Jane’s E-Learing Pick of the Day bot den Hinweis auf delicous mobile:
Ich finde ja diese für Handy optimieren Webseiten süss, ganz schlank konzipiert und (noch) ohne Werbung. Ã?brigens: Wenn man zwei Tags eingibt, werden die Schlagwörter automatisch verknüpft.
Visualisierung ist ja weiterhin in Mode, mit dem Dienst Favthumbs kann man seine eigenen Bookmarks mit den Bildern der verlinkten Websites anschaulicher(?) darstellen. Natürlich ist das eigentlich ein ziemlich überflüssige Spielerei (Hallo Jürgen: Redesign von Delicious), aber wem es gefällt… Der Dienst suggeriert zwar, dass man ihn auch ohne Logindaten benutzen kann, das klappte bei mir aber nicht, man kann also nur seine eigenen Bookmarks auf diese Art anschauen.
Wenn ich gestern abend nicht den Eintrag in Text und Blog gelesen hätte, wäre ich heute wahrscheinlich hintenüber gefallen: Delicous hat sein Design verändert. Ich teile die Einschätzungen von Markus Trapp: Klar gestaltet, aufgeräumt und weiterhin handsam. Zwei Anmerkungen von mir: Nach den keinem “Bundle” zugeordneten Tags, bisher immer unten angezeigt, muss man suchen (werden nirgendwo extra aufgeführt, erst bei der Verwaltung der Bundles werden sie angezeigt). Und: groÃ?e Erleichterung, dass Delicious nicht diese hippe “Vorschau”- oder “Visualisierungs”-Mode mit den kleinen Vorschaubildchen mitmacht, die Ergebnislisten so sehr aufblähen, ohne dass man einen richtigen Gebrauchswert davon hätte.
Shareaholic ist eine wirklich praktische Erweiterung für den Firefox-Browser:
Shareaholic makes it easy for you to submit the web page you’re viewing to digg, del.icio.us, facebook, google bookmarks, magnolia, reddit, stumbleupon, truemors and twitter. If you prefer, you can also e-mail the web page to a friend.
Wir haben zwar auch unter jeden Eintrag diese “social bookmarking” Buttons, aber Shareaholic finde ich deutlich praktischer, weil es
auf jeder Seite funktioniert
bei del.icio.us die erweiterte Eintragsansicht anzeigt (anders als bei dem normalen del.icio.us Bookmarklet)
GewissermaÃ?en eine Klammer für einige bereits erschienene Checklisten (z.B. zu RSS, Wikis und Weblogs) bildet die neu erschienene “Checkliste” der Kommission für One-Person Librarians des BIB zum Thema “Soziale Software nutzen” (PDF, 2,5 MB). Wer eine Einführung in dieses Gebiet benötigt: Hier wird ein Ã?berblick über so ziemlich alle Softwarevarianten gegeben, welche Web 2.0 zugerechnet werden können (Instant Messaging, IM, hätte man noch mit aufnehmen können) und über ihre herausragenden Fähigkeiten.
Lambert Heller machte mich auf das Interview mit Claudia Lux aufmerksam, dass sie im Dradio führte. Nachzuhören noch im AOD-Angebot des Dradios. Dankeschön.
Gelegentlich stoÃ?e ich auf Hinweise auf meine netbib-Beiträge Libraries that del.icio.us sowie (…) – also in Paris. Das freut mich einerseits, hat andererseits jedoch den Haken, daÃ? diese Beiträge mittlerweile auch schon wieder ca. ein Jahr alt sind, und das heiÃ?t bei einem solchem Thema natürlich: Hoffnungslos veraltet. Glücklicherweise muÃ? ich dennoch keinen “constantly updated”-Beitrag daraus machen, da dies bereits die Bibliothekarin Angela CW (?) in ihrem Weblog bzw. unter ihrem del.icio.us-Account getan hat. Wer zukünftig nach einer entsprechenden Zusammenstellung sucht sei also explizit auf Angela verwiesen. Und wer eine del.icio.us-benutzende Einrichtung kennt, die in Angelas Sammlung fehlt, macht sicherlich nichts verkehrt, wenn er sie bei del.icio.us mit del.icio.us/libraries und vielleicht noch for:angelacw taggt.
In der Szene gibt es ja seit einigen Tagen heftige Kritik an yahoo, die ja neben flickr und del.icio.us diverse andere Dienste aufgekauft haben. Auf flickr zu verzichten, ist kein sehr grosses Problem, bei del.icio.us sieht es schon ein bischen anders aus. Don Dahlmann hat sich mal die flickr-Alternativen angesehen:
Für mich ist das momentane Vorgehen von Yahoo/Flickr nur der Tropfen, der mein Fass zum Ã?berlaufen gebracht hat. Man könnte einfach still seinen Account löschen und die Sache vergessen. Aber damit ist es meiner Meinung nach nicht getan. Es geht um weit mehr. Wir erleben in den letzten Jahren immer mehr, dass die Freiheiten im Internet immer weiter eingeschränkt werden. Vor allem die Freiheit der Information.
Zum Hintergrund der Diskussion der Beitrag auf heise
Die Bindestriche oben sind zwar nicht korrekt, aber so nennt Perun die neue Erweiterung für del.icio.us. Ich habe sie natürlich gleich installiert und obwohl ich kein Freund von “Sidebars” bin, ist das ein echter Fortschritt in Sachen Bookmarkverwaltung auf del.icio.us. Einen Screenshot spare ich mir, den gibt es bei Perun. Installieren kann man die Erweiterung hier, die Ankündigung im del.icio.us Weblog findet sich hier.
Der Unterschied führt auf die interessante Frage, unter welchem Aspekt man das Social Bookmarking betrachtet: Als die gemeinschaftliche Arbeit an einem kollektiven Datenaggregat, bei dem man sich auf eine gemeinsame Definition der Tags einigt, oder als die Zusammenführung persönlicher Informationssammlungen.
Ã?brigens, wer schon immer einen Operator vermisst hatte, um bei einer Listenansicht Tags auszuschlieÃ?en: Das funktioniert mit der Verwendung von -tag:[Tagname] in der del.icio.us-Suchbox.
Ein Beispiel. Die Zusammenstellung aller eigenen Bookmarks, die mit library, aber nicht mit blogpost getaggt sind, sähe so aus:
Vor einigen Monaten hatte ich in einem etwas längeren Beitrag einige Probleme und Ideen betreffend Social Tagging in OPACs und Repositories zusammengetragen. (Pseudo-FuÃ?note: Der Begriff “Social Tagging” scheint sich in diesem Zusammenhang durchgesetzt zu haben, besser wäre m.E. eigentlich “Informationsbenutzer und katalogisierende bzw. dokumentierende Institutionen vernetzen ihre Metadaten miteinander”. Ende der Pseudo-FuÃ?note.) Auf das traditionelle Problem der Identifikation bibliographischer Entitäten will ich heute nicht noch einmal eingehen, wohl aber auf die Benutzeroberfläche und die Konversion der Metadaten zwischen den Beteiligten. AnlaÃ? ist, daÃ? mittlerweile auch hierzulande erste Experimente in diesem Bereich geplant sind oder, wie seit zwei Tagen im Saarland, bereits stattfinden. Mehr…
Das del.icio.us Recommendation Snippet ist eine hübsche Idee von Shinichi Tomita: Aus einer ausgewählten fremden Linksammlung kann ich mir hier Links empfehlen lassen, die anhand meiner eigenen Linksammlung als möglicherweise für mich relevant ermittelt worden sind. Dies ist ein interessanter Dienst gerade dann, wenn man – wie beispielsweise die Bibliotheken an der Sorbonne – eine relativ groÃ?e und thematisch breite ErschlieÃ?ung von Online-Quellen anbietet. Wer es mal ausprobieren will,
Von OCLC Openly Informatics kommt ein ganz cleveres neues Tool: die Firefox-Extension Link Evaluator , die die Links jeder beliebigen Internetseite checkt. Funktionierende Links werden grün, defekte Links rot markiert. Und weil’s so schön in den Zusammenhang passt: Jin Tan hat letzte Woche auf zwei Linkchecker für del.icio.us hingewiesen.
Vor ein paar Monaten hatte ich eine Liste von Bibliotheken zusammengestellt, die del.icio.us nutzen – unter dem Eindruck, daÃ? es sich dabei ausschlieÃ?lich um Bibliotheken in den USA handele. Das war falsch, den bereits seit Mai 2006 hat auch das Bibliothekssystem der Sorbonne ca. 2.000 Online-Ressourcen bei del.icio.us zusammengestellt und geordnet. An der Sorbonne werden vor allem Sprachen und Literaturwissenschaft, aber auch Soziologie, Philosphie und einige weitere Fächer gelehrt, was sich in der Linkauswahl entsprechend wiederspiegelt. Interessantes Detail: Viele Benutzer lassen sich mit den neuen Links der Bibliotheken beliefern.
Dank einer neuen del.icio.us-API lassen sich Tag-Clouds jetzt überall einbinden – durch den Betreiber einer Website (bzw. eines Weblogs, eines Dokumentenservers, eines Suchdienstes etc.) oder durch deren Benutzer.
Die letztgenannte Lösung, eine Firefox-Erweiterung, scheint mir allerdings einige Haken und Ã?sen zu haben. Unnötig und unschön finde ich beispielsweise, daÃ? bei der Einblendung der del.icio.us-Tags in die Suchmaschinen-Ergebnisseiten unter jedem Ergebnis, für das kein Tag vorhanden ist, eine graue Fläche mit den Worten “Common tags: no tags” eingeblendet wird. Zudem bombardiert die Erweiterung del.icio.us offenbar mit so vielen Anfragen, daÃ? ich soeben schon eine entsprechende Fehlermeldung zurückbekam.
Seit dem Sommer gab es bereits das Tasty-Bookmarklet, mit dem sich die vollständigen del.icio.us-Daten per einfachem Mausklick dann abrufen lassen, wenn man sie braucht.
Vgl. auch die Diskussion bei Techmeme.
Sehr interessante Präsentation zum Thema Second Life bzw. virtuelle Welten. Und übrigens das erste mal, das mir auf freier Wildbahn eine Präsentation begegnet, die über den Dienst Slideshare läuft.
Anekdote am Rande: Judy O’Connell ist bloggende Pädagogin und engagiert sich u.a. als Vizepräsidentin der International Association of School Librarianship (IASL). All das war mir monatelang nicht bewuÃ?t, als ich einfach nur die anregenden Bookmarks unter dem del.icio.us-Account heyjude verfolgte, wo ich soeben die o.g. Präsentation entdeckt hatte. Genau so funktioniert Wissensautorität unter den Bedingungen sozialer Netzwerk-Dienste im Internet.
Wer bei netbib nicht lange lesen, sondern nur schnell ein paar frische Links abgrasen will, wird sich über unsere neueste Errungenschaft freuen. Es handelt sich um einen kleinen Linkblog in der rechten Spalte. (Bitte bis direkt unter die Autorenliste herunterscrollen.) Hier sind keine langen Texte, keine Kommentare, Trackbacks o.ä. zu finden, sondern jeweils nur ein Link, manchmal mit einer Beschreibung im Telegrammstil.
Man kann übrigens, ohne die netbib-Seite zu verlassen, zwischen der Linkliste und den einzelnen Linkbeschreibungen hin- und herklicken. Wie das geht werde ich hier gar nicht erst zu beschreiben versuchen – man versteht’s, wenn man es ausprobiert. (Der Service dahinter heiÃ?t übrigens Grazr.)
Unser Linkblog ist wahlweise noch in zwei anderen Formen konsumierbar. Zum einen via del.icio.us, mit praktischem “save this”-Link hinter jedem Titel. Zum anderen natürlich als RSS-Feed. In welcher Form auch immer: Viel SpaÃ? mit dem neuen Angebot!
Ich wünschte, ich könnte Patrick Danowskis Hinweis Warum del.icio.us für Bibliothekskataloge untauglich ist widersprechen, aber ich kann ihm leider nur zustimmen. Weshalb? Büchern korrespondiert heute nicht mal ansatzweise so etwas wie eine einheitliche, permanente URL. URLs sind jedoch das Einzige, womit die Benutzer- und Tag-reichste Folksonomy-Datenbank del.icio.us Objekte identifiziert. Ohne wahnsinnig viel Redundanz oder brüchige Hilfskonstruktionen kann, wer heute Print-Artikel, Bücher oder ähnliches in eine persönliche und soziale Plattform aufnehmen und verschlagworten will, dies nur mit LibraryThing oder ähnlichen Diensten tun. Und wer auf Medienkonvergenz wert legt, also Web-Objekte mit permanenter URL und andere Medien möglichst einheitlich verwalten will, hat noch weniger Auswahl – da bleibt dann Connotea, und mit Abstrichen, weil mehr oder weniger stark Web-Objekte von anderen Medien trennend – CiteULike und BibSonomy.
Unter del.icio.us/network/[Benutzername] bekommen Benutzer des Social-Bookmarking-Dienstes del.icio.us neuerdings eine öffentlich sichtbare chronologische Zusammenstellung der del.icio.us-Bookmarks ausgewählter Benutzer zu sehen. Eine Recommendation-Funktion gab es ja bereits, und auch speziell an andere Benutzer “adressierte” Bookmarks, die dann lediglich für den Adressaten unter del.icio.us/for/[Benutzername] sichtbar werden. Auch die “Inbox”, eine Mischung aus Benutzer- und Tag-Abonnements, war eine interne Angelegenheit. Neu ist nun dieser, wie ich finde recht elegante, Vernetzungsansatz. Näheres zum stetigen Ausbau der Network-Funktion im del.icio.us-Blog. (Das Network in der nebenstehenden Grafik ist hier live zu sehen, wobei “Fans”, die Abonnenten der eigenen Bookmarks, nur dem eingeloggten Benutzer angezeigt werden. Netbib, Wikipedia über del.icio.us.)
Technisch betrachtet erleichtert del.icio.us mit den Inbox- und Network-Funktionen lediglich die Vernetzung durch Integration in die eigentliche Benutzeroberfläche des Dienstes. Wer RSS-Reader wie Bloglines benutzt konnte auch bisher schon die öffentlichen Bookmarks anderer Benutzer abonnieren. Nichttechnisch betrachtet ist natürlich gerade diese vereinfachende Integration entscheidend.
Mashups, die – zumindest auf “öffentlich sichtbar” geschaltete – Networks grafisch darstellen oder anderweitig auswerten werden bestimmt in Kürze folgen. Aber welche Bedeutung hat die Vernetzungs-Funktion für den Alltag der del.icio.us-Benutzergemeinde? Und inwieweit gibt es überhaupt diese “eine” Community?
Es ist mal wieder von einer neuen interessanten Suchoberfläche für die deutsch- und englischsprachige Wikipedia zu berichten. Geboten wird eine sehr schnelle, interaktive Suche. Noch während des Eintippens erscheinen Artikel-Vorschläge in einem Pull-Down-Menü unterhalb des Suchfensters. Anders als bei der LuMriX-Suche (siehe obigen Link) werden die Vorschläge sprachunabhängig fehlertolerant ermittelt und mit Kurzzusammenfassungen der jeweiligen Artikel versehen. Als Ergebnis wird – ebenfalls sehr rasch – jeweils der vollständige Wikipedia-Artikel ausgegeben. Mehr…
Bei Technology Review gab es bereits vor einigen Monaten einen interessanten Artikel über den internen InnovationsprozeÃ? der US-Patent- und Markenschutzbehörde USPTO. Mehr…
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