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9.7.2014
von jplie
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BIX Bibliotheksindex 2014

Der BIX vergleicht in den Öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken das bibliothekarische Angebot, den Medienbestand und den Etat für Neuerwerbungen, die Nutzung in Besuchen und Entleihungen, die Nutzbarkeit in Öffnungsstunden, die Effizienz der Bibliothek und ihrer Mitarbeiter sowie das Entwicklungspotential.

Hier geht’s lang: bix-bibliotheksindex.de

6.7.2014
von jplie
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NYPL schaut nach Süden, nach Chattanooga

Die New York Public Library will sich neuen Zielgruppen öffnen und schaut bei der Entwicklung des Konzepts auf die Erfolge der public library in Chattanooga mit ihrem 4th floor, dem makerspace, meldet das Wall Street Journal. Wer mehr über Chattanooga erfahren möchte, sollte gerade hier zwei Einträge weiter unten schauen: TWIL interviewte zwei amerikanische Kolleginnen und die eine davon, Meg Backus, verantwortet den 4th floor. Und die Leiterin der public library, Corinne Hill, ist “Librarian of the year 2014″.

4.7.2014
von Edlef Stabenau
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Bibliotheksführungen für Plüschtiere

Schönen Dank an Reinhard Markner für den Hinweis!
“Öffentliche Bibliotheken in Japan veranstalten seit einigen Jahren Führungen für Plüschtiere. Die Kinder lassen ihre Lieblinge über Nacht da, damit diese sich in die Benutzung einführen lassen können. Selbst ein Magazinbesuch findet statt. Die Bibliothekare halten die Führungen mit ihren Kameras fest …”

3.7.2014
von jplie
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Eine Saatgutbibliothek in Brüssel


Interessanter Bericht auf Niederländisch, den man sich ja übersetzen lassen kann. So, wie das Umfeld der Bibliothek geschildert wird, hat es auch etwas von einem Makerspace an sich.

3.7.2014
von jplie
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Storytelling-App

Ellyssa Kroski stellt der Open Education Database eine Baukasten-App für das iPaid vor, mit deren Hilfe man schnell eine multimediale Pressemeldung, eine Führung oder anderes zusammenschrauben kann.

I can imagine a lot of library uses for these quick but stunning “explainer videos” such as instructional clips, website tours, book reviews, and many more.

Und ich kann mir vorstellen, je mehr das verbreitet wird, dass sich der “Aha”-Effekt schnell abnutzen wird. Aber das macht ja nichts, denn dann wird es sicher eine neue App mit “stunning effects” geben …

1.7.2014
von jplie
1 Kommentar

Die Regelwerksrevolution beginnt

Ab heute wird peu à peu die RAK durch RDA abgelöst. Im Wiki der Gemeinsamen Normdatei (GND) heißt es:
“Normdatensätze für Personen, Familien, Körperschaften, Konferenzen und Gebietskörperschaften bzw. Geografika werden seit dem 1. Juli 2014 nach dem Regelwerk “Ressource Description and Access” (RDA) erfasst. Das Regelwerk wird für den deutschsprachigen Raum durch Anwendungsregeln (AWR) und Erläuterungen (ERL) ergänzt.”

Die DNB, die ZDB und der BVB beginnen heute, andere Verbünde stoßen demnächst dazu. Vielleicht sollte man sich den Termin merken …

28.6.2014
von jplie
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Die ALA-Konferenz verfolgen

Wochenende: Ein bisschen mehr Gelegenheit als sonst zu schauen, was eine Konferenz so bietet? Die American Library Association (ALA) tagt derzeit und Sie können über Twitter folgen, die hashtags sind #alaac14 und #ala14. Sie brauchen noch nicht einmal einen Account dazu, einfach eines der gerade genannten Schlagwörter hier eingeben und hineinschauen! Voreingestellt sehen Sie die “top tweets”, also eine Auswahl, mit Klicken auf “all tweets” haben Sie alles zur Verfügung. Zeitverschiebung sind minus neun Stunden.

Je länger desto mehr könnte es sich lohnen, in den Videokanal der ALA zu schauen. Im Moment ist dort Jane McGonigal on the Impact of Libraries eingestellt worden:

26.6.2014
von Lambert Heller
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Abschied von Fabienne

Fabienne

Fabienne Kneifel, verh. Wassermann ist am 19. Juni 2014, kurz vor ihrem 33. Geburtstag, gestorben. Ihren Namen verbindet man in der Bibliothekswelt sofort mit den Begriffen der Bibliothek 2.0 und dem Katalog der nächsten Generation. Ihre Masterarbeit „Mit Web 2.0 zum Online-Katalog der nächsten Generation“ an der HU Berlin 2008 wurde 2009 b.i.t. Innovationspreis ausgezeichnet. Für das „Handbuch Bibliothek 2.0“ steuerte sie das Kapitel „Katalog 2.0“ bei.

Fabienne kam ganz traditionell über die Liebe zum Buch und über das Lesen zum Beruf der Bibliothekarin. Aber sie brachte noch mehr mit: Neugier, Offenheit und eine ausgeprägte Affinität zu technischen Neuerungen und dem Internet. Auffällig war dabei ihre besondere Schwäche für alles, was mit Äpfeln zu tun hatte ;-) Sie war so unglaublich jung und hat sich doch souverän und mit Sachverstand an der fachlichen Diskussion um das Web 2.0 und seine Potentiale für Bibliotheken beteiligt. Sie hielt Vorträge, schrieb Artikel für Fachzeitschriften und fütterte regelmäßig ihren Blog (the fabilous librarian, bloggte über „bibliothek 2.0, virtuelle auskunftsdienste und andere interessante bibliotheksthemen“). Das alles tat sie sowohl mit Ruhe und Geduld als auch mit echtem Enthusiasmus für die neuen Möglichkeiten des Internets. Ihr hat das alles wahnsinnig viel Spaß gemacht und genau das hat man gemerkt.

Fabienne war Bibliothekarin mit Leib und Seele, klassisch ausgebildet an der Bibliotheksschule Frankfurt und in der Universitätsbibliothek Frankfurt. Sie stand mit beiden Beinen auf dem bibliothekarischen Boden, leitete in der Stadtbücherei Frankfurt das Sachgebiet Katalog. Sie hat den Spagat geschafft zwischen Tradition und Zukunft und war in beiden Bibliothekswelten – 1.0 und 2.0 – zu Hause. Ihr ging es dabei um die Nutzerinnen und Nutzer und dass die Bibliothek in deren Lebenswelten präsent ist. Die wollte sie da abholen, wo sie sind und wenn die sich im Internet tummeln, dann sollte die Bibliothek eben auch dort sein und eine „virtuelle Zweigstelle“ einrichten, um direkt und unkompliziert auf Fragen und Wünsche reagieren zu können.

Sie wurde für ihre unglaubliche Energie, ihren Fleiß und ihre Kreativität geschätzt und bewundert. Was hätten wir gemeinsam mit ihr noch alles reißen können… Mit ihr wären wir gerne auch ins Web 3.0 gestartet! Doch dazu wird es nicht kommen. Ende 2010 wurde bei Fabienne ein Gehirntumor entdeckt, der trotz Operation und zeitweiliger Genesung (mit Zeit für eine Traumhochzeit in ihrer Lieblingsstadt New York) nun zu ihrem Tod führte. Nicht nur die Bibliotheken in Frankfurt und Stuttgart, in denen sie gearbeitet hat, haben eine hochgeschätzte Kollegin und Mitarbeiterin verloren, sondern die gesamte bibliothekarische Community verliert eine innovative Vordenkerin und Gestalterin.

Einige persönlichen Erinnerungen von

Heike Schniedermeyer

Ich habe Fabienne 2004 auf der Buchmesse am Stand des US Generalkonsulats kennengelernt. Folgerichtig, bei ihrer USA-Begeisterung.

Ich war auch schon mehrmals dort gewesen und wir hatten beide Praktika an Goethe-Instituten gemacht (ich in Johannesburg, sie in New York – wo sonst?), es gab also viele Anknüpfungspunkte. Im ersten Kontakt wirkte sie sehr ruhig und eher zurückhaltend. Aber man merkte schnell, dass sie echt was auf dem Kasten hatte. Wir haben uns dann gegenseitig durch unsere berufsbegleitenden Masterstudiengänge in Berlin und Köln begleitet und diese regelmäßigen Treffen, erst in diversen Starbucks-Filialen in Frankfurt (wegen des „USA-Gefühls“, das wir beide so mochten und ihrer Vorliebe für Kaffeespezialitäten mit ellenlangen Namen), später in einem Cafe im 1. Stock eines Schuhgeschäfts an der Frankfurter Hauptwache mit Blick auf eine große Buchhandlung (wegen der frisch gebackenen Waffeln und den witzigen Bodenkissen, auf denen einem Frankfurt zu Füßen lag), waren eine Mischung aus bibliothekarischer Fachsimpelei und Gesprächen über Gott und die Welt.

Fabienne war für mich immer der Blick in die Zukunft, denn sie war begeistert von der neuen Technik und lebte das beruflich und privat. Sie hat mir als erstes gezeigt, wie man auf einem Display wischt und schaute mal kurz nach, wann die nächste S-Bahn fuhr als das noch nicht völlig normal war. Sie hätte mir sicher noch viele andere Dinge gezeigt, von denen ich vorher noch nie was gehört habe. Die muss ich jetzt selbst entdecken. Mein nächstes Handy kann also nur Fabi heißen.

Julia Bergmann

Ich bin Fabienne das erste Mal im Zusammenhang mit dem allerersten Auftritt der Zukunftswerkstatt auf dem Bibliothekartag 2009 in Erfurt begegnet. Natürlich war Fabienne dabei und hat uns mit ihrem Enthusiasmus in unserem Vorhaben unterstützt und auch einen Vortrag über das Thema “Virtuelle Zweigstelle” bei uns gehalten. Ich bin sehr froh, dass wir die Vorträge damals alle auf Video aufgenommen haben und ich mir Fabienne jederzeit so lebendig und und tatkräftig ansehen kann, wie ich sie in Erinnerung behalten werde.

Wer mag, kann sich Ihren Vortrag hier nochmal ansehen.

Teil 1: https://www.youtube.com/watch?v=LhN9J7XUqT4
Teil 2: https://www.youtube.com/watch?v=ZVUZHwwMU-k
Teil 3: https://www.youtube.com/watch?v=U4gmjCgB8D8

Als ich 2010 mit Patrick Danowski das “Handbuch Bibliothek 2.0” herausbrachte, war Fabienne selbstverständlich auch wieder mit von der Partie und hat ein Kapitel zu Ihrem Thema, dem Katalog 2.0 beigetragen.

Auch in den folgenden Jahren haben wir uns sowohl beruflich als auch privat immer wieder getroffen und uns ausgetauscht.

Fabienne war jederzeit voller Ideen und neuer Pläne, so dass jedes Treffen ein großes Vergnügen war. Die gemeinsamen Treffen in Fankfurt mit Fabienne und Heike werden mir in bester Erinnerung bleiben und mir jederzeit Ansporn sein.

Lambert Heller

Ich habe Fabienne beim ersten BibCamp kennengelernt, das 2008 in Berlin und Potsdam stattfand, und habe dann zwei Jahre später auf der Buchmesse in ihrer Heimatstadt Frankfurt mit ihr gemeinsam einen Beitrag zu Veranstaltungsformen wie BibCamps gemacht.

Fabienne gehörte zu denen, die lange vor dem Hype gesehen hatten, dass wir den Austausch unter FachkollegInnen ganz anders organisieren müssen, als dies z.B. bei den damaligen Bibliothekartagen oder anderen Fortbildungs-Formaten der Fall war, und vor allem hat sie diese Einsicht auch ganz selbstverständlich gelebt. Diese Selbstverständlichkeit, Fabiennes große Neugier, Freundlichkeit und Eigensinnigkeit – mit Fabienne etwas gemeinsam zu unternehmen war einfach eine Wonne.

Die Anfrage vom Zukunftsforum des Börsenvereins des deutschen Buchhandels an uns “BibCamper” war kurzfristig gekommen. Obwohl ich Fabienne ja nur beruflich kannte war es bei der Buchmesse so, dass wir uns ohne nennenswerte gemeinsame Vorbereitungen, sondern eher “aus der Hüfte geschossen” entschlossen hatten, das gemeinsam zu machen. Wir hatten dann aus bibliothekarischer Sicht den KollegInnen aus der Buchbranche etwas zum Thema Community-Bildung und Botton-Up-Engagement erzählt, was mit großem Interesse aufgenommen und diskutiert wurde.

Fabiennes Tod ist traurig, und dieser Tod ist auch ein Verlust für die ganze bibliothekarische Fachcommunity.

25.6.2014
von jplie
3 Kommentare

Webarchiv mit Volltextrecherche


Das klingt doch alles sehr gut: “Volltextrecherche” und “zugänglich”. Zugänglich ist in diesem Fall definiert als die Standorte der DNB in Frankfurt/M. und Berlin Leipzig. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, denn das stellt ja so gut wie keine Schwelle dar, die Bestände dann auch zu nutzen …

18.6.2014
von jplie
15 Kommentare

Über die sinkende Reichweite von “social media”


So sah das 2 Stunden nach dem Posten des Beitrages auf Facebook aus. Heute sind es 66, die ihn gesehen hatten – ein Viertel aller jener, die die netbib-Facebook-Seite “geliket” hatten. Bei den beiden anderen Facebook-Seiten, die ich administriere, sieht es ähnlich aus: im Schnitt wird ein Fünftel derer erreicht, die die Seite abonniert haben. Was bedeutet das? (Vielleicht sollte ich noch vorausschcken, dass ich Facebook als “Echo”-Kanal verwende, also Nachrichten, die sowieso im Blog oder auf der Homepage veröffentlicht werden, auf Facebook wiederhole).

  • der Nutzen von Facebook als Nachrichtenkanal vermindert sich drastisch
  • im gleichen Maße ist der Aufwand, den man dafür betreibt, kritisch zu bewerten
  • Facebook wird immer als Ersatz für/das bessere RSS bezeichnet. Diese Funktion kann man getrost vergessen
  • generell sinkt der Nutzen, den man aus sozialen Netzwerken ziehen kann
  • es wird hier wieder die Abhängigkeit von der Geschäftspolitik von Providern sichtbar
  • “klassische” Aushängeschilder wie Homepage oder Weblogs sind weiterhin nicht obsolet

Schlussendlich heißt das nichts anderes, als dass wie bisher die Anforderung besteht, beweglich zu bleiben und Möglichkeiten der Automatisierung zu nutzen. Beispielsweise von einem Weblog au Inhalte automatisch in Facebook, Twitter und eventuell anderen Kanälen zu veröffentlichen, um Aufwand zu minimieren. Aber soviel kann gesagt werden: Strategien, die nur auf einen Kanal abzielen (“wir konzentrieren uns auf Facebook”), muss man vor dem Hintergrund solcher Drosselungen durch Provider zunehmend kritisch bewerten.