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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

25.8.2016
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Thüringer Kooperationsverbund der Hochschulbibliotheken

Die bestehenden Einrichtungen bleiben erhalten und werden jeweils in lokalen Zentren in Jena, Weimar, Erfurt/Nordhausen und Ilmenau/Schmalkalden zusammengefasst. Darüber hinaus wird ein Bibliotheksservicecenter mit „Service-Units“ in Jena und Ilmenau gegründet. Eine komplett zentralisierte Struktur ließ sich nicht durchsetzen. [via Thüringer Allgemeine]

23.8.2016
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Banned Books Week 25.09.-01.10.16

Die ALA schreibt, dass diese Themenwoche allmählich über den Teich kommt, beispielsweise nach Großbritannien.

„Banned Books Week is an annual event celebrating the freedom to read. Typically held during the last week of September, it highlights the value of free and open access to information. Banned Books Week brings together the entire book community; librarians, booksellers, publishers, journalists, teachers, and readers of all types, in shared support of the freedom to seek and to express ideas, even those some consider unorthodox or unpopular.“

[via ALA-Informationsseite zur Banned Books Week]

22.8.2016
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Basedow1764’s Weblog schließt

Ab jetzt geht es nicht mehr „Rund um Schulbibliotheken, Schule und Bildungspolitik“. Schade!

„Nach neun Jahren, den Vorläufer Mailing List „hids“ nicht eingerechnet, weiß ich nicht mehr so recht, worüber ich noch schreiben soll.“

In der Zeitung steht auch immer dasselbe, wie ich mißvergnügt feststellen muss – aber das, was in diesem Weblog stand, wird nirgendwo anders gesammelt. Gleichwohl: Es ist so, manche werden sich auch darüber freuen. Sei’s drum: Herzlichen Dank fürs Bloggen über die Jahre!

17.8.2016
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Lotse hört auf

Ein nettes Bild, das im Eintrag vom Lotse-Blog zur Stilllegung des Angebots zu sehen ist. Man könnte es auch ein wenig dunkler zeichnen, so wie das klassische Bild mit dem Kaiser und dem Hering. Dieser gelangweilte Blick des Wilhelm II. von oben herab, welche Analogien könnte man da im deutschen Bibliothekswesen für finden? Ziemlich viel von Bord gegangen in letzter Zeit, nicht wahr? Lotse ist zudem noch ein Kooperationsprodukt, das man nachhaltiger wähnte als andere. Das war wohl ein Gedanke, der auf tönernen Füßen stand …
Die Idee ist gut, das wenigstens unter eine freie Lizenz zu stellen, so dass die Nutzung noch länger anhält. Aber machen wir uns nichts vor, so ein „Steinbruch“ bleibt 4-5 Jahre nutzbar, dann blüht ihm das, was Intute geschah, das nach Aufgabe der Aktualisierung 2011 auch weiter angeboten wurde. (Intute war die umfassende britische Linksammlung, angereichert mit Informationskompetenz-Angeboten) – Vielleicht führt die eine oder der andere aufgrund der freien Lizenz das Angebot weiter – aber machen wir uns nichts vor: Wo viele Institutionen aufgegeben haben, wird eine sich nicht den Workload aufhalsen. Schlechte Aussichten, wie gesagt!

9.8.2016
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„handverlesen“: Osnabrücker Buchempfehlungssystem

Die Stadtbibliothek Osnabrück hat ein interessantes System für Buchempfehlungen und Rezensionen entwickelt: Unter dem Label „handverlesen“ kann man postkartengroße Karten ausfüllen, die in das Buch gesteckt werden und dann wie „Fähnchen“ aus den Büchern im Regal herausschauen.
Auf der Seite zur Aktion, der Facebook-Seite der Bibliothek und über das Hashtag #handverlesen bei Facebook kann man einige Empfehlungen auch online nachlesen.

(via BuB 2016.8/9:458)

9.8.2016
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It’s 2016! Libraries aren’t shush-factories anymore

„Wie leise soll eine Bibliothek sein?“ ist die Frage eines Artikels in ZESTnow, in dem die Autorin gesammelte Antworten einer Umfrag mit dieser Frage aufgelistet hat. Aufmerksam wurde ich auf diesen Artikel durch eine Kolumne von Annoyed Librarian im Library Journal.

8.8.2016
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Bibliotheksrecht

„Studierende des Departments Information der HAW Hamburg haben im Rahmen des Seminars „Urheber- und Bibliotheksrecht unter Leitung von Prof. Dr. Ulrike Verch den Internetauftritt www.bibliotheksurteile.de erstellt. Es ist die erste Sammlung deutscher Gerichtsurteile zum Bibliotheksrecht, die frei im Netz zugänglich ist. Die Website ist seit Mai 2008 online und soll Bibliothekaren, Bibliotheksnutzern, Studierenden und weiteren Rechtsinteressierten Hilfe im Umgang mit bibliotheksrechtlichen Fragen bieten.“

[Hinweis von Klaus Noway in der Gruppe „Bibliothekare, FAMIS, Archivare und Dokumentare“ auf Facebook]

7.8.2016
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Photographed Photographer #cyc4lib

Derzeit findet in Kanada die rollende bibliothekarische Unkonferenz Cycling for Libraries statt. Über Twitter bekommt man wieder mit, was läuft.

2.8.2016
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Vor 75 Jahren verbot das NS-Regime jüdischen Deutschen das Betreten von Leihbibliotheken.

1.8.2016
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KVK-Jubiläum: 20 Jahre alt

Es ist schade, dass der Katalog der Library of Congress dauerhaft aus der Liste der durchsuchten Kataloge entfernt wurde und auch der Katalog der British Library, obwohl noch eingebunden, standardmäßig eine Fehlermeldung bringt – seit er als Discovery-Katalog konzipiert wurde.

31.7.2016
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Uni Konstanz wird Mitglied im Partnerprogramm für Bibliotheken der OLH

„Universität Konstanz unterstützt die Open Library of Humanities“ meldet Open-Access.net. Bezüglich der OLH ist noch das Interview von Scilog mit Caroline Edwards zur Plattform OLH lesenswert.

Nachtrag 01.08.2016:

25.7.2016
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„Auf den Spuren der Bücher“: Hinter den Kulissen der ULB Münster

In Ausgabe 5.2016 der wissen|leben, der Zeitung der Uni Münster, ist auf den Seiten 4/5 eine Reportage über die ULB Münster erschienen. Die Ausgabe gibt es als ePaper und als PDF-Datei.

Neben einem Überblick über den Weg der Bücher durch die Bibliothek gibt es ein Interview mit der Direktorin Dr. Beate Tröger und ein Portrait der umfangreichen historischen Bestände.

Auf die Frage, ob Bücher im heutigen digitalen Zeitalter überhaupt noch eine Rolle in Bibliotheken spielen, antwortet Beate Tröger z.B.:

Eindeutig ja, allerdings ist das Thema sehr komplex. Gerade an einer geisteswissenschaftlichen Universität wie der WWU sprechen wir nicht über ein Entweder-oder, sondern über ein Sowohl-als-auch. Die digitalen Medien werden immer wichtiger, aber das Buch behält seine Bedeutung. Das gilt besonders für sehr spezielle Titel und für Lehrbuchsammlungen. Wir haben zum Beispiel studentische Nutzer befragt, ob sie lieber elektronische Versionen oder Papierlehrbücher haben wollen. Die typische Antwort ist: beides. Denn wenn ich an der Bushaltestelle sitze und warte, ist die elektronische Variante praktisch, aber zuhause am Schreibtisch lese ich lieber auf Papier.

Nachtrag 10.8.2016:
Der Artikel ist nun auch als einzelner Text erschienen.

25.7.2016
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„Ein Wohlfühlort im Krankenhaus“

In den Westfälischen Nachrichten ist in der Reihe „Arbeiten in der Kirche“ ein Bericht erschienen über die BiK, die „Bücherei im Krankenhaus“ im Münsteraner Franziskus-Hospital.
Susanne Amberg, die die BiK seit 21 Jahren leitet, stellt die Aufgaben der Bücherei und die Fähigkeiten, die man dafür benötigt, vor.
Auch für diese Bibliotheken gilt:

„Krankenhausbüchereien verändern sich stetig.“ So könne man beispielsweise beobachten, dass immer weniger Sachbücher ausgeliehen würden, weil die Patienten stattdessen das Internet als Informationsquelle nutzten. Dagegen sei die Nachfrage nach Wörterbüchern aufgrund einer zunehmenden Zahl an fremdsprachigen Patienten gestiegen. Amberg beobachtet eine weitere Tendenz: „Büchereien benötigen weniger Platz für Medien, aber mehr Platz für die Menschen.“