netbib weblog

Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

27.12.2011
von jplie
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Verbundkatalog B3Kat als Linked / Open Data freigegeben

Die Bayerische Staatsbibliothek, der Bibliotheksverbund Bayern und der Kooperative Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg haben ihren Katalog „B3Kat“ als OpenData im Format MARC-XML http://www.bib-bvb.de/open-data.htmlund als LinkedOpenData im Format RDF/XML http://lod.b3kat.de/download/ veröffentlicht. Enthalten sind die Beschreibungen zu über 23 Millionen Medien aus 180 wissenschaftlichen Bibliotheken in Bayern, Berlin und Brandenburg. Die Daten werden im Internet zur allgemeinen Nutzung unter der Lizenz „Creative Commons Zero“ bereitgestellt.

[via idw-online.de]

27.12.2011
von Edlef Stabenau
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eBooks kostenlos

Auf amazon gibt es derzeit bis zum 6.Januar jeden Tag ein eBook kostenlos, das im Kindle-Format bereit gestellt wird. Man muß nicht im Besitz eines Kindle sein, um diese eBooks zu lesen, den Reader gibt es für diverse Betriebssysteme, die auf dieser Seite zu finden sind.

Wer sich eher für preiswerte Musik (MP3) oder Hörbücher interessiert, kann evtl. bei amazon beim Preisfeuerwerk zuschlagen.

BesitzerInnen eines Kobo-Readers können sich noch bis zum 28.12.2011 ein Umberto Eco-Paket inkl. seines neuen Titels “Der Friedhof in Prag” kostenlos auf das Gerät laden.

27.12.2011
von jplie
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Verschuldung von Studierenden in den USA eine “Bildungsblase”?

Wer in Bildung investiert, investiert richtig, heißt es im Allgemeinen. Im Besonderen heißt es bezüglich der Verschuldung von Studierenden, dass sich das auszahle. Manche Finanzierungsmodelle von Studiengebühren waren auf diesem Glaubenssatz aufgebaut. Dass nicht nur Verschuldung für Konsum eine “Blase” darstellen könnte, die im Finanzwesen zu Krisen führen kann, wie wir seit 2008 feststellen konnten, sondern auch eventuell Verschuldung für Bildungszwecke, diesen Schluss legt nun ein Artikel des Handelsblattes nahe, der die Situation von Studierenden in den USA schildert. Besonders perfide ist der “vicious circle”, der am Schluss des Artikels aufgezeigt wird: Dass Absolventen letztlich keine Kreditkarten, keine Wohnungen und -keinen Job bekommen, weil sie verschuldet sind. – Vielleicht sollte man lieber erfolgreichen Akademikern eine besondere Bildungssteuer auferlegen, damit man das Geld von denen holt, die etwas von der Bildung gehabt haben und nicht von denen, die auf Grund dessen einmal mehr ins Prekariat abgleiten?

27.12.2011
von kg
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Wie krank ist das denn? Kaarster Bibliothekare gegen öffentlichen Bücherschrank

Die Meldung ist schon etwas älter, aber schockiert mich. Zur Givebox-Bewegung siehe Archivalia. In einer Givebox kann man natürlich auch Bücher loswerden. Ist weniger ideologisch und vereinsmeierisch als die Bookcrossing-Szene. Der Archivalia-Beitrag “Bücher weggeben statt wegwerfen” (2007) steht mit gut 14.000 Klicks auf Platz 19 der ewigen Bestenliste der meistgelesenen Archivalia-Beiträge. Hat sich also hochgearbeitet, wie den Zahlen in dem gegen jp gerichteten Netbib-Beitrag “Wer als Bibliothekar ein unsentimentales Verhältnis zu Büchern hat, sollte lieber Schlachter werden” vom Januar 2011 zu entnehmen ist. Das Metzger-Gesocks mag das ganz anders sehen, aber jede öffentliche Bibliothek sollte auf ihrer Website eine regionale Adressenliste pflegen, wie man Bücher loswird, ohne sie zu vernichten. Diese ganze verlogene Ideologie von den Bibliotheken als Wissens-Tempeln sollte man den Bibliothekaren, die sich über wohnzimmerschrankentsorgende Bildungsbürger mokieren, die ebenso wie ich in nicht mehr benötigten Büchern etwas anderes als Müll sehen wollen, a*** einführen.

25.12.2011
von jplie
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“Ehrenamtlich lässt sich eine Schulbibliothek nicht leiten”

In Hamburg soll ein ambitioniertes Projekt beendet werden (wir berichteten bereits): Vor einem Jahr wurden an neun Schulen als Projekt Schulbibliotheken eingerichtet und befristet Schulbibliothekarinnen und -bibliothekare eingestellt. Deren Verträge wurden vor Abschluss der Laufzeit des Projektes nicht mehr verlängert, was die betroffenen Schulen als Katastrophe empfinden, wie die Hamburger Morgenpost meldet.

23.12.2011
von jplie
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Vascoda adieux, bonjour Webis

Wenn wir schon beim Mosern über Abschaltungen sind: Im ZKBW-Dialog steht auch:

“Auf der letzten Mitgliederversammlung des vascoda e.V. am 04.11.2011 haben die Mitglieder einstimmig die Auflösung des Vereins zum Jahresende beschlossen.”

War ja auch nur so ein Leuchtturm bibliothekarischen Projektwesens. Ach nein, nur ein “scheinbarer Misserfolg”, wie man im Vascoda-Blog lesen kann. Wobei das Vascoda-Blog, wie es am 21.12. meldet, eingefroren werden und ein neues Webis-Blog dann die Thematik der SSGs und ViFas behandeln soll. Hoffentlich löscht man die Inhalte des Blogs nicht, denn auf die Liste der Fachportale sollte weiterhin zugegriffen werden können.
Immerhin hat sich Webis von der alten Linksammlung zu einer ansprechenden Sammlung von Informationen zu den Sondersammelgebieten und Virtuellen Fachbibliotheken entwickelt.

23.12.2011
von jplie
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War’ne gute Idee, irgendwie: PaperC [Update s. Kommentare]

[Hinweis vom 10.01.2012: Wie schon seit dem 24.12.2011 im Titel ausgedrückt, entbehrt das folgende Zitat einer sachlichen Grundlage: PaperC verfolgt sein bisheriges Geschäftsmodell neben den neuen Vorhaben weiter!]

PaperC (http://paperc.de/) ändert sein Geschäftsmodell. Zum Jahresende 2011 schaltet PaperC seine bisherige Website ab, an ihre Stelle tritt ab Januar 2012 ein neuer Web-Auftritt unter der Domain paperc.com, der zunächst nur Fachbücher aus der Informationstechnologie, später auch aus Wirtschaft, Recht und Medizin zum Lesen bereitstellt. Künftig können die PaperC-Kunden wahlweise einzelne Kapitel oder vollständige E-Books kaufen oder E-Books bei Zahlung einer Flatrate mieten.”

Aus dem neuesten ZKBW-Dialog. Hätten wir wieder ein Stück Vollltextrecherche weniger. Vor einem Jahr stellten wir noch die Frage “PaperC-Links in den Katalog aufnehmen?”

23.12.2011
von jplie
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Bibliothek des “Institut d’Égypte” komplett zerstört

Die “Hannoversche Allgemeine” berichtet in ihrer Online-Ausgabe über die jüngsten Unruhen in Ägypten nach dem sogenannten “Arabischen Frühling”, in deren Folge auch mehrere Kultureinrichtungen verwüstet wurden. Bei den letzten Protesten ging das am Tahir-Platz gelegene “Institut d’Égypte” in Kairo in Flammen auf. Von den 250.000 Büchern und Schriften der Institutsbibliothek konnten nur noch 30.000 Bände gerettet werden, schreibt “HAZ-online”.

Ein Foto des brennenden Instituts findet sich in der Rubrik “Eyewitness” im Guardian, ebenso ein Foto von der Restaurierung des Restbestandes.

Am Beispiel des “Institut d’Égypte” hat sich nun erneut eine Debatte über die Rückführung von Kulturgütern entzündet, die in den letzten Jahren offensiv von ägyptischer Seite vorangetrieben wurde. Vor dem Hintergrund der Sicherheitslage beweifeln Experten, ob Exponate nach der Restitution sicher verwahrt werden können.

Archivalia, wie gesagt, sammelt Hinweise zu Informationen zum Brand.

23.12.2011
von jplie
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Bibliothekssterben im Nordosten

Der NDR berichtet über die Situation des Bibliothekswesens in Mecklenburg-Vorpommern. NDR-Info berichtete im Radio über die prekäre Situation der Bibliotheken in Mecklenburg-Vorpommern. In der Anmoderation des Beitrags wurde auf die erheblichen Landesmittel verwiesen, die im Vergleich dazu im Nachbarland Schleswig-Holstein in die Öffentlichen Bibliotheken investiert werden.

 

23.12.2011
von jplie
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Bauvorhaben in der Schweiz

Gleich zwei Presseartikel behandeln Umzugs-/Bauvorhaben großer Schweizer Bibliotheken: Die Bibliothek der Hochschule Luzern – Wirtschaft zieht ins Gebäude der Orell-Füssli-Buchhandlung [via 20 Minuten Online] und die Zentralbibliothek der GGG Basel wird bis 2015 ausgebaut. [via Badische Zeitung]

22.12.2011
von jplie
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“Auf rein freiwilliger Basis”

Der Konflikt zwischen Stadt und Kreis Hildburghausen bezüglich der Stadt- und Kreisbibliothek bietet gute Möglichkeiten, die Argumentation kommunaler Politiker bei Streichkonzerten kennen zu lernen: Der Kreis zahlt immer weniger für die Stadt- und Kreisbibliothek, obwohl vertraglich anderes geregelt ist. Verbal versucht man abzuwiegeln, die Leistung sei keine kreisliche Aufgabe und man habe der Stadtbibliothek damals Inventar kostenlos überlassen. [via inSüdthüringen.de, vgl. auch den Eintrag vom 16.12. "Offener Brief der Bibliotheksleiterinnen an den Landrat"]

21.12.2011
von jplie
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Eine Bibliothek im Efeuhaus

“Als die rollenden Bibliotheken nicht mehr wöchentlich über die Dörfer fuhren und die Leute vergeblich auf ihren gewohnten Bücher-Nachschub warteten, öffnete Antje Richter ihre „Bibliothek in der guten Stube“, jeden Mittwoch von 15 bis 20 Uhr”

Eine ehemalige Bibliothekarin bietet eine private Bibliothek an, in Templin-Grunewald in der Uckermark. [via Nordkurier]