Seit vielen Jahren werden papierne Bücher über das Internet verkauft und dieser Vertriebskanal wird tendenziell immer wichtiger. Zudem ist spätestens seit der diesjährigen Leipziger Buchmesse und der dortigen Präsentation zahlreicher eBook-Reader klar, dass sich auch die deutsche Buchbranche zunehmend der digitalen Welt öffnet. Daher ist aus meiner Sicht die Frage interessant, was eine Übertragung der Erfolgsfaktoren Lage und Beratung aus dem stationären Buchhandel auf das Internet bedeuten könnte?
Einige Vorschläge hat das Upload-Magazin zu bieten. Kann man auch auf Bibliotheken übertragen.
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Als die Schule 1995 eingerichtet wurde, war man der Meinung, es stände doch alles im Internet, da bräuchte man keine Bücher, (…)
und jetzt wird die Schulbibliothek in der Haupt- und Realschule am Katzenberg in Adendorf mit 1.200 Bänden eröffnet. [via Landeszeitung für die Lüneburger Heide]
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Basedow1764’s Weblog weist auf einen Artikel in der New York Times hin, der den Berufsalltag einer Schulbibliothekarin behandelt. [Dank an SD für den Tipp]
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Unsere Bundesregierung macht sich in ihrem Medien- und Kommunikationsbericht 2008 Gedanken über den Zusammenhang von Zeitungen, Zeitschriften, Fernsehen und Internet in den Zeiten der Digitalisierung.
Ob es allerdings für die Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger an den Chancen der Digitalisierung genügt, dass diese schnelle Internetzugänge nutzen könnten, weiß ich nicht. Ohne einen fairen Zugang zu Inhalten für jeden ist eine Teilhabe denke ich eher partiell und sozial selektiv
Via heute im Bundestag..
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Eben auf der taz-Homepage gefunden: Das Bundeskabinett hat ein Gesetz beschlossen, nach dem Webseitenbetreiber die IP-Adressen von Surfern speichern dürfen. Der Entwurf dazu stammte … na, von wem wohl? Richtig, von Innenminister Schäuble.
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In der neuen c’t ein Hinweis auf ein (auch als Download zur Verfügung stehendes) Poster, das ziemlich viel zu lesen und sehr viele Bilder zur im Titel erwähnten Thematik bietet…Das Poster
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In DiePresse.com erschien ein Interview mit der Leiterin der Wiener Nationalbibliothek über Bibliothek, Internet, Kultur und Bildung.
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Auch Poe machte das so. Seine Essays, in denen er so tut, als besitze er eine groÃ?e Bibliothek, zeichnen ein geschöntes Bild von der Wirklichkeit. Er hatte ein kleines Hängeregal und nie so viele Bücher, dass sie darauf nicht Platz gefunden hätten.
Die Telepolis berichtet über die Tatsache, dass “Die Abenteuer des Arthur Gordon Pym” zum GroÃ?teil nicht von Poe sind und begründen warum Magazine im 19. Jahrhundert sowas wie das heutige Internet waren.
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infobib faÃ?t die bibliothekspolitische Relevanz der Punkte des Berliner Manifests der Konferenz zur â??Staatlichen Verantwortung und Ã?ffentlichen Daseinsvorsorge in der Informationsgesellschaftâ?? sehr schön zusammen, so dass ich mir nicht mehr die Mühe mache, sondern gern darauf verweise.
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Die Zeit schreibt in einem Artikel zum Thema Lügen im Netz:
Wenn zum Beispiel angesehene Webkataloge von Google, Yahoo oder Web.de oder ein bibliothekarisches Projekt wie der Librariansâ?? Internet Index, das Bulletin Board for Libraries oder das Internet Scout Project auf eine Seite verweisen, dann ist die dadurch geäuÃ?erte Wertschätzung durchaus verlässlich.
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Die Themenübersicht
Ausgabe 50! Whow!
- Zu diesem Podcast gibt es keine Modemausgabe. Erstens ist er für Modemnutzer viel zu lang mit knapp 1:40 – eine Stunde und vierzig Minuten! – zweitens sind enorm viele Musiktitel drin, die mit 32kb keine Freude sind. Was ich allerdings später – nach Weihnachten und zwischen den Jahren – tun werde ist, die Redeanteile rauszuschneiden und neu zusammenzuschneiden und dann für die kleinere Bandbreite zur Verfügung zu stellen. Bis dahin muss ich die Modemnutzer leider vertrösten. Ich habe mir allerdings sagen lassen, dass der Flashplayer hier oder der von Bloglines durchaus gute Dienste auch bei 56k-Modems tut… Wenn Sie nicht warten können und vor allem wenn Sie es sich leisten können natürlich. Ansonsten – das Internetcafe um die Ecke hat sicherlich auch Plätze für USB-Sticks und ich glaube, in dem Falle könnte auch die Bibliothek der Wahl nichts gegen den Download haben.
Ansonsten – lassen Sie sich einfach mal überraschen was für Texte und Gedichte zu hören sind – es sind nicht immer die üblichen… Natürlich darf die bibliothekarische Weihnachtsgeschichte für dieses Jahr nicht fehlen. Wir hören uns dann erst im neuen Jahr wieder, zwischen den Jahren macht der Podcast eine Pause. Eine Stunde und vierzig Minuten ist auch erstmal eine ganze Menge…
Die Künstler, die in der Ausgabe zu Gehör kamen waren und sind…
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Für umgerechnet etwa zehn Euro mietet man sich einen anderthalb Meter groÃ?en Kabuff – mit Trennwänden für die private Atmosphäre und einem Computer zum Surfen, Spielen, Kommunizieren oder Videos schauen. Die Lehne des Leder-Imitat-Bürostuhls lässt sich nach hinten verstellen und bietet mäÃ?igen Schlafkomfort. Im Eingangsbereich des Cafés steht eine kleine Bibliothek, die in erster Linie die beliebten japanischen Comics führt.
Die TAZ widmet sich ausführlich der Meldung, dass in Japans Internetcafes Obdachlose ein Heim auf Zeit finden.
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Auch künftig sei es unter diesen Voraussetzungen für Verlage unmöglich, diejenigen unmittelbar zivilrechtlich zu belangen, die ein Hörbuch oder ein eingescanntes Buch als Datei illegal in eine der so genannten Tauschbörsen ins Internet stellen. Gegen ihren Willen müssten die Verlage deshalb weiterhin strafrechtlich vorgehen.
Natürlich respektierten die Verlage den Datenschutz, aber kaum häufen sich Daten an einem Ort wachsen die Begehrlichkeiten. Das Börsenblatt informiert warum die Verlage sich beim TKÃ?-Gesetz irgendwie nackt fühlen – die Kommentatoren dort rücken das Ganze dann ein wenig zurecht. Zu Recht übrigens.
Wobei ich mich gerade frage wie man Tauschbörsen auch noch anders nennen kann…
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In Estland sind Bibliotheken ein Teil des öffentlichen Internet-Netzes, steht in einem Artikel über eGovernment in OpenBroadcast.de.
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Faktisch also ist dies eine Art Ipod Touch für Bücher. Nur: Wo ist der Sex-Appeal, der SpaÃ?, den der Touch (und das Iphone) vermitteln? Und wer ist so heiÃ? auf ein Buch, dass er es stante pede lesen will?
In den USA stellte Amazon jetzt den hauseigenen Ebook-Reader namens Kindle vor, der – nun – Bücher und Zeitungen anzeigen kann und sich per Internet in den Amazon-Shop einloggen kann. Nach den Photos zu urteilen war selbst das Rocketbook ein Ausbund der Schönheit dagegen. Thomas Knüwer hat sich so seine Gedanken über das Teil gemacht. Sie sind nicht positiv, das schon mal vorweg.
Wobei – der Preis von knapp 400 Dollar schreckt dann noch doppelt ab, heutzutage liest man doch seine Texte sowieso eher auf dem PDA, oder?
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Früh morgens hat Büchereileiterin Claudia Buchecker die Werke an verschiedenen Orten in der Innenstadt platziert. Der Clou: Die Bücher passten thematisch zu ihren Verstecken. Als Buchecker die Fundorte dann pünktlich um 9 Uhr auf der Internetseite von “Bookcrossing” veröffentlichte, begann eine spannende Suche. Wer ein Buch fand, darf es lesen und dann an irgendeinem Ort wieder aussetzen.
Da ist es natürlich selbstverständlich, dass die Bücherei in Landsberg ein eigenes Regal bei Bookcrossing hat. Ob diese Aktion in Zukunft fortgeführt wird oder nur einmalig zum Tag der Bibliotheken stattfand muss die Zeit erweisen. Der Bericht findet sich in der Augsburger Allgemeinen.
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Von Cory Doctorow war hier schon des Ã?fteren die Rede. Dass er seine Romane stets unter einer CC-Lizenz veröffentlicht ist wohl bekannt – dass allerdings Random House – Heyne – jetzt die deutsche Ã?bersetzung seines Erstlings, “Backup”, als CC-lizenzierten Download ins Internet stellt – das kommt dann doch etwas überraschend. HieÃ? es doch auf Anfrage von meiner Seite aus, eine CC-Lizenz sei nicht geplant. Im PDF selbst findet sich auch tatsächlich keine, aber das CC-Symbol prangt deutlich sichtbar auf der Download-Seite. Es wird interessant sein die Verkaufszahlen des Romans zu beobachten und zu schauen ob diese Vertriebsform nun tatsächlich die Zahlen senkt oder eher hebt. Laut Corys Aussagen ist sein Verlag sehr zufrieden mit den Verkaufszahlen der englischen Printausgaben…
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Nachdem den Duisburger Bookcrossern beschieden wurde, keine Bookcrossing-Bücher dort freizulassen – die Internetplätze sind, anders als die Garderobe, schon hinter den Sicherheitsschranken – wird die Bücherei jetzt wenigstens ein Exemplar aus ihrem Bestand mit einer BCID versehen erhalten. Denn aris1 fand bei seinem Urlaub in Griechenland einen deutschsprachigen Reiseführer, den er erstmal brav bei Bookcrossing registrierte. Was ihm nicht auffiel: Der Reiseführer gehört eigentlich der Stadtbücherei Duisburg. Offenbar hat der Kunde, der momentan auf Urlaub ist, den Reiseführer mitgenommen und schlichtweg vergessen. aris1 setzte sich also mit der Bücherei in Verbindung und wird den Reiseführer dann zurück nach Duisburg schicken. Ob die Mitarbeiter dann das Etikett aus dem Buch entfernen werden oder die BCID sonstwie bearbeiten? Und ob ein Bericht demnächst in der Zeitung auftaucht, schlieÃ?lich wäre es durchaus eine Nachricht wert. 
Dass Bibliotheksbücher natürlich KEINE BCIDs erhalten sollen ist im BC-Codex eindeutig geregelt. Gilt natürlich nicht für ausgeschiedene oder von der Bibliothek verkaufte natürlich.
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Man traut seinen Ohren nicht, wenn man hört, welche Antworten die “Kinderreporter” von prominenten Politikern zum Thema Computer und Internet bekommen.
Wenn man daran denkt, welche weitreichenden Entscheidungen von solchen Leuten getroffen werden …
Spiegel online berichet über einen kurzen Beitrag aus dem ZDF Morgenmagazin. “2 Minuten 20 Sekunden versehentlich aufgedeckte Kenntnislosigkeit”.
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