Rund 1400 von der Bibliothèque Nationale im Rahmen des Gallica-Projektes eingescannte “freie” Dokumente sollen über die französische Wikimedia-Seite abrufbar werden. Offensichtlich scheiterte eine automatische Texterkennung, sodass man nun auf die Hilfe von Freiwilligen hofft. Die Pressemitteilung kann man HIER nachlesen.
Via heise-online.
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Opendata-Network berichtet von einer Schweizer Open-Access-Suchmaschine namens Sciencegate.
Ziel von Sciencegate ist es, wissenschaftliche Literatur aus dem Open Access Segment kostenlos im Internet zugänglich zu machen. Sciencegate ist eine Initiative der Firma Point Software AG.
Um dieses Ziel zu erreichen, werden auf der Sciencegate internen Datenbank wissenschaftliche Daten von über 1400 Universitäten und Open Access Journalen gesammelt, kategorisiert und veredelt. Zur Zeit umfasst die Datenbank über 26 Mio. Datensätze zu wissenschaftlichen Artikeln. Sciencegate spielt somit weltweit in der Topliga im Bereich Archivierung und Aggregation von wissenschaftlichen Dokumenten der OA Initiative. Innerhalb von nur 24 Stunden werden weltweit alle neu publizierte Artikel erfasst und tagesaktuell über Sciencegate als Single Point of Entry für Wissenschaft und Forschung zur Verfügung gestellt.
(aus: “Über ScienceGate“)
Viola Voß open access open access, Schweiz
Kurz vermeldet eine Pressemitteilung der Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen. Damit ein Projekt so richtig toll wird, benötigt es einen tollen Namen. Hier lautet er OpenAIRE. Die Göttinger Kolleginnen und Kollegen sollen im Rahmen eines durch die EU geförderten Projektes den kostenfreien Zugang zu wissenschaftlicher Qualitätsinformation schaffen. Mit 38 Partnerinstitutionen aus der EU soll der Zugang zu den Dokumenten geschaffen werden, die bei EU-geförderten Projekten publiziert werden. Mal sehen. Die Webseite des Projektes steht ab Freitag (15. 1. 2010) bereit.
OS open access göttingen, open access, OpenAIRE, universitätsbibliothek
Die Herausgeberinnen einer Zeitschrift machen sich Gedanken darüber, was es kosten würde, diese in Open Access zu überführen. Dokumentiert hier in den Weblogs bei Gabi Reimann und in jenem von Andrea Back.
jplie open access Kosten, open access, Verlag, Zeitschrift
Dieser Beitrag von Anne Christensen, Patrick Danowski und Adrian Pohl wurde zeitgleich auf den Blogs netbib, Bibliothek 2.0 und mehr und Übertext veröffentlicht.
Katalogdaten sind zweifellos gefragter denn je – nicht nur für Zwecke der Fremddatenübernahme bei der Katalogisierung, sondern auch im Web 2.0, von Sozialen Katalogisierungsanwendungen wie LibraryThing und Open Library. Darüberhinaus gewinnen mit dem unaufhaltsamen Fortschritt von Linked Data, der dieses Jahr seinen bisherigen Höhepunkt erreicht hat, Katalogdaten in einem weiteren Anwendungsbereich an Bedeutung. Die Verlinkung freier Daten (Linked Open Data) bietet uns die Möglichkeit, das Wissen, was in den Titel- und Normdaten enthalten ist, abzuschöpfen und durch die Verknüpfung mit anderen – nichtbibliothekarischen – Wissensressourcen seine Nutzungsmöglichkeiten zu maximieren. Mehr…
Anne Christensen WWW, open access bibtag10, linkeddata, opendata, semantic web
Gerade eben waren es nur gut 120 Unterzeichner, da ist doch mehr drin!
kg open access
Studierende aus Greifswald setzen das Vorhaben der Open Access-Woche um, auf OA insgesamt hinzuweisen und lokale Hinweise zu geben. [via WebMoritz]
jplie open access open acces-woche, open access
Kann man das eigentlich schon korrupt oder nur Schleichwerbung nennen, wenn Elsevier ungekennzeichnet Werbung von Merck in seinen angeblich “peer reviewtem” Australasian Journal of Bone and Joint Medicine veröffentlicht. Zu diesem Fall findet sich in der Blogosphäre natürlich einiges, verwiesen sei auf die Beiträge von medinfo Merck published fake medical journal, Elsevier-MSD-Fake-Journal: Du könntest in einem Käseblättchen landen…, Peter Suber, im Guardian in der Reihe Bad Science (Danke an Joachim Eberhardt) und auch auf Telepolis:
Eine andere Enthüllung war, dass Merck den Verlag Elsevier dafür bezahlte, dass dieser die vermeintlich unabhängige und seriöse Zeitschrift The Australasian Journal of Bone and Joint Medicine veröffentlicht, deren Hauptzweck es offenbar war, Material zu liefern, mit dem Medizinern die angebliche Wirksamkeit und Verträglichkeit von Medikamenten suggeriert werden sollte.
Edlef Stabenau Bibliothek, open access bad science, Elsevier, Käseblättchen, Merck, Peer Review
In der heutigen Sendung Resonanzen kam ein Bericht zu Open Access von Kersten Knipp unter dem Titel “Digitale Bücher und das Urheberrecht”. Hintergrund ist der heutige Prozesstermin vor dem Landgericht Frankfurt am Main in Sachen Verfügbarmachung digitaler Kopien.
OS open access
Im Deutschlandradio Kultur erschien gestern ein Interview mit Ulrich Johannes Schneider, dem Direktor der Leipziger Universitätsbibliothek.
“Das wird sicher gelegentlich gefährlich werden”
Leipziger Universitätsbibliotheksdirektor über den freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen Ulrich Johannes Schneider im Gespräch mit Dieter Kassel
Edlef Stabenau Bibliothek, open access
In den Agenturen schwirrt es heftig, auch bei heise.de ist es Thema: Verleger und entsprechend animierte Autoren versuchen zu retten, was zu retten ist. Die Digitalisierung durch Gugel wird in einem “Brandbrief” (wie heise.de das charakterisiert) als Urheberrechtsverletzung angeprangert. Angela soll nun die Rettung erwirken. Open Access ist aus Sicht der Unterzeichner des “Heidelberger Appells” böse und schlecht, DFG und MPG wollen in die Publikationsfreiheit eingreifen.
OS Digitalisierung, open access
In der Telepolis findet sich ein lesenswerter Beitrag, der sich mit der Rolle und Position der VG Wort bei den Verhandlungen mit Gugel auseinandersetzt. Der ver.di-Sekretär Wolfgang Schimmel als Mitglied erläutert die Überlegungen.
OS WWW, open access Autorenrechte, Google, VG Wort
Mittlerweile hat das Thema Creative Commons auch die Deutsche Welle erreicht.
OS open access Creative Commons, radio
Auf Infobib hat Christian eine Materialsammlung zum sog. Heidelberger Appell zusammengestellt, die auch über einen delicious-Link verfügbar und somit auch als RSS zu beziehen ist. Gute Idee, so geht Web 2.0!!
Edlef Stabenau open access Google Book Search, Urheberrecht, verlage
Mathias Spielkamp hat auf Perlentaucher einen sehr lesenswerten Artikel zu den unerfreulichen Artikeln der taz und FAZ zu Open Access geschrieben, in dem er diverse der von den OA-Gegner angeführten “Argumente” näher beleuchtet.
Edlef Stabenau Medien, open access open access
stellt die Deutsche Fotothek zur Verfügung.
via heise.de
OS Kulturgut, WWW, open access foto, fotosammlung
Nach Roland Reuß in der FAZ (vgl. dazu z.B. hier) nun Rudolf Walther in der taz:
Open Enteignung
Wissen zum Nulltarif, Demokratisierung durch Google? Das Schlagwort “Open access” klingt gut, doch auf dem Spiel steht nicht weniger als die Bewahrung des Wissens unserer Gesellschaft
Sein Fazit:
Die Google-Piraterie und der “Open-acces”-Schwindel sind gefährlicher als die Piraterie entlang der somalischen Küste.
Viola Voß open access
Der Amazon-E-Book-Reader Kindle soll nun Konkurrenz bekommen. Golem hat sich einen Prototyp des geplanten Readers Textr mal angesehen.
Herstellen will das Gerät die Berliner Firma Wizpac.
Aussehen tut Textr ja ganz nett, die Wisch-Funktionen sind durch iPhone und Konsorten ja inzwischen gesellschaftsfähig geworden. Begrüßenswert ist, dass das Gerät ja quelloffen sein soll.
Warten wir es ab …
Via Twitter.
Flusskiesel Digitalisierung, Technik, open access E-Book-Reader, E-Books, Open Source
Neil Gaiman hat sein “Graveyard Book” (hier der Trailer dazu) komplett als Lesungsmitschnitte ins Netz gestellt.
Hier erklärt er mehr über das Buch und über das Videoprojekt.
Danke!
PS: Neil Gaiman bloggt und twittert auch.
Flusskiesel Buchhandel, Digitalisierung, Literatur, Podcast, open access autorenlesung, Lesung, neil gaiman, Video
In Archivalia wird dagegengehalten.
kg open access
Gravierende Vorwürfe gegen die wissenschaftlichen Bibliotheken wegen ihrer Untätigkeit 2008 in Sachen unbekannte Nutzungsarten (§ 137 l UrhG) in Inetbib.
kg open access
Das Bundesarchiv stellt laut heise.de knapp 90.000 Bilder bei Wikimedia Commons bereit. Weitere Informationen kann man in der heise.de-Meldung nachlesen.
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Ein Artikel im LINUX Journal beschäftigt sich mit dem Thema Open Source, im speziellen geht es hier um die Geschäftspolitik von OCLC (vgl. Stop the OCLC powergrab).
What’s striking about the current discussions swirling around the OCLC saga is that they are being conducted in something of a vacuum, despite the fact that open source has a rich store of relevant experience that librarians could usefully refer to. The only problem is that little of it is to be found in books.
Edlef Stabenau Bibliothek, open access oclc, OCLC-Powergrab, Open Source
Das Landgericht hat – so meldet eine Presseagentur – festgestellt, dass die kommerzielle Nutzung von Bildern von Sanssouci ohne an die “Schlösserstiftung” zu zahlen, nicht zulässig ist. Eine Straf-Gebühr für Fotoagenturen müsse noch festgelegt werden. Leider habe ich noch keine Quelle gefunden, in der die Entscheidung als Link publiziert ist.
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