Das neue Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum in Berlin ist eröffnet – und ist eine architektonische Augenweide. “Die denkbar beste Bibliothek” betitelt der Tagesspiegel einen Beitrag, welcher die Architektur der neuen Universitätsbibliothek der HU behandelt, die gestern neu eröffnet wurde. Andere Artikel über die neue UB erschienen in der Welt und in der Morgenpost.
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Die neue Zentralbibliothek der Humboldt-Universität in Mitte im Jacob- und-Wilhelm-Grimm-Zentrum wirft ihre Schatten voraus: Maikatze liest schreibt über die Auflösung ihrer alten Teilbibliothek und Im Kellergeschoss über das neue Gebäude. Letztere weist auf einen Tagesspiegel-Artikel hin, der mit Bildern das neue Gebäude und sein Konzept schildert, die erstere auf die Liste der Institutsbibliotheken und der Umzüge, die derzeit anstehen. Man kann den Kolleginnen und Kollegen nur alles Gute wünschen für diese Sisyphus-Arbeit!
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Sind wissenschaftliche Bibliotheken für Schüler geeignet? – Kommt auf einen Versuch drauf an: Berliner Schüler berichten. In lockerer Folge bringt die Berliner Morgenpost Berichte von Schülern über ihre Nutzung wissenschaftlicher Bibliotheken. Diesesmal werden der Norman Forster-Bau, die AGB, verschiedene Bibliotheken der Humboldt-Uni und die Stabi besprochen.
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Anfang des Jahres haben die Stadtbüchereien in Hamm zusammen mit der Humboldt-Uni eine Benutzerumfrage gestartet. 395 Bögen kamen zurück – so richtig repräsentativ räumen die Statistiker ein ist das nun nicht unbedingt bei einer Neuanmeldung von 3515 im Jahr 2007, aber hilfreich soll die Umfrage dann doch sein. Was sich die Hammenser wünschen: Nachmittagsöffnungszeiten am Samstag, Erinnerung per Email wenn Leihfristen dem Ende zu gehen und generell mehr Platz. Weitere statistische Angaben finden sich im Westfälischen Anzeiger.
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Für die Humboldt-Uni in Berlin wird viel gebaut:
Nach dem Erwin Schrödinger-Zentrum auf dem Campus Adlershof, wo die Zweigbibliothek Naturwissenschaften gemeinsam mit dem Computer- und Medienservice (CMS) ihre umfassenden Dienstleistungen anbietet, wird zurzeit das Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum auf dem Campus Mitte errichtet. Der Rohbau ist fast fertig, das Richtfest wird im Mai stattfinden. Das fertige Gebäude soll im Herbst 2009 eröffnet werden.
Der UB-Direktor berichtet im Tagesspiegel.
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Seit 22 Jahren gibt es in der Alexander-von-Humboldt-Schule Veranstaltungen zur nachhaltigen Leseförderung. Die Schule unterhält auch eine gut ausgestattete Schulbibliothek. [via Main-Spitze.de]
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In der Berliner Zeitung gibt es Interview mit Claudia Lux.
Claudia Lux ist Generaldirektorin der Zentral- und Landesbibliothek Berlin. Diese soll mit den AuÃ?ereuropäischen Museen und den Sammlungen der Humboldt-Universität im Humboldt-Forum auf dem Schlossplatz einziehen. (…) Sie hatten 50 000 Quadratmeter für die Bibliothek gefordert, 2004 wurden ihnen 7 800 Quadratmeter zugebilligt, jetzt sollen 5 000 reichen, die Sie mit der Humboldt-Universität teilen sollen.
ES Bibliothek
Die Mediothek der Humboldt Universität zu Berlin umfaÃ?t audiovisuelle Materialien in über 170 Sprachen. [via Tagesspiegel]
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Wilhelm von Humboldts sprachwissenschaftliche Bibliothek ist jetzt in einer Zusammenarbeit der HU Berlin und dem Harald Fischer Verlag auf Mikrofiche zugänglich gemacht worden.
[reticon-News: via reticon.de]
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Ein Gastbeitrag zum netbib-Frauentag von Dr. Karin Alexander – danke dafür!
Das Weblog der Genderbibliothek des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG) an der Humboldt-Universität zu Berlin startete am 26.06.2006. Hier informieren wir rund um die Genderbibliothek, z.B. über Neuerwerbungen, Neues aus der Welt der Datenbanken, Recherchetipps, Hinweise zu Neuerscheinungen, Veranstaltungshinweise, usw.
Die Genderbibliothek befindet sich in der Sophienstr. 22a / 10178 Berlin (Raum 1.9).
Wir bieten in der Genderbibliothek fachkundige Beratung zur Frauen- und Geschlechterforschung, d.h. hier zu:
- Forschungsliteratur,
- Bibliotheken
- und insbesondere zu Datenbanken im Netz und in der Universitätsbibliothek
In der “Genderbibliothek” steht ein Handapparat mit ca. 12.000 Büchern, Zeitschriften und grauer Literatur zu 18 Themengruppen zum Lesen und zur (beschränkten) Ausleihe bereit. Alle Titel sind in der Bestandsdatenbank GReTA (Gender Research Database) erfasst und im Internet recherchierbar (z.Zt. ca. 30.000 Datensätze). Als besonderer Service sind in GReTA auch Einzelartikel aus Sammelbänden und Zeitschriften enthalten.
Wir bemühen uns um Aktualität und Grundlagenwerke. Der Erwerb von Materialien orientiert sich an Erfordernissen des Studiengangs und Forschungsbedürfnissen der Angehörigen des Zentrums. Weitere Sammelschwerpunkte sind auÃ?erdem:
- Literatur über Frauen und Geschlechterverhältnisse in der DDR und in den neuen BundesländernForschungsberichte und
- Publikationen des Förderprogramms Frauenforschung des Berliner Senats
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Nachdem wir vor 10 Tagen über Don Alphonsos Berichterstattung zu dieser peinlichen Veranstaltung mit Namen StudiVZ berichtet hatten, hat sich jetzt auch der Spiegel online die Beiträge von Don und anderen wohl etwas genauer angeschaut und einen weiteren Artikel dazu veröffentlicht.
Unter den Studenten regt sich inzwischen Unmut. Die obersten Studierendenvertreter der Humboldt-Universität zu Berlin zum Beispiel warnen in einer offiziellen Pressemitteilung vor StudiVZ – wegen “Sexismus, entgleister Rhetorik und gravierender Datenschutzmängel”.
Mal gucken, wann sich andere AStAs anschliessen…
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Der Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung Prof. Dr. Wolfgang Frühwald wurde vom Deutschlandradio zum Thema “Bücherzerfall und kulturelles Gedächtnis” interviewt (MP3).
Das Interview gibt einen ganz nette kurzen Ã?berblick über die Probleme der Bestandserhaltung.
Mit ein paar Aussagen bin ich allerdings nicht einverstanden:
Z.B. behauptet Herr Prof. Dr. Frühwald, das Medium “bestimme den Inhalt der Botschaft” bestimme (ab Minute 2:32). Er nennt das Beispiel, dass ein Satz aus einem Zeitschriftenartikel später in ein Lehrbuch übernommen wird und somit eine ganz andere Gültigkeit usw. bekommen. Stimmt schon, aber was hat das damit zu tun, ob ich ein Gedicht von Heine in einem gebundenem Buch oder von einer CD-ROM lese (bzw. es mir ausdrucke)? Hier scheint mir Herr Prof. Dr. Frühwald das Medium mit dem Trägermedium zu verwechseln, was dem ganzen Interview so einen kulturkonservativen, säuerlichen Anstrich verleiht:
Man muss Heinrich Heine im Buch lesen.
(Minute 3:37)
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Eine kleine Einführung in den Kostenvergleich von Bibliotheken gibt ein Artikel in der Berliner Morgenpost, in dem vor allem die unterschiedlichen Gebäudeunterhaltskosten Berliner Bibliotheken eine Rolle spielen, welche ganz unterschiedlich auf die Kosten pro Ausleihe durchschlagen. Ist beispielsweise die als architektonisches Vorzeigeobjekt entsandene Humboldt-Bibliothek als Schmuckstück zu sehen, das seinen Preis hat oder als Kostenfaktor, den es eventuell abzustossen gilt?
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Vorgestern war Baubeginn in Berlin: Die Zentralbibliothek der Humboldt-Universität wird elfgeschossig neu erstellt: “Es wird ein multimediales Haus mit allen seinen Facetten”, meint der Architekt. [via Berliner Morgenpost]
jplie Bibliothek Bibliotheksbau, HU Berlin
Kann der private Besitzer (die Familie von Humboldt) von Schloss Tegel, der keine Besucher zulässt, verlangen, dass auch alle Hinweisschilder auf ihr Anwesen entfernt werden? Ein Berliner Gericht sagte nun nein. Wir erinnern uns in diesem Zusammenhang an die höchst unrühmliche BGH-Entscheidung “Schloss Tegel”.
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Unter den digitalisierten Jahrgängen gibt es in Bd. 20 auch einen von Alexander von Humboldt mitverfassten Aufsatz.
kg Digitalisierung
So heisst die neue elektronische Zeitschrift für Bibliothekswissenschaft, Schwerpunkt der ersten Ausgabe ist Bibliotheksarchitektur. LIBREAS
ist kein rein studentisches, aber doch ein sehr studentisch geprägtes Projekt. Es soll eine Schnittstelle zwischen den â??jungen Wildenâ?? und den â??alten Hasenâ?? aus Wissenschaft und Praxis werden, ein Forum für den Dialog, für den Austausch von Ideen. Daher der Name â??Libreas – Library Ideasâ??;. Im Prinzip soll die Zeitschrift genau die Zeitschrift werden, die die Dahinterstehenden selbst gern lesen.
Herausgegeben wird Libreas vom Institut für Bibliothekswissenschaft der Humboldt Universität zu Berlin und Bibspider – Info-Networking for Libraries.
Eine nette Idee, die ich noch besser finden würde, wenn die Texte besser lesbar wären, ein Zweispalten”druck” in einem Frame zwingt einen immer hoch und runter zu scrollen… Aber das wird sicher noch, sicher ist dann auch für uns “wilde Hasen” (oder besser “alte Wilde”?) was dabei, obwohl ich so eine Zeitschrift im Zeitalter der Weblogs eigentlich nicht vermisse.
ES Bibliothek
Die Adelsbibliothek der Freiherren von Camuzi aus Dirmstein in der nördlichen Pfalz ist nur noch in einem Restbestand von ca. 600 Titeln in Speyer geblieben, nachdem die Masse des Depositums wieder abgezogen und verkauft worden war. Neben allgemeiner Staatswissenschaft enthält sie vor allem deutsche und französische Literatur des 18. und der ersten Hälfte des 19. Jh.s, zum groÃ?en Teil in Originaleinbänden, aber nicht immer in gutem Zustand. Interessant sind die hs. Eintragungen des Gideon von Camuzi (1799-1879), der offenbar mit bedeutenden Persönlichkeiten seiner Zeit, z.B. Alexander von Humboldt und Gottfried Gervinus ,in Verbindung stand, wie eingebundene Autographen und Briefabschriften belegen. Die LB Speyer hat ihren Eintrag im Handbuch der historischen Buchbestände ins Netz gestellt.
kg Kulturgut
Wann werden auch Museen begreifen, was das Provenienzprinzip ist und wieso man bedeutende Sammlungen (hier: diejenige von A. v. H.) nicht einfach undokumentiert und kaum rekonstruierbar auf verschiedenste Lagerorte aufteilen sollte? Diese Frage stellt man sich nach der Lektüre der Mopo.
kg Kulturgut
Neu in der digitalen Sibirien-Collection “Meeting of Frontiers” der LoC (fehlt in der Linksammlung zu Alexander von Humboldt in den Litlinks).
kg Digitalisierung
Die Berliner Zeitung bespricht die Ergebnisse des Wettbewerbs zur neuen UB der Humboldt-Universität.
jplie Bibliothek, Hochschule
Umfassende Nachweise nun bei den Litlinks.
kg Digitalisierung
Ob das nicht ein neues Kriterium für den Bibliotheksindex werden könnte: Die Humboldt-Bibliothek in Berlin hat einen “Promifaktor”, meldet die Berliner Morgenpost.
jplie Bibliothek
In der FAZ S. 33 wird heute auf die neue gedruckte Alexander-von-Humboldt-Edition verwiesen und zugleich die marktschreierische Art kritisiert, wie diese – unter anderem mit dem sogenannten Humboldt-Portal (einige Leseproben) – beworben wird. Es ist klar, dass der Eichborn-Verlag und die ihm hörige Journaille kein Interesse daran hat, darüber aufzuklären, wie viel von Humboldt frei im Netz steht. Die beste Linksammlung dazu bietet – wie anders zu erwarten – Netbib.
kg Digitalisierung
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