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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

25.7.2016
von Viola Voß
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„Auf den Spuren der Bücher“: Hinter den Kulissen der ULB Münster

In Ausgabe 5.2016 der wissen|leben, der Zeitung der Uni Münster, ist auf den Seiten 4/5 eine Reportage über die ULB Münster erschienen. Die Ausgabe gibt es als ePaper und als PDF-Datei.

Neben einem Überblick über den Weg der Bücher durch die Bibliothek gibt es ein Interview mit der Direktorin Dr. Beate Tröger und ein Portrait der umfangreichen historischen Bestände.

Auf die Frage, ob Bücher im heutigen digitalen Zeitalter überhaupt noch eine Rolle in Bibliotheken spielen, antwortet Beate Tröger z.B.:

Eindeutig ja, allerdings ist das Thema sehr komplex. Gerade an einer geisteswissenschaftlichen Universität wie der WWU sprechen wir nicht über ein Entweder-oder, sondern über ein Sowohl-als-auch. Die digitalen Medien werden immer wichtiger, aber das Buch behält seine Bedeutung. Das gilt besonders für sehr spezielle Titel und für Lehrbuchsammlungen. Wir haben zum Beispiel studentische Nutzer befragt, ob sie lieber elektronische Versionen oder Papierlehrbücher haben wollen. Die typische Antwort ist: beides. Denn wenn ich an der Bushaltestelle sitze und warte, ist die elektronische Variante praktisch, aber zuhause am Schreibtisch lese ich lieber auf Papier.

25.7.2016
von Viola Voß
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„Ein Wohlfühlort im Krankenhaus“

In den Westfälischen Nachrichten ist in der Reihe „Arbeiten in der Kirche“ ein Bericht erschienen über die BiK, die „Bücherei im Krankenhaus“ im Münsteraner Franziskus-Hospital.
Susanne Amberg, die die BiK seit 21 Jahren leitet, stellt die Aufgaben der Bücherei und die Fähigkeiten, die man dafür benötigt, vor.
Auch für diese Bibliotheken gilt:

„Krankenhausbüchereien verändern sich stetig.“ So könne man beispielsweise beobachten, dass immer weniger Sachbücher ausgeliehen würden, weil die Patienten stattdessen das Internet als Informationsquelle nutzten. Dagegen sei die Nachfrage nach Wörterbüchern aufgrund einer zunehmenden Zahl an fremdsprachigen Patienten gestiegen. Amberg beobachtet eine weitere Tendenz: „Büchereien benötigen weniger Platz für Medien, aber mehr Platz für die Menschen.“

24.7.2016
von jplie
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Ein bisschen Medienkritik

Kritik an den laufenden Bildern, denen man mittlerweile kaum mehr entkommen kann, leisteübt Felicitas Rhan im FAZ-Blog „Blogseminar und stellt den Vorteil der Textrezeption gegenüber der Rezeption von Videos heraus. Wenn man hier die Rolle von Bibliotheken als Produzenten und Verteiler von Bildern und Videos in den Blick nimmt, dann wäre dies ein Appell, möglichst Gehaltvolles zu erstellen/weiterzuleiten. Auch dies ist eine Facette der in dieser Woche stattgefundenen Diskussion: Muss man auf den Hype aufspringen, um imagemäßig mit dabei zu sein oder kann man das sich zunutze machen für andere Zwecke oder sollte man es lieber lassen?

21.7.2016
von Viola Voß
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Topographie des Berliner Konzertlebens 1880 – 1945

Aus der Reihe „Was man mit gut verknüpften Daten Hübsches machen kann“ heute: Eine Karte zum Konzertleben in Berlin in den Jahren 1880 bis 1945.
Das Projekt, das einen „Beitrag zur Dokumentation eines nur lückenhaft aufgearbeiteten Gebiets der lokalen Musikgeschichte“ leisten will, beschäftigt sich mit der Zeit, in der sich „das öffentliche Konzertleben Berlins seit der Errichtung der ersten öffentlichen Konzertsäle (Konzertsaal im Königlichen Nationaltheater auf dem Gendarmenmarkt 1803, Singakademie am Festungsgraben 1826) in großem Stil professionalisierte und etablierte.“

Den 250 auf der Karte eingetragenen historischen Orte – Ministerien, Ausbildungsstätten, Musikverlage, Musikinstrumentenbauer, Konzertsäle, Wohnorte von Interpreten und Komponisten – sind Daten zu Adresse, Bestehens-Zeitpunkt/Zeitraum, beteiligte Personen, historische Bilder, Konzertprogramme und aufgeführte Werke sowie andere verfügbare Informationen zugeordnet.
Die erfassten Entitäten werden über Normdaten referenziert, die Karte wird mit Open-Source-Anwendungen realisiert.

weitere Informationen zum Projekt

Screenshot der Projekts Topographie des Berliner Konzertlebens

Danke an Burkard Rosenberger für den Tipp via [aibm]-Mailingliste!

19.7.2016
von jplie
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Elsefünf und SSRN

„Zerstört“ stimmt insofern, als Vertrauen dazu gehört, ein Repositorium zu unterhalten. Hier werden seit der Übernahme des sozialwissenschaftlichen Repositoriums durch Elsevier wegen Copyright-Bedenken ungefragt Artikel depubliziert. Man scheint auch schon zurückzurudern, gleichwohl ist das Vertrauen beschädigt. Es gibt auch eine neue Alternative:

18.7.2016
von Viola Voß
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„Platzticker“ & Co.: Wie voll ist es in der Bibliothek?

In der ULB Münster gibt es jetzt einen „Platzticker„, der anhand der Zahl der ins Uni-WLAN eingeloggten Geräte die Auslastung der Arbeitslätze ermitteln.
Begonnen wurde mit der Zentralbibliothek, einige dezentrale Bibliotheken werden noch folgen.

In dieser Meldung werden kurz die technischen Hintergründe erläutert; die Westfälischen Nachrichten haben auch berichtet.

Für den Münsteraner Service haben Angebote wie „Arbeitsplatz-Ampeln“ oder „Platzfinder“ der UBs Karlsruhe, Mannheim und München Pate gestanden.

3.7.2016
von jplie
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Evernote nur noch auf 2 Geräten kostenlos zu synchronisieren

Witzigerweise war Evernote der Ort, an den viele gewechselt sind, die Google Notebook liebten. Dieses wurde eingestellt, Evernote stellte damals sogar ein Tool zur Verfügung, mit dem man die Inhalte leicht hinübertransferierte. Nun also schränkt Evernote die Zahl der Devices ein, mit denen man es nutzen kann. Ob wieder ein Wechsel sinnvoll ist? Zoho Notes wurde leider eingestellt, das seit einiger Zeit angebotene Google Notizen (oder „Google Keep“ im englischsprachigen Raum) wäre witzigerweise eine Alternative – ich ha be allerdings keine Erfahrung damit, wie gut die Erschließung ist. Bilder bekommt man in den Dienst auch hinein. Und dann wäre da noch ein großer Anbieter, der hier etwas zu bieten hat: Microsoft mit OneNote. Ein schönes Beispiel für ein (freigeschaltetes) OneNote-Notizbuch ist die Sammlung von Marjoleine Hoekstras zum InoReader.

Ergänzung 04.07.:

25.6.2016
von jplie
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Elsefünf besetzt den Prozess wissenschaftlicher Produktion

„Elsefünf“ – weil der Verlag doch so ein einnehmendes Wesen hat und sich gewiß nicht mit „vier“ begnügen wird …

24.6.2016
von jplie
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IFLA Library füllt sich mit Papers für Columbo, OH #wlic2016

„IFLA Library“ hat die IFLA ihr Repositorium genannt, das sich gerade mit Papers zum Kongress in Columbus, Ohio füllt, der im August stattfinden wird. Es gibt ja eine Seite, wo man immer die zuletzt eingestellten Dokumente angezeigt bekommt (übrigens bei vielen Repositorien die Option zu sehen, auf dem Laufenden zu bleiben. Und wer hier nicht RSS einsetzt, ist selbst schuld!). Da entdeckt man dann interessante Papers wie dieses hier:

MEYER-HESS, Anke and RUPP, Jochen (2016) What happens if you publish the National Bibliography under a CC0 license? – Experiences of the German National Library (DNB). Paper presented at: IFLA WLIC 2016 – Columbus, OH – Connections. Collaboration. Community in Session 210 – Bibliography.

22.6.2016
von jplie
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Bayerischer Bibliotheksplan durch Ministerrat beschlossen

Den Text der Pressemitteilung gibt es beispielsweise auf der Homepage des Kultusministeriums.

21.6.2016
von jplie
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Zwei Berichte von Schreibwerkstätten

Ein Bericht zu einer Schreibwerkstatt mit dem Schwerpunkt (studentisches) wissenschaftliches Schreiben von Julia Sammler und Sabine Wolf auf dem Fernweiterbildungsblog der FH Potsdam und die IG WBS berichtet von einer Schreibwerkstatt mit Karsten Schuldt mit dem Schwerpunkt bibliothekarisches Publizieren in Chur.

12.6.2016
von jplie
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Die „Openness-Checkliste 2016“

Auf discourse.openbiblio.eu werden gemäß der Abstimmung (134 abgegebene Stimmen) die 10 praktikabelsten und effektivsten Schritte für mehr Openness in Ihrer Bibliothek aufgelistet. Die Liste ist mit Links versehen, die zu weiteren Erläuterungen und Vorbildern führen, die bei der Umsetzung der Ideen helfen können.