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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

28.9.2016
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Der mündige Wissenschaftler …

… ist ebenso mündig wie der mündige Bürger, der entscheiden darf, wem er seine Daten verkauft. Aber beide werden gern zitiert, wenn es darum geht, geschäftliche Interessen zu verbrämen. – Jedenfalls Polemik auf hohem Niveau, das da in Sachen Open Access-Strategie des BMBF (pdf-Datei, hier eine Einschätzung von Marco Tullney auf dem TIBBlog) abgeliefert wird von den üblichen Verdächtigen Reuß und Sprang auf Buchreport.de.

21.9.2016
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Was sind Fachinformationsdienste?

Soziopolis hat in Zusammenarbeit mit H-Soz-u-Kult, der wichtigsten deutschsprachigen historischen Mailingliste, eine Reihe initiiert, in der die Fachinformationsdienste, die Nachfolger der Sondersammelgebiete (SSGs) und Virtuellen Fachbibliothek (ViFas) vorgestellt werden. Hier die bisher erschienenen Beiträge zu diesem Schwerpunkt von Soziopolis:

17.9.2016
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#men4equality

Es gibt eine Initiative für mehr Vielfalt auf Podien, deren Twitter-Hashtag gerade recht verbreitet ist. Mir hat der Post von Beimnollar gefallen, der am Beispiel von technischen Konferenzen beschreibt, warum das Ziel doch recht mühevoll zu erreichen ist. Und wie steht es mit bibliothekarischen Konferenzen? Schauen Sie beim nächsten Mal einfach nach vorn aufs Podium, dann wissen Sie es …

16.9.2016
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23 (research data) things

23things_dataLäuft schon eine ganze Zeitlang: 23 (research data) things.
Das ist sehr schön, dass dieses Konzept so anpassbar an neue Themen ist!

15.9.2016
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So etwas wie eine Verfügbare-Bilder-Metasuche

„Visual Hunt“ – das hier in Dr. Web besprochen wird – sammelt Fotos mit CC-Lizenzen aus verschiedenen Quellen und stellt sie unter eine Suche. 350 Millionen Bilder sollen es zurzeit sein, davon 60.000 Bilder mit einer CC0-(„gemeinfreien“) Lizenz. Schön sind die abgestuften Bildgrößen – doch insgesamt reißen mich die Bilder (probieren Sie „Buch“ oder „Bibliothek“) nicht vom Hocker, irgendwie sind es diese kalten, durchgestylten Bilder, die man überall in Flyern findet. Kann man nichts falsch machen, aber auch nichts besonders gut. Selbst fotografieren wäre besser, meist hat man aber nicht die Zeit. Für die schnelle Suche nach etwas Passendem ist der Dienst aber auf jeden Fall geeignet.
Schön ist aber auf jeden Fall die optische Umsetzung der Rechte in grün und rot sowie die Möglichkeit, die Nennung gleich per HTML-Code übernehmen zu können.

14.9.2016
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Einsetzung der neuen Leiterin der Library of Congress (LoC)

Heute wurde die Feier der Einführung von Carla Hayden als Leiterin der LoC auf YouTube gestreamt und sie ist als Film weiter auf YouTube verfügbar. Das ist schon seltsam: Als ich einige Minuten den Stream ansah, erinnerte ich mich an die Zeit vor zwanzig Jahren, als der Katalog der LoC via Telnet nur zu bestimmten Tageszeiten erreichbar und recherchierbar war. Man mußte die Zeit immer umrechnen und die Konsole korrekt bedienen können. Und heute kann man eine Feier dort in Echtzeit verfolgen…
Nun, was ist von der neuen Leiterin zu halten? Da muss ich mir keine Mühe machen, etwas zu formulieren, Christian Hauschke hat drüben in infobib schon vieles zusammengetragen. Eine amerikanische Kollegin bemerkt noch:

Und:

Ergänzung 16.09.2017: Ein Artikel erschien im Guardian.

11.9.2016
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Keine Ahnung von den Online-Angeboten der Bibliotheken

Jürgen Fenn schreibt auf albatros | texte über zu teure Presseartikel und dass die Online-Möglichkeiten der Bibliotheken kaum je öffentlich erwähnt werden. Seine Zukunftsvorstellung sieht so aus, dass es eine kollektive Pauschallösung für alle Verlage gemeinsam geben soll:

„Zugang und Abrechnung erfolgen über meine Bibliothek über die Nutzungsgebühren.“

Eine Kulturflatrate …

… bis dahin könnten Bibliotheken ja schon ‚mal Werbung für Aggregatoren wie eufeeds machen, die verfügbare Artikel europaweit aktuell erschließen. 😉

11.9.2016
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Artikel einer Nutzerin, die nicht mehr regelmäßig kommt

Beide Tweets weisen auf denselben Artikel hin:

6.9.2016
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Unnecessary quotation marks

Man „sieht“ es immer häufiger, dass etwas gar nicht so „gemeint“ ist, vielleicht aber doch, aber gerade dann Anführungszeichen gerne gesetzt werden. Das „entkräftet“ das Gemeinte und so hat man etwas „gesagt“ oder auch nicht. Im englischsprachigen Bereich gab es ein Weblog, welches Fotos von Beispielen sammelte und trocken kommentierte. Das wurde jetzt leider aufgegeben, aber man kann sich nach hinten klicken im „blog“ of „unnecessary“ quotation marks! – Ich hoffe, Sie mochten diesen „Beitrag“ und finden ihn auch „wissenschaftlich“, so dass er vielleicht auch „zitiert“ wird. 😉

5.9.2016
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10 Merkpunkte zum Webpublishing – oder eher zum Schreiben?

Sven Lennartz hat 1997ff. war lange Zeit mit Dr. Web verbunden und war einer der Experten für das Publizieren im Netz. – Auch hier in netbib gibt es eine Kategorie „Webdesign“ – längst vergessen in einer Zeit, wo man in entsprechende Kästchen schreibt, ohne sich Gedanken über Gestaltung und Umsetzung zu machen. Mir hat der Text von Sven Lennartz „100% ist nie — 10 Irrtümer aus 20 Jahren Webpublishing“ gefallen und wenn er mehr über das Schreiben als vom Gestalten handelt, dann ist das auch ein Zeichen des „content matters“!

4.9.2016
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handbuch.io in neuer Version

Lambert Heller schreibt auf dem TIB Blog zur Plattform handbuch.io:

„Eigentlich wollten wir damit nur zeigen, wie einfach es ist, gemeinsam online ein kleines Buch zu schreiben.“

Jetzt ist es überarbeitet worden, derzeit sind sechs „Living Books“ darauf verfügbar.

4.9.2016
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In 5-10 Jahren wird es wieder in die Tonne geklopft

Tolle Sache, erinnerte man sich nicht an Scirus, die wissenschaftliche Suchmaschine, die jahrelang von Elsevier unterhalten und dann abgestellt wurde:

„(…) the most comprehensive scientific research tool on the web. With over 545 million scientific items indexed at last count, it allows researchers to search for not only journal content but also scientists‘ homepages, courseware, pre-print server material, patents and institutional repository and website information.“

So lautete es damals dort. Das ist dasselbe wie OpenlyJake von OCLC, „the first Open Source OpenURL Link-Server“ [Archive.org], das tolle Tool, mit dem man nachsehen konnte, in welchen Datenbanken eine spezifische Zeitschrift vorhanden war. Aber wahrscheinlich war es die bessere Maßnahme, die Kür zu pflegen und Weltkongresse und dergleichen zu sponsern, anstatt die Pflicht täglichen Gebrauchswerts aufrecht zu erhalten. Das Fußvolk darf dann wieder die Links aus den Tutorials kratzen.

In diesem Sinne: Danke, Elsevier, dass Du mal wieder ein Marketinginstrument ersonnen hast, das uns die Illusion gibt, wir zögen am selben Strick!

P.S. Wie gern sänge ich doch das Lied von den nachhaltigen öffentlichen Investitionen. Es geht leider nicht!

2.9.2016
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Urheberrechtsreform – gehen die Verlage unter oder nicht?

Am 23.08. hatte die faz einen schönen Artikel gebracht, in dem der Verlagslobbyismus zur polemischen Hochform auflief. Der Autor bezog sich auf eine Studie des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomie, welches eine eine Studie mit dem Titel „Ökonomische Auswirkungen einer Bildungs- und Wissenschaftsschranke im Urheberrecht“ (pdf-Dokument) veröffentlicht hatte, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung entstand. Sie basierte auf einer Fragebogenaktion, die von 303 wissenschaftlichen Bibliotheken und 133 Stadtbibliotheken beantwortet wurde.
Heute nun kommt die Erwiderung eines der Autoren der Studie. Er hält dagegen, dass eine Reform die Erlöse von Verlagen nicht mindern werde, wohl aber die Arbeit von Bibliotheken erleichtert würde.

29.8.2016
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Elektronische Tauschbörse für Bibliotheken – Eltab 2.0

ELTAB ist eine Tauschplattform, die weltweit allen Bibliotheken (öffentlich/öffentliche Trägerschaft) offen steht. In ELTAB können registrierte Bibliotheken ihre Tauschmedien einstellen und anderen Bibliotheken anbieten. Die in der Datenbank gespeicherten Titel können gezielt durchsucht und bestellt werden. Der Tausch ist grundsätzlich kostenlos und freibleibend.“

„Auf Basis Ihrer zahlreichen Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge haben wir bewährte Funktionalitäten aktualisiert, sowie auf neue Anforderungen reagiert.“

Was das im Einzelnen ist, stellt die UB Kaiserslautern in einem zehnseitigen pdf-Blatt mit Screenshots vor.