netbib weblog

Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

21.3.2015
von jplie
3 Kommentare

Preistransparenz #bibtag15?

Bis zum 31.03.15 kann man sich noch zu “Frühbuchergebühren” für den Bibliothekar*tag in Nürnberg anmelden. Vor einem Jahr war die selbe Meldung und in den Kommentaren die Frage/Diskussion, wie viel es denn danach kostet. Hat offensichtlich nicht gefruchtet, Veranstalter setzen weiter auf Aprilscherze (am 01.04. kann man lesen, wie viel es dann kostet).

20.3.2015
von jplie
Kommentare deaktiviert

Analyse sinkender Nutzung

Laut Westdeutscher Zeitung ist in der Stadtbibliothek Mettmann die Zahl der aktiven Leser/innen gesunken. Interessant ist die Aufzählung von Punkten, die die Ursache sein könnten, u.a. ein veralteter, schlecht aufgestellter Bestand, ein “Sommerleseclub”, der sich “totgelaufen” habe (Produktlebenszyklus!) und ein verändertes Verhalten der Nutzer, beispielsweise bei der angestiegenen E-Book-Lektüre.

20.3.2015
von jplie
1 Kommentar

Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt bietet keine Kopierer mehr an

Seit Januar sind die Kopiergeräte durch Aufsicht-Scanner ersetzt worden. Das Volumen der Papierkopien war zuvor kontinuierlich gesunken. – Per Stick oder per Versenden können die Nutzer die digitalen Kopien mitnehmen. Acht Scanner stehen den Nutzern der ULB Darmstadt zur Verfügung. – Digitale Kopien lassen sich besser bearbeiten, schonen den Buchbestand, sparen Papier, minimieren Wartung und Energiebedarf und sind somit ein Beitrag zur “grünen Bibliothek”. [via Darmstädter Echo]

20.3.2015
von jplie
Kommentare deaktiviert

CfP Bibliothekar*tag, #oebt15

Bis zum 31. März noch läuft der Call for Papers and Posters für den Österreichischen Bibliothekartag im September in Wien zu sehr interessanten Themenstellungen! Library Mistress wirbt für Beiträge zu Berufsbild, Gender & Diversity.Das VÖBBlog titelt “1100 Jahre offensive Bibliotheken”. Nun ja, vielleicht kann man es etwas mit der Selbststilisierung übertreiben?

17.3.2015
von jplie
2 Kommentare

Bibliotheken könnten Inhalte selber produzieren

Bibliotheken könnten Inhalte selber produzieren – Bibliotheken könnten Inhalte selber produzieren – Bibliotheken könnten Inhalte selber produzieren. Rezipiert? Bibliotheken könnten Inhalte selber produzieren. Jedenfalls ein schöner Blogpost von Silvia Meyer-Denzler auf IG-WBS über einen Vortrag von Andreas von Gunten (http://buchundnetz.com/) zu E-Books. Ein Punkt unter vielen ist “Bibliotheken könnten Inhalte selber produzieren”. Auch Öffentliche Bibliotheken! Stichwort: Open Educational Resources.

Nachtrag: hier ist noch die Präsentation von Andreas von Gunten zu sehen.

13.3.2015
von jplie
Kommentare deaktiviert

Open Access käme ja teuer, wenn selbst gemacht

Nur eine kleine Reminiszenz zum Beitrag in Basedow 1764 zu den “wahren Kosten” von OA, bezüglich derer sich “die Stimmen mehren”.
<ironie>Denken wir doch bitte gleich weiter: Open Educational Resources sind auch kein Thema für Schulen oder gar Bibliotheken, denn dafür haben wir kostengünstig die Schulbuchverlage. Ohne dass es staatlicherseits Gelder dafür gibt, sollte man mit OER gar nicht anfangen. Stampft die teure ZUM.de ein!</ironie>

11.3.2015
von jplie
Kommentare deaktiviert

OT: Vier Jahre Fukushima

Vier Jahre ist es her. Wer sich dafür interessiert, was damals passiert ist, kann sich die Wikipedia-Chronologie ansehen.
Es gab ‘mal einen netten Spruch “Wir Deutschen lernen aus der Geschichte, dass wir aus der Geschichte nichts lernen.” Man möchte das auf die Menschheit ausdehnen! Wenn man diesen Beitrag im Blog von Fefe liest, dann kommt einem das durchaus evident vor!

10.3.2015
von jplie
1 Kommentar

Table of Contents

Ich weiß zwar nicht, ob neben JournalTOCs noch ein anderer umfangreicher Dienst für Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften notwendig ist – zumal JournalTOCs auch die Möglichkeit bietet, die Abonnements per RSS zu beziehen -, wer aber ähnlich umfangreiches sucht, kann auch den Table of Contents-Dienst von Infotrieve ausprobieren. Allerdings liegt die Push-Funktionalität im Bezahlbereich, weswegen man dann immer wieder hierher zurückkehren muss.

10.3.2015
von jplie
Kommentare deaktiviert

Erweiterte Suche bei Amazon

Tobias Zeumer weist auf Twitter auf die erweiterte Suche bei Amazon hin. Sehr schön: Da kann man wirklich spezifisch suchen! Nur: Was mir fehlt, ist die Möglichkeit der Einschränkung auf Bücher, die die “Search Inside”-Option bieten. Oder – noch besser – lieber gleich die Suche in den Inhalten von Büchern auf Amazon, die “Search Inside” ermöglichen. Eben das, was Amazon einst mit der Metasuche a9 ermöglichte. Die wurde irgendwann abgeschaltet …

5.3.2015
von Edlef Stabenau
4 Kommentare

Welche Stellen werden in OpenBiblioJobs aufgenommen?

Von Zeit zu Zeit stoßen wir auf Stellenausschreibungen, bei denen wir nicht sicher sind, ob wir sie auf OpenBiblioJobs veröffentlichen sollen – weil die Stellenbeschreibung deutlich mehr fordert, als die angebotene Entlohnung eigentlich zulassen sollte.

Aus zwei Gründen werden wir diese Stellenangebote dennoch veröffentlichen.

1. Wir möchten niemandem ein Stellenangebot vorenthalten, wir halten die Bewerbenden für mündig und ausreichend informiert, um sich auf “schlechte” Stellen gar nicht erst zu bewerben.

2. OpenBiblioJobs wird ehrenamtlich betrieben. Wir können den Aufwand leider nicht leisten, jede Stelle darauf zu prüfen, ob das Anforderungsprofil der Entlohnung entspricht, ob der Mindestlohn unterboten wird oder ob sonst etwas mit der Stelle nicht in Ordnung ist.

Dafür möchten wir um Verständnis bitten.

Wir möchten jedoch auch in aller Klarheit sagen, dass wir unangemessene Stellenangebote ablehnen und wir hoffen darauf, dass sie – auch öffentlich – als solche gebrandmarkt werden.

Das Redaktionsteam von OpenBiblioJobs

Beispiele:

Stellenauschreibung ÖNB: ServicedeskmitarbeiterInnen im Wechseldienst
Aus einer internen Diskussion des OpenBiblioJobs-Teams zu der Anzeige:

Ich finde, dass Anforderungen und Bezahlung einfach eine Frechheit sind – die knapp 11000 EUR brutto Jahresgehalt werden in Oesterreich aufgeteilt auf 14 Monatsgehaelter, laut Tabelle des Arbeiterkammer ergibt sich daraus folgendes Monatsgehalt:
Bezahlung
Der Online Brutto-Netto-Rechner auf dem Portal der Arbeiterkommer hilft den Netto-Lohn zu berechnen.
Wollte man sich allerdings eine 2. Beschaeftigung dazusuchen, um ein Gehalt zu erreichen, von welchem man annaehernd die laufenden Kosten bestreiten kann, so gestaltet sich dies aufgrund der sehr speziellen Arbeitszeiten etwas schwierig…

Auch diese Interessante Stellenausschreibung warf ein paar Fragen auf…

5.3.2015
von Edlef Stabenau
Kommentare deaktiviert

Kein Kommentar zu TTIP

Das Vertrauen in unsere sog. Politiker wächst bei diesem Thema ja sowieso enorm, zumal der “Toyboy der Konzerne” – wie O. Welke ihn letztens nannte – meinte, die Deutschen seien nur ein wenig hysterisch

Wenn man unter Freunden ist, darf man ja wohl noch frei von der Leber weg reden