Aggregator für die Europeana: Die geplante DDB
Die Stuttgarter Zeitung brachte ein Interview mit Ute Schwens vor, Direktorin der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main, über die Einrichtung einer Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB).
Die Stuttgarter Zeitung brachte ein Interview mit Ute Schwens vor, Direktorin der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main, über die Einrichtung einer Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB).
Zwei sehr lesenwerte Artikel/Erklärungen/Einführungen (um mal den Begriff howtos zu vermeiden) zunächst von Felix von Leitner zum Thema Wie man ein Zeitungsinterview liest und dann von Kristian Köhntopp zum Thema Wie man einen Wikipedia-Artikel… liest. Der Artikel von Kristian beschreibt kurz und verständlich, wobei es bei der Beurteilung von Wikipedia-Artikeln ankommt.
Die im Juni eingestellte Zeitschrift GALORE hat bis jetzt 826 Intervies mit Künstlern aus den Bereichen Musik, Film und Literatur online gestellt. Der Einstieg kann natürlich auch alphabetisch erfolgen: GALORE Interviews | Gesprächspartner von A-Z: A. Es gibt sehr viele interessante Interviews zu lesen, aktuell ist heute das Gespräch mit Ingrid Noll veröffentlicht worden: Wir sind alle scheinheilig. [via nerdcore]
Die Rheinische Post bringt ein Interview mit dem Leiter der Krefelder Bibliothek, in welchem über die Erfahrungen mit der Neukonzeption der Stadtbibliothek als dezidierte “Mediothek” berichtet werden. Kurz: Sehr erfolgreich!
Einen Hinweis von Max Ackermann (schönene Dank!) verdanken wir den Link zu einem Interview mit Ray Bradbury mit der Ã?berschrift Begrabt mich auf dem Mars! im Tagesspiegel.
Ich glaube weder an Lehrer noch an Universitäten, ich glaube an Bibliotheken. Die ideale Ausbildung besteht in meinen Augen darin, dass man sich zehn Jahre in eine Bibliothek setzt, ein Buch nach dem anderen liest und auf diese Weise allmählich zu Sinn und Verstand kommt.
Die Presse bringt ein interessantes Interview mit der Direktorin der österreichischen Nationalbibliothek über Erweiterungsprojekte, Digitalisierung und anderes. Sehr erhellend, weil sie nicht nur wie ihre Pressesprecherin geantwortet hat, sondern auch Meinungen äuÃ?ert. Das ist in der Leitungsebene sonst seltener der Fall.
Der SWR behandelt die Digitalisierung an Museen und geht in einem Interview mit einem BSZ-Konstanz-Mitarbeiter noch näher auf die “Europeana”, Europas digitales Projekt, ein.
Ein Uni-Journal (”Innovate”, Nova Southeastern University) hat den Historiker, Blogger und Zotero-Entwickler Trevor Owens interviewt. Die Antworten auf die ersten drei Fragen bringen gegenüber den sehr instruktiven Zotero-Screencasts wenig Neues. Frage/Antwort fünf begründet, warum Benutzer wegen des Open Source-Entwicklungsmodells und der konsequenten Verwendung offener, etablierter Standards dem Produkt vertrauen können.
Aus den letzten beiden Frage/Antwort-Paaren möchte ich hier zitieren, da Trevor Owens darin treffend die neue Welt des “Bibliographierens 2.0″ skizziert. Dem Text ist deutlich die Perspektive des Geisteswissenschaftlers (”tausende Arbeitsstunde flieÃ?en in jede Monographie ein”) und die Nähe zum Lehrbetrieb anzumerken.
By embedding information in bibliographic references it becomes possible for publishers to allow users to instantly capture all the sources referenced in an individual article, a syllabus, or a vita. We like to refer to this as the fluidity of bibliography; reference material is already moving in a much more fluid way between producers and consumers of information.
(…) Consider the scholarly monograph. Thousands of hours of research go into every project, and resulting publications really only represent about 10 percent of that work. There is a wide assortment of notes, assessments, and organizational structures that never make their way out to the public. This hidden layer of knowledge has been lost or has traditionally been passed on informally, as a kind of “professional folk wisdom” (…). When Zotero users can share their collections, they will have the ability to share much of this work and effort. Once-ephemeral products of researchâ??insightful but peripheral commentary, helpful abstracts, even bibliographies themselvesâ??will become part of the wider scholarly effort, contributing to the collective pool of notes about items and to the collection of knowledge in a particular area.
(…) One of the big advantages of using Zotero in conjunction with student research is that it makes explicit much of the implicit prewriting process. Students organize, take notes, tag, and categorize various source materials before ever starting to write. Responsible research practice is on some level encouraged by the structure of the tool. We have augmented this tacit capability with an additional power tool for teachers to make their students’ bibliographies completely transparent. Any user can generate comprehensive reports including every item in a collection, the tags and notes associated with those items, the dates those items were added to the collection, and where the resource was acquired. Students can print these reports and hand them in as documentation of their research process; teachers have found these comprehensive reports to be a useful way to peer into and encourage the prewriting process.
(…) Students and teachers will be able to create collaborative bibliographic collections that reflect and extend the work in the classroom or collaborate with researchers and students at other institutions to build a shared resource around a particular topic. RSS feeds from the collections of other students in the class and of the instructor will allow a new way for teachers to be in touch with their students’ research activities and give students a portal into the research practices of their teachers.
Deutschsprachige Informationen über das Produkt Zotero findet man bisher vor allem in Weblog-Beiträgen , einem Thread aus der Mailingliste Inetbib sowie im einschlägigen Wikipedia-Artikel.
Eine aktuelle, wiki-basierte Bibliographie mit — u.a. zahlreichen deutschsprachigen — Texten zum Thema “Bibliographieren 2.0″ gibt es von dem Baseler Historiker und Blogger Peter Haber, Vom Nutzen und Nachteil des Bibliographierens im digitalen Zeitalter. (Konferenz-Handout, Berlin, 20.11.2007).
In inetbib war ein Hinweis auf das Interview mit Gerhard Peschers, dem Leiter der Bibliothek des Jahres 2007 auf den Seiten des Goethe-Instituts.
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Auf Uncontrolled Vocabulary findet sich eine anscheinend in letzter Zeit bei den amerikanischen KollegInnen sehr verbreitete Art, Neuigkeiten unters Volk zu bringen. Hier wird der Dienst Talkshoe benutzt, der es erlaubt, recht einfach ins Gespräch zu kommen. Und zwar per Telefon Konferenzen, Interviews oder was auch immer abzuhalten, wer interessiert ist, wählt sich ein und spricht mit. Das alles wird aufgenommen und als Audiodatei zur Verfügung gestellt.
Home of Uncontrolled Vocabulary, a live discussion of news, trends and topics in librarianship.
Auf Uncontrolled Vocabulary ist schon die achte Epsode online, und wenn man mal in die “Chats” reinhört, wird einem schnell eines klar: Die KollegInnen haben auf jeden Fall viel Spass an und bei der Sache
Die Themen, die dort besprochen werden, sind im Blog aufgeführt und es geht meist – wen wundert es – um Library 2.0 in allen Nuancen.
Libvibe ist ein Newscast for Library News. Der Inhalt der Seite ist dafür gedacht, direkt auf der Site angehört zu werden, was bei mir allerdings nicht klappt. Beim Aufruf der Seite wird man ganz nett “von der Seite” angequatscht (das nervt allerdings, weil es jedesmal beim Aufruf der Startseite passiert). Das alles ist sehr professionell aufgemacht, die acht Minuten langen Beiträge vermitteln tatsächlich den Eindruck, echtes Radio zu hören, Telefoninterviews mit Fachleuten werden eingespielt. Kommentare kann man nicht abgeben, auch finde ich es nicht so gelungen, auf diese Art die doch recht interessanten Beiträge zu hören. Bei mir kommt immer die Downloadaufforderung bei Klicken des Titels, Playtagger funktioniert hier nicht
infobib wies auf das Interview mit Claudia Lux zur Frage eines deutschen Bibliotheksgesetzes hin, welches auf den Seiten des Goethe-Instituts dokumentiert ist. (Vorbildlich: Die Möglichkeit, es sich vorlesen zu lassen!).
Zum “Urheberrechtsgipfel” gibt es bei tagesschau.de ein Interview mit der GRÃ?NEN-Politikerin Mercedes Echerer.
Zwischen den Zeilen des Interviews versteckt sich auch noch ein Infokästlein zum Unterschied Urheberrecht-Copyright.
Auf dieser Rechtsanwaltsseite wird der Unterschied noch etwas ausführlicher erklärt.
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