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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

24.4.2019
von Viola Voß
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Jahresstatistik 2018 der Büchereien im Bistum Münster

Auch kirchliche Bibliotheken haben sich gewandelt und „sind zu Orten des Treffens, des Aufenthalts und des Erlebens geworden“, wie das Bistum Münster vermeldet:

„Deutschlandweit befindet sich die Bibliothekslandschaft in einem Umbruch. Die Ausleihzahlen sinken kontinuierlich, die Besucherzahlen und Veranstaltungsangebote steigen jedoch vielerorts an. Denn die Bibliotheken haben sich gewandelt. Sie sind zu Orten des Treffens, des Aufenthalts und des Erlebens geworden.
Diese allgemeine Tendenz spiegelt sich konkret auch in den Zahlen der Katholischen Büchereiarbeit im Bistum Münster wider. Die Ausleihzahlen sind zwar leicht rückläufig, liegen aber mit 4.116.952 Ausleihen der 134.292 eingetragenen Nutzer auf einem hohen Niveau. Von den insgesamt 370 Büchereien befinden sich 333 Katholische Öffentliche Büchereien in Pfarreien, 33 Bibliotheken in Krankenhäusern, drei in Heimen und eine in einem Altenheim in katholischer Trägerschaft. Gemeinsam verfügen sie über einen Bestand von 1.716.411 Medien. 1.915.239 Besucher zählten die Aktiven während ihrer 104.227 Öffnungsstunden. 10.678 Veranstaltungen vom Bibliotheksführerschein für Kindergartenkinder bis zum unterhaltsamen Krimiabend haben die 5.019 zumeist ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im vergangenen Jahr angeboten.
„Viele der Veranstaltungen finden zur Leseförderung statt. Damit legen die Büchereien einen wesentlichen Grundstein für das Interesse an Büchern. Sie sind ein wichtiges niederschwelliges Bildungsangebot“, betont Claudia Herbstmann von der Fachstelle Büchereien im Bistum Münster. Zudem seien die Katholischen Öffentlichen Büchereien nicht nur Orte der Ausleihe, sondern auch Orte des Verweilens, der Weiterbildung, des Austausches sowie pastorale und soziale Orte der Gemeinden von Wangerooge bis Wachtendonk.“

13.4.2019
von jplie
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Browser: Tracking (fast) obligatorisch, Datenschutz mau

Fefe weist auf einen Artikel hin, der begründet, warum Browser normalerweise Tracking erlauben und dass das bisher optional abgestellt werden konnte. In zukünftigen Versionen des Chromium-Browsers soll das nicht mehr der Fall sein, offenbar möchte Google die Bewegungen weiterhin tracken, obwohl das eine Sicherheitslücke bedeutet (s. den Artikel von bleeping.com, auf den Fefe verweist).

Was sind „Chromium“-Browser? Von der Software des Google Chrome abgeleitete Browser, also Chrome selbst, Edge, Safari, Ecosia, Opera, Vivaldi und andere (s. Liste hier) Eine Ausnahme scheint der datenschutzorientierte Browser Brave zu sein. Und daneben dann der Browser von Mozilla, Firefox und die von ihm abgeleiteten Browser wie z.B. TOR Browser und Waterfox. – Ich habe Brave und Waterfox in Gebrauch, sie sind funktional.

2.4.2019
von Viola Voß
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Stadtbücherei Münster mit neuer Leitung

Nach der Neuausschreibung der Stelle gibt es nun eine neue Chefin in Münster:
Wir begrüßen herzlich Stefanie Dobberke, die zum 1. April die Leitung der Stadtbücherei Münster übernimmt. Stefanie Dobberke war bisher bei der Stadt Marl beschäftigt. Seit 2016 leitete sie das Amt für Kultur und Weiterbildung, zuvor war sie dort Leiterin der Insel-VHS. Frühere berufliche Stationen waren das Institut für Berufliche Bildung in Duisburg und Hagen sowie die Stadt Dülmen. [aus dem Newsletter April 2019 der Stadtbücherei Münster]
Siehe dazu auch diese Pressemeldung der Stadt Münster.

1.4.2019
von jplie
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Tatoos4you

Prima Idee:

Mit FernUni-Tattoos Verbundenheit zeigen https://t.co/CwkbR3ftFn via @fernunihagen— ??????????????? // kirjastonhoitaja (@esteinhauer) April 1, 2019

Zusatzideen:

  • gleich die Bibliothek mit stechen lassen
  • entweder den Barcode oder einen QR-Code hinzufügen: Kein Bibliotheksausweis mehr nötig
  • und natürlich sollten die Mitarbeiter/innen mit gutem Beispiel vorangehen und die Tatoos auf der Stirn tragen (man bedenke nur das demütige Bild, wenn Mitarbeiter/innen die Stirn an die Zeiterfassung legen!)

25.3.2019
von jplie
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Inoreader beschränkt die Anzahl der Feeds im kostenlosen Segment

Beim webgestützen RSS-Reader Inoreader sind jetzt kostenlos (und mit Werbung) lediglich 150 Feeds zu nutzen, beim nächsthöheren Tarif (ohne Werbung) 500 und erst dann ist eine unbegrenzte Nutzung der Feeds möglich. Der RSS-Reader ermöglicht schon in der kostenlosen Variante eine Suche in den abonnierten Feeds.

15.3.2019
von jplie
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Leihladen

Die Stuttgarter Zeitung meldet die Eröffnung eines “ Leihladens“ und schildert das Konzept. Die Angebote kann man im Netz ansehen. – Ganz ähnlich wie die „Bibliothek der Dinge“, folgerichtig wird im Artikel auch Bezug auf einige Bibliotheken genommen, die das Konzept ebenfalls umsetzen.

13.3.2019
von jplie
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Kritisches zum wissenschaftlichen Repositorium Academia.edu

Eine ausführliche Besprechung des Portals Academia.edu und des Sich-Lösens von ihm auf Digital Humanities am DHIP. Warum wohl (fast) jede Dienstleistung immer mehr in eine Honigfalle mutiert?

10.3.2019
von jplie
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Suche nach CC0-Bildern

Ende Februar hatten wir gemeldet (und auf einen iRights-Info-Artikel hingewiesen), dass die Foto-Plattform Pixabay jetzt keine CC0-Lizenzen mehr bietet (auch rückwirkend wurde die Lizenz verändert), sondern eine eigene Lizenz erstellt hat. Pixabay gleicht darin Unsplash, das schon länger eine eigene Lizenz formuliert hat.

Stellt sich natürlich die Frage, wo man denn sonst nach gemeinfreien Bildern suchen kann. Auch hier bietet sich ein iRights-Info-Artikel an, in dem und in dessen Kommentaren viele Optionen genannt werden. Da er älter ist, muss man natürlich Pixabay abziehen … Ein Schmankerl: Eingangs wird der Unterschied zwischen lizenzfrei und gemeinfrei erläutert.

3.3.2019
von jplie
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Schwächeln der Google-Spezialsuchen

Archivalia weist auf einen Beitrag hin, der zeigt, dass überwältigend viele Ergebnisse von Google Books nicht mehr in der Ergebnisliste erscheinen.

Aber auch Google Scholar entwickelt Schwächen, man findet Spam in den Ergebnislisten:

It’s not only Google Scholar that is infested with spam. ORCID has the same problem. And shoes (thanks @edlef) seem to be a good testing query to find out about spam. Examples in the following tweets. https://t.co/UPYnsnwQ6D— @hauschke (@hauschke) February 20, 2019

Vielleicht kann man in diesem Zusammenhang noch darauf hinweisen, dass in der aktuellen c’t ein Schwerpunkt „Googeln ohne Google“ zur Suche mit Google und den Alternativen zu Google (S. 58-75) enthalten ist.