netbib weblog

Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

13.11.2014
von jplie
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Schließung von Stadtteilbibliotheken in Bonn?

Sparpläne in Bonn waren hier in netbib schon einmal zu Ende August Thema, jetzt meldet der Generalanzeiger, dass es ernst wird mit der Diskussion der Schließung von Stadtteilbibliotheken. Und in einem weiteren Bericht des Generalanzeigers wird über eine Bürgerversammlung des Bürgervereines Dottendorf – Stadtteil von Bonn – berichtet, in welcher über eine mögliche Schließung der im Ortszentrum untergebrachten Stadtteilbibliothek und möglichen Widerstand dagegen gesprochen wurde.

13.11.2014
von jplie
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Zivilcouragetraining: Kooperation von Stadtbibliothek und Polizei

Gute Idee, einmal etwas ausserhalb des normalen Themenkanons der Veranstaltungen der Bibliothek anzubieten! Die Stadtbibliothek Hockenheim kooperiert mit der Kommunalen Kriminalprävention Rhein-Neckar e.V. [via My Heimat Mannheim]

A propos Zivilcourage: Auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung wird immer noch ein vom Institut für Friedenspädagogik e.V., Tübingen herausgegebener Überblicks- und Praxistitel angeboten, sowohl gehen Schutzgebühr+Versand als auch – direkt darunter – als kostenloser pdf-Download der einzelnen Beiträge.

12.11.2014
von jplie
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Eloge auf das Bloggen

Bloggen für eine Bibliothek, eine Institution? – Genau das Richtige, befindet Ned Potter, der Wikiman, und zählt auf:

  1. an mobile Geräte angepasst,
  2. suchmaschinenfreundlich
  3. jeder Eintrag, jede Seite hat eine spezifische Webadresse
  4. leicht zu füllen
  5. leichter zu verwalten als eine Webseite
  6. kostenlos zu nutzen

(am Schluss zählt er auch Punkte auf, die gegen ein Blog sprechen – aber das muss ich hier nicht aufzählen, oder?)

11.11.2014
von jplie
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Kultur als Kollateralschaden des Freihandelsabkommens TTIP

Man hat sich in der Bibliothekswelt noch nicht sehr über das Thema TTIP erregt, hier zum Beleg die entsprechende Suche im bibliothekarischen Aggregator Planet Biblioblog, so dass es hier doch angemessen erscheint, die Anregung von Dörte Böhner aufzugreifen und darauf hinzuweisen, dass auf der Homepage der Zeitschrift BuB : Forum Bibliothek und Information seit einiger Zeit jeweils pro Heft ein Artikel freigeschaltet ist – also vollständig zu lesen und auch nach Anmeldung zu kommentieren ist. Das ist für das Heft 11/12 der Artikel von Jan-Pieter Barbian zum Thema “Das Freihandelsabkommen TTIP betrifft auch die Bibliotheken”. Interessant: mehrfach wird von Reaktionen von Kulturorganisationen berichtet, aber die bibliothekarischen Verbände hätten bisher gepatzt und sich nicht gerührt!

11.11.2014
von jplie
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Aggregator-PlugIn bei WordPress

So, jetzt werden wir einmal ganz schwäbisch nach dem Motto “Was geht mi mei domms G’schwätz von grad ebe a?” oder: “Warum widerspreche ich mir selbst?” und weisen noch auf ein PlugIn von WordPress hin: Michael Schmalenstroer erwähnt es in einem Interview im Blog des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung. Undzwar hat er seinen Aggregator PlanetHistory mit dem WordPress-PlugIn Feedwordpress realisiert:

“FeedWordPress is an open-source Atom/RSS aggregator for the WordPress blog publishing platform. You set up feeds that you choose, and FeedWordPress syndicates posts from those sources into your WordPress posts table, where they can be displayed by your WordPress templates like any other post — but with additional meta-data, so that your templates can properly attribute the post to the source it came from.”

Das wäre etwas für jene, die WordPress auf einem eigenen Server installieren können: Feeds zu den Themenbereichen der Bibliothek wären so für Nutzer aggregierbar oder Inhaltsverzeichnisse oder Neuigkeiten aus dem geographischen Raum … Es wäre also schon wert, darüber als einer möglichen Dienstleistung nachzudenken!

11.11.2014
von jplie
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Das Elend der PlugIns

Dieser Artikel hier zu WordPress gefiel mir – weil er zeigt, dass man auch mit einem locker, leicht und flockig aussehenden Programm jede Menge falsch machen kann. Thema des Artikels ist, dass man durch ein entsprechendes Theme, Bilderlastigkeit und auch durch Einsatz von schlecht programmierten PlugIns jede Menge falsch machen kann – und Nutzer der Website ausbremst. Irgendwie erinnert mich das an die Browser, die auch immer sehr leicht und schnell daher kommen, bis man sie (ich beziehe mich hier auf Fiirefox, Chrome und Safari) mit PlugIns aufrüstet, sich an der gewonnenen Funktionalität erfreut und erst später merkt, wie teigig-träg das agile Teil sich plötzlich verhält …

11.11.2014
von jplie
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Nach dem Mauerfall: Informationsvermittlungsstellen in den Westen verlagert

In Passwords Pushdienst-News wird in einem Nachruf die Integration der ehemaligen DDR in den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts erwähnt. Es seien so gut wie alle Informationsvermittlungsstellen/Informationsrecherchen in den Westen verlagert worden. Der Fachverband habe nicht reagiert. – Erinnert mich daran, dass zur selben Zeit das einigermaßen flächendeckende Netz ehrenamtlich geführter Öffentlicher Bibliotheken ebenfalls recht stillschweigend verschwand.

11.11.2014
von jplie
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Was ist das eigentlich, ein “E-Book”?

Das ist äußerst vergnüglich, was Mario Sixtus da über die Schwierigkeiten, was eigentlich ein “E-Book” ist, zusammengetragen hat. Von bibliothekarischer Seite (wenn ich es nicht überlesen habe) könnte man noch das Dilemma ergänzen, dass man E-Books meist nicht kaufen und in den Bestand eingliedern, sondern nur lizensieren kann. – Auch die Kommentare lohnen sich zu lesen.

4.11.2014
von jplie
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buchhandel.de

Es gibt Dinge, die würde man seinem schlimmsten Feind nicht wünschen. Die neue Beta-Version von Buchhandel.de – war das nicht früher einmal das VLB? – gehört meiner Meinung nach dazu:

Keinerlei Möglichkeit, mit Hilfe von Stichworten einzuschränken, keine erweiterte Suche, keine Boole’schen Operatoren. Ich habe am Wochenende einen Sammelband von Enid Blyton gesucht, dessen Titel ich nicht mehr genau wußte. Die Suchbegriffe “Blyton” und “Abenteuer” generieren einen Wust an mehr oder weniger irrelevanten Ergebnissen, das Wissen um den Verlag brachte auch keine Linderung des Problems. In Zukunft werde ich nur noch die Kataloge von Großhändlern nehmen oder – die brachten am Wochenende dann auch die Lösung – Booklooker oder ZVAB.

4.11.2014
von jplie
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Elyssa Kroski hört bei iLibrarian auf


Eine der produktivsten Bloggerinnen schreibt nicht mehr in den Blogs iLibrarian/OeDB. Im amerikanischen Raum gibt es in den Medien und auch in den Blogs das Format “10 great things …” “50 ways to …” etc. Oft sind die Listen dann doch sehr dünn und die Beispiele weit hergeholt. Elyssa Kroski war/ist das Gegenteil: Ihre Listen waren umfangreich, aber immer gefüllt mit relevanten Links und gut strukturiert, so dass man auswählen konnte. Übrigens ist sie auch die Herausgeberin der Buchreihe “The Tech Set”. – Man kann sehr gespannt sein, was sie jetzt entwickeln wird!

3.11.2014
von jplie
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Ein Euro würde reichen

Herr Ulmer, Verleger und Vorsitzender des Verlegerausschusses des Börsenvereins, meint, dass (Öffentliche) Bibliothekare über ihren Schatten springen und einen Euro pro Ausleihe verlangen sollten. Das würde reichen, um Autoren und Verleger zu entlohnen. [via buchreport] Die Replik des Bibliotheksverbandes dbv wurde ebenfalls von Buchreport veröffentlicht.

2.11.2014
von jplie
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Web 2.0 in Bibliotheken

Taylor & Francis (britische Verlagsgruppe, gehört jedenfalls nicht zu den Discountern) hat ein “Whitepaper” zum Einsatz von Social Media in Bibliotheken veröffentlicht, das die Ergebnisse einer internationalen Umfrage unter Bibliothekarinnen und Bibliothekaren bringt und die Ergebnisse gefällig zusammenfasst. Ist jedoch nichts Neues dabei, soweit ich das beurteilen kann und überflogen habe. [via The Librarian by Day Notebook]