Jürgen Fenn hat die sog. onleihe der DiViBib in der Stadtbibliothek getestet und findet sie – gelinde gesagt – nicht so gut. Ich habe die Onleihe vor etwas über einem Jahr auch selbst ausprobiert, neben der bekannten, komplett nervigen, DRM-Problematik hat mich das Medienangebot allerdings nicht interessiert, aber das ist natürlich individuell verschieden.
Ich glaube, das Angebot ist eine einfache Möglichkeit für die Bibliothek, sich den Anschein zu geben, auf der Höhe der Zeit zu sein (anfangs wurde noch das Schlagwort Bibliothek 2.0 von der onleihe gemissbraucht) und mit recht wenig Aufwand ein “Angebot” für die LeserInnen zu machen, um das sie sich nach der Installation nicht weiter grossartig zu kümmern braucht. Im Idealfall wird der onleihe-Server im corporate design der Bibliothek angeboten, wenn die eMedien aber im normalen Katalog der Bibliothek auftauchen sollen/müssen, wird es schon etwas schwieriger.
Screenshot: Jürgen Fenn
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Aus dem ekz-management-newsletter 4/2009:
Außerdem: Bitte merken Sie sich doch schon einmal den 4. Februar 2010 vor – an diesem Tag veranstaltet die ekz gemeinsam mit dem BIB und der DiViBib die Konferenz “Chancen 2010: die Bibliothek als Ort” im Congress Center Essen!
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OK, die KollegInnen aus der Schweiz vom
Schweizerischem Bibliotheksblog dürfen – wenn es unbedingt sein muss – “der” Blog sagen, allerdings schmerzt es etwas beim Lesen. Dort sagt man ja auch “der” Mail, oder waren das wieder die aus Ã?sterreich?
Wie dem auch sei, wer Lust hat, kann ja mal dort kommentieren:
Welche Wege schlagen Bibliotheken in dieser sich rasant verändernden Medienlandschaft ein? Was bieten Sie an? Wird die Onleihe über DiViBib für Bibliotheken vermehrt zur Option? Ihre Meinung interessiert uns
Ã?ber die Onleihe haben wir ja schon wirklich viel geschrieben…
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Die Meldung kommt beispielsweise im ORF, dass Salzburgs Ã?B als zweite Bibliothek Ã?sterreichs die Onleihe gebucht hat. Ab 1. März 2009 ist es soweit. In den Salzburger Nachrichten klingt das noch viel peppiger: Man klinke sich so frühzeitig in einen Trend ein, und:
Salzburg ist mit der diViBib-Partnerschaft bei dieser Entwicklung vorne dabei.
Ironisch zu verstehen: Wir gratulieren!
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…virtuelle Regal der Bücherei überschreibt die Osnabrücker Zeitung die Einführung der “digitalen Bibliothek”. Der Artikel ist nicht ganz so euphemistisch, wie diverse andere Zeitschriftenberichte.
“Das Einstiegspaket für die digitale Filiale einer Bibliothek kostet etwa 20000 Euro und beinhaltet die Einrichtung der Website sowie einen Medienbestand von 5000 Titeln”, sagt Christian Hasiewicz, Bibliothekarischer Direktor der DiViBib. Hinzukommen monatlich etwa 480 Euro für die laufenden Betriebskosten der Website.
Es wird auch nicht vergessen zu erwähnen, dass der Erwerb der virtuellen Bücher zu Lasten der Anzahl der Papierausgaben geht.
Die E-Books sind genauso teuer wie die gedruckte Ausgabe. Deshalb sind â?? wie in der herkömmlichen Bücherei â?? auch nur eine bestimmte Anzahl von Exemplaren eines Titels vorrätig. Das Warten auf ein bereits verliehenes Buch entfällt also nicht.
Wie die Benutzung so einer Onleihe aussehen kann, hat macsico recht eindrucksvoll beschrieben, meine Erfahrungen damit waren ähnlich….
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10 Bibliotheken im Ruhrgebiet – neben Oer-Erkenschwick auch Castrop-Rauxel, Datteln, Dorsten, Gladbeck, Haltern am See, Herten, Marl, Recklinghausen und Waltrop – bieten gemeinsam die e-Bibliothek (alias DiViBib) an. Zu 60 % wird dies laut der Stimberg Zeitung durch das Land NRW finanziert.
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