Alles schon gedacht? Keine Lücke für Startups im Geschäftsleben? PaperC scheint da ein Gegenbeispiel zu sein. jetzt.de interviewte die drei Gründer über ihr Geschäftsmodell, wissenschaftliche Literatur nach Registrierung kostenlos lesen und kostenpflichtig ausdrucken/herunterladen zu können. Das Interview beginnt mit dem provozierenden Satz “Das Ende der Uni-Bibliotheken?”.
jplie Buchhandel Fachliteratur, freie lektüre, geschäftsmodell, paperc, ub, Unibibliothek, universitätsbibliothek, verlage, wissenschaftliche literatur
Wie der Deutschlandfunk berichtet, hat die digitale Fachbibliothek Paper-C hat schon mit diversen Verlagen Verträge unterzeichnet. Das Lesen der Bücher ist kostenlos, erst wenn einzelne Seiten abgespeichert, gedruckt oder aus den Texten per Copy-Paste übernommen wird, entsethen Kosten zwischen 5-10 Cent. Die gekauften Seiten werden auf der Plattform Paper-C verwaltet. Genauer angucken konnte ich mir das allerdings nicht, da die Plattform einen “Internal Server Error” bringt. Dumm natürlich für die, die hier schon etwas verwalten wollen…
ES Bibliothek, Buchhandel E-Books, Fachbibliothek, verlage
Nicht nur hier in Deutschland wird bei den Bibliotheken gespart, auch in Spanien und seinen Regionen ist die Krise angekommen. Bislang erhielten die kleinen Bibliotheken der autonomen Region Valencia im Schnitt rund 300 Euro, um Veranstaltungen (Leseabende, Buchpräsentationen, usw.) zu organisieren. Jetzt hat die Kulturverwaltung den Etat halbiert. Die eingesparten Mittel sollen zur Unterstützung der Verlage eingesetzt werden, die unter der Krise leiden.
Weitere Informationen hier.
OS Bibliothek Leseföderung, öffentliche bibliotheken, Spanien, Valencia, verlage
berichtete die FAZ und auch diverse Tageszeitungen heute. Im Artikel heisst es u.a.
„Zahlreiche Anbieter verwenden die Arbeit von Autoren, Verlagen und Sendern, ohne dafür zu bezahlen.“ Das bedrohe auf die Dauer „die Erstellung von Qualitätsinhalten und von unabhängigem Journalismus“.
Die Resolution ist dort im Wortlaut zu lesen, Don Alphonso hat sich mal an die Dekonstruktion der Resolution gemacht, und seine Ergebnis im Beitrag Die korrigierte Resolution im Wortlaut veröffentlicht. Interessant sind wie immer auch die Kommentare zu seinem Eintrag.
Ein beeindruckendes Beispiel für den in der Resolution angepriesenen Qualitätsjournalismus findet man bei Stefan Niggemeier in seiner Reihe Geht sterben (7) und auch zum Inhalt der Resolution hat er natürlich etwas beizutragen.
ES Bibliothek journalismus, qualitätsjournalismus, verlage, zeitungen
Auf Infobib hat Christian eine Materialsammlung zum sog. Heidelberger Appell zusammengestellt, die auch über einen delicious-Link verfügbar und somit auch als RSS zu beziehen ist. Gute Idee, so geht Web 2.0!!
ES open access Google Book Search, Urheberrecht, verlage
Neue Kommentare