Richtlinien für elektonische Archivierung
Das PEER-Projekt hat die Guidelines for publishers and repository
managers on deposit, assisted deposit and self-archiving vorgelegt.
via documenea
Das PEER-Projekt hat die Guidelines for publishers and repository
managers on deposit, assisted deposit and self-archiving vorgelegt.
via documenea
Kann man das eigentlich schon korrupt oder nur Schleichwerbung nennen, wenn Elsevier ungekennzeichnet Werbung von Merck in seinen angeblich “peer reviewtem” Australasian Journal of Bone and Joint Medicine veröffentlicht. Zu diesem Fall findet sich in der Blogosphäre natürlich einiges, verwiesen sei auf die Beiträge von medinfo Merck published fake medical journal, Elsevier-MSD-Fake-Journal: Du könntest in einem Käseblättchen landen…, Peter Suber, im Guardian in der Reihe Bad Science (Danke an Joachim Eberhardt) und auch auf Telepolis:
Eine andere Enthüllung war, dass Merck den Verlag Elsevier dafür bezahlte, dass dieser die vermeintlich unabhängige und seriöse Zeitschrift The Australasian Journal of Bone and Joint Medicine veröffentlicht, deren Hauptzweck es offenbar war, Material zu liefern, mit dem Medizinern die angebliche Wirksamkeit und Verträglichkeit von Medikamenten suggeriert werden sollte.
In der heutigen Sendung Resonanzen kam ein Bericht zu Open Access von Kersten Knipp unter dem Titel “Digitale Bücher und das Urheberrecht”. Hintergrund ist der heutige Prozesstermin vor dem Landgericht Frankfurt am Main in Sachen Verfügbarmachung digitaler Kopien.
Im Deutschlandradio Kultur erschien gestern ein Interview mit Ulrich Johannes Schneider, dem Direktor der Leipziger Universitätsbibliothek.
“Das wird sicher gelegentlich gefährlich werden”
Leipziger Universitätsbibliotheksdirektor über den freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen Ulrich Johannes Schneider im Gespräch mit Dieter Kassel
In den Agenturen schwirrt es heftig, auch bei heise.de ist es Thema: Verleger und entsprechend animierte Autoren versuchen zu retten, was zu retten ist. Die Digitalisierung durch Gugel wird in einem “Brandbrief” (wie heise.de das charakterisiert) als Urheberrechtsverletzung angeprangert. Angela soll nun die Rettung erwirken. Open Access ist aus Sicht der Unterzeichner des “Heidelberger Appells” böse und schlecht, DFG und MPG wollen in die Publikationsfreiheit eingreifen.
In der Telepolis findet sich ein lesenswerter Beitrag, der sich mit der Rolle und Position der VG Wort bei den Verhandlungen mit Gugel auseinandersetzt. Der ver.di-Sekretär Wolfgang Schimmel als Mitglied erläutert die Überlegungen.
Mittlerweile hat das Thema Creative Commons auch die Deutsche Welle erreicht.
Auf Infobib hat Christian eine Materialsammlung zum sog. Heidelberger Appell zusammengestellt, die auch über einen delicious-Link verfügbar und somit auch als RSS zu beziehen ist. Gute Idee, so geht Web 2.0!!
Mathias Spielkamp hat auf Perlentaucher einen sehr lesenswerten Artikel zu den unerfreulichen Artikeln der taz und FAZ zu Open Access geschrieben, in dem er diverse der von den OA-Gegner angeführten “Argumente” näher beleuchtet.
Nach Roland Reuß in der FAZ (vgl. dazu z.B. hier) nun Rudolf Walther in der taz:
Open Enteignung
Wissen zum Nulltarif, Demokratisierung durch Google? Das Schlagwort “Open access” klingt gut, doch auf dem Spiel steht nicht weniger als die Bewahrung des Wissens unserer Gesellschaft
Sein Fazit:
Die Google-Piraterie und der “Open-acces”-Schwindel sind gefährlicher als die Piraterie entlang der somalischen Küste.
Der Amazon-E-Book-Reader Kindle soll nun Konkurrenz bekommen. Golem hat sich einen Prototyp des geplanten Readers Textr mal angesehen.
Herstellen will das Gerät die Berliner Firma Wizpac.
Aussehen tut Textr ja ganz nett, die Wisch-Funktionen sind durch iPhone und Konsorten ja inzwischen gesellschaftsfähig geworden. Begrüßenswert ist, dass das Gerät ja quelloffen sein soll.
Warten wir es ab …
Neil Gaiman hat sein “Graveyard Book” (hier der Trailer dazu) komplett als Lesungsmitschnitte ins Netz gestellt.
Hier erklärt er mehr über das Buch und über das Videoprojekt.
Danke!
PS: Neil Gaiman bloggt und twittert auch.
Buchhandel, Digitalisierung, Literatur, Podcast, open access
In Archivalia wird dagegengehalten.
Gravierende Vorwürfe gegen die wissenschaftlichen Bibliotheken wegen ihrer Untätigkeit 2008 in Sachen unbekannte Nutzungsarten (§ 137 l UrhG) in Inetbib.
Das Bundesarchiv stellt laut heise.de knapp 90.000 Bilder bei Wikimedia Commons bereit. Weitere Informationen kann man in der heise.de-Meldung nachlesen.
Ein Artikel im LINUX Journal beschäftigt sich mit dem Thema Open Source, im speziellen geht es hier um die Geschäftspolitik von OCLC (vgl. Stop the OCLC powergrab).
What’s striking about the current discussions swirling around the OCLC saga is that they are being conducted in something of a vacuum, despite the fact that open source has a rich store of relevant experience that librarians could usefully refer to. The only problem is that little of it is to be found in books.
Das Landgericht hat - so meldet eine Presseagentur - festgestellt, dass die kommerzielle Nutzung von Bildern von Sanssouci ohne an die “Schlösserstiftung” zu zahlen, nicht zulässig ist. Eine Straf-Gebühr für Fotoagenturen müsse noch festgelegt werden. Leider habe ich noch keine Quelle gefunden, in der die Entscheidung als Link publiziert ist.
Ein langer Name für ein notwendiges Ziel. Damit in Europa nicht in den einzelnen Staaten getrennt sondern gemeinsam länderübergreifend die Interessen der Wissenschaft und Zivilgesellschaft an der Nutzung von Information vertreten werden können, wurde diese Vereinigung gegründet. Ein ausführlicher Bericht ist auf heise.de zu finden.
Mit der Frage, ob es wissenschaftliche Zeitschriften 2.0 gibt, befasste sich am vergangenen Dienstag eine Diskussionsrunde in Madrid. Auch in Spanien läuft in wissenschaftlichen Gesellschaften die Diskussion über kooperative Modelle der Qualitätssicherung im Publikationsprozess und Open Access. Eine “2.0″ Zeitschrift ist mehr als eine Zeitschrift, die 2.0 Methoden und Ansätze nutzt.
Welche Vorteile es hätte, die universitären Schriftenserver auch für Alumni-Publikationen zu öffnen, begründet Archivalia.
Beim hervorragenden Podcast Küchenradio gibt es eine ausführliche Sendung zum Thema Open Access, in der u.a. auch die inetbib (also die Mailingliste) Erwähnung findet.
Archivalia beklagt, dass Bibliotheken willfährig der Abzocke bei den DIN-Normen Vorschub leisten. Technische Normen müssten Open Access sein.
Viele interessante Artikel von namhaften Autoren zum Thema Open Access sind (nicht nur) heute auf Archivalia erschienen. Hinsurfen und lesen!!
Archivalia lädt dazu ein, an diesem Tag Beiträge zum Thema Open Access zu posten. Archivalia ist ein Gemeinschaftsweblog, bei dem jeder nach kostenloser unaufwendiger Registrierung Beiträge anlegen kann.
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