der als solcher auch durchaus herausgestellt werden sollte. Andererseits liefert man Stichworte für eine Ökonomisierung kultureller Produktionen…
Eine Frankfurter Tagung an diesem Wochenende ‘Re-Build This City! Urbane Kultur, Wissensökonmie und kreative Stadtpolitik‘ geht das Thema greller und weiter gefasst an. Auch die Fallstricke sollen diskutiert werden. Referenten sind auch hier die üblichen Verdächtigen; die Veranstalter gehören dem grünen Spektrum an (Heinrich-Böll-Stiftung). Angekündigt ist auf der angezeigten Seite eine Dokumentation des Kongresses. Diese sind erfahrungsgemäß hervorragend und (teils tages-) aktuell. Als Band 2 der Schriften zu Bildung und Kultur kann kostenlos ein umfangreicher Reader ‘Kreativen: Wirkung’ bestellt oder direkt hier heruntergeladen werden.

Thema: Diverses | Beitrag kommentieren

FH Köln und Plagiarism

Freitag, 23. Mai 2008 | Autor: Juergen Plieninger

Copy, Shake and Paste meldet, dass die Bundeszentrale für Politische Bildung einstweilen die Auslieferung eines Buches gestoppt hat, weil in einem Buch über Computerspiele ein Professor in seinem Beitrag Zitate aus Netzquellen nicht sorgfältig ausgewiesen hat. Die Blogschreiberin bezieht sich auf einen heise.de-Artikel, in dessen Forum das Thema heftig diskutiert wird. - Mit hinein spielen auch Vorwürfe, die FH Köln urteile zu unkritisch, da sie Drittmittel von Firmen bekäme. Zu beiden Vorwürfen äußert sich der Präsident der Bundeszentrale in einem Deuschlandfunk-Interview. Nett: einerseits sollen die Hochschulen Drittmittel anwerben bis zum geht nicht mehr, andererseits setzen sie sich dann dem wohlfeilen Vorwurf aus, gekauft zu sein. Ja wie denn nun?

Thema: Diverses | Ein Kommentar

“Sprachliche Bildung…

Donnerstag, 22. Mai 2008 | Autor: Axel Schaper

…für Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland; Vorschläge zur Weiterentwicklung” ist der Titel eines Ergebnisberichts, der in Arbeitsgruppen zur Erstellung des Bundesweiten Integrationsprogramms erstellt wurde. Dieses ist nicht zu verwechseln mit dem Nationalen Integrationsplan. Wurden hier in einem Konsultationsprozess der verschiedenen staatlichen Ebenen mit nichtstaatlichen Akteuern (Federführung: Integrationsbeauftragte) Selbstverpflichtungen für Maßnahmen im Bereich der Integration beschlossen, so entsteht das Integrationsprogramm auf gesetzlicher Grundlage (Federführung: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, BAMF) nach § 45 AufenthG als Bestandsaufnahme vorhandener staatlicher und nichtstaatlicher Programme und des Versuchs ihrer Koordinierung. Entsprechend benennt der angezeigte Ergebnisbericht zunächst Akteure und Angebote, um dann Vorschläge zur Weiterentwicklung zu machen. Besonderer Augenmerk wird auf die Übergänge: Kita - Schule - Ausbildung/Beruf - Erwachsene gelegt. Es werden Schnittstellen der Zusammenarbeit benannt. Beim Übergang Kita - Schule werden unter einer Überschrift ‘Akteure der sprachlichen Bildung außerhalb von Bildungseinrichtungen’ Bibliotheken immerhin erwähnt. Die Nennung in einer Aufzählung ist arg wenig, wenn man sich überlegt, dass (früh-)kindliche Leseförderung einer der wenigen Bereiche ist, in denen im deutschen Bibliothekswesen immerhin etwas zur interkulturellen Bibliotheksarbeit vorzuweisen ist. In den Arbeitsgruppen waren keine Vertreter bibliothekarischer Verbände.

Thema: Diverses | Beitrag kommentieren

BookRix - Die Wutz 2.0

Mittwoch, 14. Mai 2008 | Autor: WT

Schon wieder wird eine neue Wutz 2.0 durch den Cyberspace gejagt; diesmal mit dem schönen Namen BookRix.
Im Börsenblatt heißt es dazu:

Literatur 2.0-Plattform für Autoren gestartet. Die Internetseite BookRix hat sich zum Ziel gesetzt, eine umfassende, offene Plattform zu schaffen, an der sich alle Literaturfreunde beteiligen können.

Und BookRix schreibt:

BookRix ist das Internetportal und die erste Bookunity in dem jeder seine geschriebenen Bücher, Kurzgeschichten, Gedichte etc. wie ein richtiges Buch gestalten, im Netz veröffentlichen, promoten und an Freunde verschicken kann. Die großen Web2.0-Projekte, die in Bereichen Musik, Videos oder Fotos populär geworden sind, bekommen eine Schwester-Plattform, die alle Literatur-Fans weltweit erfreuen soll: BookRix.

Allerdings frage ich mich, wie es dem Nutzer “bibliothekar” gelungen ist, all die Toten wieder zu erwecken. Dass G.W.F. Hegel seine Phänomenologie des Geistes im April 2008 bei BookRix als Roman veröffentlicht hat, war mir bisher nicht bekannt. Auch dass Ludwig Anzengruber und August Bebel 2008 noch im Internet publizieren, wußte ich nicht. Besonders gefreut habe ich mich darüber:

Henrik Ibsen: Gespenster. Ein Familiendrama in drei Aufzügen.
Erstellungsdatum: 21. April 2008. Letzte Änderung: 30. April 2008 um 17:13:13
Sprache: deutsch.Theaterstück.

Recht gespenstisch sind auch die AGB.

Thema: Diverses, WWW | 7 Kommentare

“Lebende Bücher” bekamen Preis in Wien

Montag, 5. Mai 2008 | Autor: Juergen Plieninger

Das Projekt “living books” hat in Wien die 4. Sozialmarie, ein Preis der Unruhestiftung für innovative und kreative Sozialprojekte gewonnen.

Dabei stellen sich Männer und Frauen als “lebende Bücher” dem Dialog mit den Besuchern. Angeschnitten werden dabei unterschiedliche und auch kritische Themen, die normalerweise stark mit Vorurteilen behaftet sind.

[via Standard.at] Weitere Informationen sind auf der Homepage des Preises zu finden.

Thema: Diverses | Beitrag kommentieren

“Bookcrossing ist Lesen mit Spaß”

Samstag, 3. Mai 2008 | Autor: Juergen Plieninger

Die Schweriner Zeitung schreibt anläßlich des “Welttags des Buches” über bookcrossing.

Thema: Diverses | Ein Kommentar

Tauschbörsen ect. bis zu völligen Freiheit der Dinge: bookcrossing

Freitag, 2. Mai 2008 | Autor: Juergen Plieninger

kwick schreibt über tauschbörsen, Verschenk-Netzwerke, Leihnetzwerke und ähnliches. Am Schluss kommt der Artikel auf bookcrossing zu sprechen:

Abenteuerlicher geht es bei Bookcrossers zu: Die Mitglieder der weltweit agierenden Community versehen ihre gelesenen Bücher mit einem „Bookcrossing-Etikett” und lassen sie in der Öffentlichkeit liegen. Sie hoffen, dass der Finder seinen Fund im Bookcrossers-Forum postet und das Buch nach dem Lesen wieder in die Freiheit entlässt.

Thema: Diverses | Beitrag kommentieren

Kreative Ökonomien…

Sonntag, 27. April 2008 | Autor: Axel Schaper

… ist das Thema einer Fachtagung am 16./17.06.08, die im Rahmen der Internationalen Bauausstellung 2013 in Hamburg in Kooperation mit Kampnagel Internationale Kulturfabrik stattfinden wird. Die Fachtagung ist eines der IBA-Labore, die seit 2007 zu unterschiedlichen Themen stattfinden. (Ich habe gelernt, dass man im kreativökonomischen Jargon des Eventmanagements von “Formaten” spricht; die IBA-Labore gehören zu den Dialogformaten…) Der Bereich der Kreativökonomien ist einerseits sicherlich das ökonomische Feld, das am nächsten zu Bibliotheken ist. Andererseits bringt die Diskussion über Kreativökonomien ein Verständnis gegenwärtiger Hamburger Politik: die Grünen haben ein beachtetes Programm ‘Kreative Stadt’ vorgelegt; die Entwicklung der Kreativwirtschaft (Medien, Werbung…) ist die materielle Grundlage für das Zusammenwachsen der christdemokratischen und grünen Sozialmilieus.

Das Tagungsprogramm liegt noch nicht vor; ich verweise auf eine Mail der IBA, die hier zitiert wird.

Weiterhin schreibt die IBA neuerlich einen Innovationspreis aus (der Teilnahmeschluss ist richtig zu verbessern auf 20.06.2008). 2008 wird das Thema Beteiligung sein. Casey und Savastinuk haben ein faszinierendes Buch Library 2.0 : a guide to participatory library service betitelt. Die IBA hat bereits Gelegenheiten geboten und wird sie weiterhin bieten, die Umsetzung partizipatorischer Bibliotheksdienste zu erproben. Insoweit das jemand will…

Thema: Diverses | Beitrag kommentieren

Die interkulturelle Bibliothek…

Samstag, 12. April 2008 | Autor: Axel Schaper

… lässt sich theoretisch entwerfen. Über eine praktische Ausformung berichtet die TAZ vom 12.04.08. Eine wegen einer kirchlichen Beschäftigung aus Westdeutschland nach Rudolstadt (Thüringen) gezogene Familie wurde von dort weggemobbt; nach eigener Darstellung, weil die Frau, Tochter einer indischen Mutter und eines deutschen Vaters, äußerlich als fremd identifizierbar war. U. a. soll die Familie versucht haben, ihre Probleme auch über die örtliche Bibliothek öffentlich zu thematisieren: “(…) Selbst bei einem Vortrag in der Stadtbibliothek habe er die Diskriminierung seiner Frau, seiner Kinder öffentlich gemacht, sagt Neuschäfer: “Frau Hansen, Frau Keil, Frau Lusche, die haben das doch gehört.”

In der Bibliothek aber will das niemand bestätigen. Ulrike Keil hat frei. Auf Neuschäfer angesprochen, nickt Marina Lusche freundlich-verschüchtert. Als sie die Blicke der Besucher spürt, kann sich an nichts erinnern. “Gehen Sie doch zu meiner Chefin, Frau Hansen, die hat den Vortrag organisiert.” Doch auch Angela Hansen reagiert wie viele Rudolstädter: Ja, der Herr Neuschäfer habe in ihrem Haus einen Vortrag gehalten. Sie selbst aber sei “leider nicht zugegen” gewesen, habe nichts gehört. Da könne man leider nichts machen. Manchmal wirkt das kleine Städtchen, in dem jeder jeden kennt, unheimlich. (…)”

Thema: Diverses | Beitrag kommentieren

Die interkulturelle Stadt…

Montag, 7. April 2008 | Autor: Axel Schaper

… etwas verkürzt könnte dies auch Titel der Sommerakademie der Zeit-Stiftung „Stadt und Urbanität im 21. Jahrhundert“ sein. Hingewiesen wird hier darauf, da das Programm mustergültig zeigt, wie Stadt in verschiedenen Diziplinen gedacht wird. Die Teilnahme an der Akademie wird als Stipendium für Absolventen  geisteswissenschaftlicher Fächer ausgeschrieben. Aus dem bibliothekarischen Spektrum könnten wohl nur die Spezies aus Berlin als Teilnehmer in Frage kommen. Leider - es ist eine der Veranstaltungen, auf denen die Bedeutung von Bibliotheken für die Stadt vetreten werden, andererseits die dort diskutierten Themen wieder in die bibliothekarische Diskussion rückvermittelt werden könnten.
Nur zwei Referenten seien vorgestellt: Musterd, Prof. für Sozialgeographie an der Uni Amsterdam, stellt das Projekt ACRE, ‘Accommodating Creative Knowledge – Competitiveness of European Metropolitan Regions within the Enlarged Union’ vor. Hier findet sich neben Städtestudien ein umfangreicher Literaturbericht zu dem Thema “Kreative Stadt”, der am Ende auch die Probleme sozialer Ausgrenzung diskutiert. Bibliotheken berührt die Frage der Kreativindustrien, sei es, dass diese sich selbst dazurechnen, sei es, dass diese zu den Erfolgsbedingungen gehören, um Kreativindustrien in einer Stadt anzuziehen.
Der Romanautor Maalouf ist auch Autor des Essais ‘Les identités meutrières’ (dt. Mörderische Identitäten). Er erinnert an das Gewaltpotential, das daraus entsteht, Individuen mit ihren vielfältigen Zugehörigkeiten auf eine Gruppe festlegen zu wollen. Apprivoiser la bête, den Tiger zähmen - in den Arenen der interkulturellen Stadt wird nicht mit Wattebäuschen geworfen. Maalouf war jetzt auch Vorsitzender einer Gruppe, die soeben einen sehr schönen Bericht zur Mehrsprachigkeit in der EU vorgelegt hat: Eine lohnende Herausforderung : wie die Mehrsprachigkeit zur Konsolidierung Europas beitragen kann.

Thema: Diverses | Beitrag kommentieren

Australische Serie: “The Librarians”

Freitag, 14. März 2008 | Autor: Christian Spließ

The six-part series centres on the trials and tribulations of Frances O’Brien, a devout Catholic and head librarian. Her life unravels when she is forced to employ her ex-best friend, Christine Grimwood - now a drug dealer - as the children’s librarian. Frances must do all she can to contain her menacing past and concentrate on the biggest event of the library calendar - Book Week.

Zugegeben, der Plot klingt irgendwie nicht gerade glaubwürdig, aber die Serie “The Librarians” aus Australien ist ja auch eine Comedy-Serie. Im englischen Format übrigens: Sechs Folgen zu jeweils 30 Minuten. Das Ganze gibts seit Dezember letzten Jahres auf DVD und ich glaube, da ist nächsten Monat eine Bestellung fällig… ;-)

Thema: Diverses, Fun | 5 Kommentare

Der Indiana-Jones-Bibliothekar

Freitag, 7. März 2008 | Autor: Christian Spließ

Über die beiden Filme, in denen ein Bibliothekar auf den Spuren von Indiana Jones wandelt haben wir ja schon im Netbib berichtet.
Jetzt haben die Dreharbeiten für den dritten Teil des Franchises begonnen. Im Regiesessel wieder Jonathan Frakes:

The Librarian: The Curse Of The Judas Chalice opens with a restless Flynn attempting to assimilate back into his career as a librarian at the New York Metropolitan Library after many adventures abroad. Led to New Orleans by strange dreams, he finds himself in the midst of uncovering a conspiracy that involves the notorious vampire, Prince Vlad Dracul. Once again, Flynn must overcome his fears and protect one of the world’s most sacred artifacts, the Judas Chalice, or face the consequences of it falling into the wrong hands. Newhart returns as Judson, who once having been a librarian, now serves as head of the library. Curtin comes back as Charlene, the extremely serious-minded, no-nonsense personnel director for the Library.

Die beiden vorherigen Filme waren für den Sender TNT recht quotenbringend. Von daher kein Wunder, dass man in Zeiten von “Indiana Jones 4″ und “Die Mumie 3″ nun einen dritten Teil dreht.

Thema: Diverses, Medien | Ein Kommentar

“Upload”: SF-Roman bei Heyne unter CC-Lizenz

Mittwoch, 5. März 2008 | Autor: Christian Spließ

Nachdem schon der erste SF-Roman des Kanadiers und BoingBoing-Intiators Cory Doctorow kostenlos im Netz verfügbar war, hat Heyne jetzt auch die Übersetzung eines weiteren Romans kostenlos ins Netz gestellt.
Da ich nicht annehme, dass Heyne das jetzt aus Imagegründen tut scheinen die Verkäufe ja trotz des kostenfreien Angebots zufriedenstellend gewesen zu sein…

Thema: Diverses, Literatur | Beitrag kommentieren

So war das …

Sonntag, 10. Februar 2008 | Autor: WT

let it flow
das ist ein test, trlalalala
(hätte ich ohne Edlefs Hilfe glatt vergessen)

Thema: Diverses | Beitrag kommentieren

Katalog der Musiksammlung der ÖNB, Börsenblatt u. ein zorniges Schaf

Dienstag, 29. Januar 2008 | Autor: WT

Seit heute ist der Katalog der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek im Karlsruher Virtuellen Katalog (KVK) vertreten. Schreibt das Börsenblatt.

Ein “zorniges Schaf” beschwert sich über diese Mitteilung im Besonderen und die Berichterstattung des Börsenblatts im Allgemeinen. ;-)

Die Berichterstattung hier (Börsenblatt online) ist generell
*beleidigend k n a p p , barsch und minimalistisch
und ich möchte zu gern wissen, was die Redakteure eigentlich den lieben langen Tag zu tun belieben.

Thema: Bibliothek, Diverses | Beitrag kommentieren

Dezentrales Archiv Privatkopie

Freitag, 25. Januar 2008 | Autor: Christian Spließ

Dr. Who ist auch ein Beispiel dafür, wie dezentrale Archivierung durch Privatkopien Kulturgüter rettet. Zwischen 1967 und 1978 ging ein großer Teil des Materials verloren. Bei weitem nicht alle der fehlenden Episoden ließen sich später aus den Archiven anderer Länder wiederherstellen. Die BBC griff deshalb auch auf alte private Betamax-Videobänder, Super-8-Aufnahmen vom Fernsehschirm und sogar Audiokassetten zurück, um die Löcher im Archiv zu stopfen. Als ausgesprochen erfolgreich erwies sich dabei eine Verbindung von Fans, das so genannte “Restoration Team”. Viele der später auf DVD veröffentlichten Folgen gehen auf die Arbeit dieser Freiwilligen zurück.

Peter Mühlbauer im gleichnamigen Artikel in der Telepolis hat vergessen zu erwähnen, dass die BBC die meisten Abenteuer der ersten beiden Doctoren nun selber vernichtet hat - weil damals der Lagerplatz knapp war. Übrigens: Die BBC hat mit diversen Formaten experimentiert um die alten Abenteuer doch noch an die Fans zu bringen. Teilweise sind die alten Abenteuer als erweiterte Hörspiel-CD veröffentlicht worden - die Tonspur kombinierte man dann mit Standbildern - oder bei zwei Abenteuern des zweiten Doctors hat man die fehlenden Abenteuer auf DVD animiert. Etwas ähnliches probierten die “Star Trek”-Macher unlängst: Dort wurden die alten Folgen der klassischen ersten Serie - mit Kirk und Co. - mit neuen digitalen Effekten aufgepeppt. George Lucas ließ grüßen…

Thema: Asides, Diverses | Beitrag kommentieren

Luxusbibliotheken für Private

Mittwoch, 23. Januar 2008 | Autor: Juergen Plieninger

Das münsterländische Unternehmen Paschen fertigt nicht einzelne Regale, sondern ganze Bibliotheken.

Ein Portrait des Unternehmens erschien in der Welt.

Thema: Diverses | Beitrag kommentieren

Lichtenberg über die Ware Buch

Montag, 21. Januar 2008 | Autor: Juergen Plieninger

“Eine seltsamere Ware als Bücher gibt es wohl schwerlich in der Welt. Von Leuten gedruckt, die sie nicht verstehen; von Leuten verkauft, die sie nicht verstehen; gebunden, rezensiert und gelesen von Leuten, die sie nicht verstehen; und nun gar geschrieben von Leuten, die sie nicht verstehen.

Sudelbücher, Heft K, Nr. 172

Thema: Diverses, Fun | 3 Kommentare

ZDF meets Bookcrosser in Heidelberg

Sonntag, 20. Januar 2008 | Autor: WT

Gestern trafen sich Bookcrosser aus der Heidelberger Szene mit einem ZDF-Fernsehteam in der Chocolaterie YilliY - in der Haspelgasse zum Dreh und der Eröffnung der Offiziellen Bookcrossing-Zone … (weiterlesen bei “Szyllas Lesezeichen”)

Thema: Diverses | Ein Kommentar

Leseförderung mit Bookcrossing in Österreich

Sonntag, 13. Januar 2008 | Autor: Christian Spließ

Eine BookCrossing-Aktion soll am Mittwoch, 23. Jänner 2008, Kindern und Erwachsenen das Lesen wieder schmackhaft und interessant machen.
Mehr als 200 „freilaufende“ Bücher mit der Aufschrift „Ich bin kein Fall fürs Fundbüro! Nimm mich mit, lies mich und lass mich wieder frei!“ können dabei entlang der Bahnhofstraße von den Bäumen gepflückt oder in der Stadtbücherei von ihrer Regalhaltung befreit werden.

Veranstaltet wird die Aktion in Salzburg vom Verein Verein „abc – Lesen und Schreiben für Erwachsene“, die damit auf ihr Angebot zur Leseförderung aufmerksam machen wollen. Wobei der Verein auch Angebote für Jugendliche hat. Dazu ist Bookcrossing nun wirklich passend, vielleicht wird das Engagement der Stadtbücherei dann auch von Dauer sein.

Thema: Diverses, Literatur, WWW | Beitrag kommentieren

Professorendasein beendet

Donnerstag, 10. Januar 2008 | Autor: OS

Vor längerer Zeit - netbib hatte berichtet - war ein Bonner Professor als Buchdieb aufgefallen und verurteilt worden. Der Bonner General-Anzeiger bericht nun, dass der Titel “Professor” nun auch noch weg ist, die Bücher leider aber verschollen bleiben. Dass die UB Bonn jetzt versucht den entstandenen Schaden wenigstens finanziell durch den Ex-Professor ersetzt zu bekommen, ist verständlich.

Thema: Bibliothek, Diverses | Beitrag kommentieren