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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

20.7.2017
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Jährlicher Report „Development and Access to Information“ #DA2I

„Development and Access to Information (DA2I) is the first of a series of annual reports that will monitor the progress countries are making towards fulfilling their commitment to promote meaningful access to information as part of the United Nations Sustainable Development Goals“

Am besten steigt man mit der Kurzfassung (pdf, deutsch) ein. Die Webseite zum Report ist recht aussagekräftig und der Report kann hier sowohl ganz als auch in einzelnen Kapiteln auf Englisch heruntergeladen werden.

19.7.2017
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Dissertation zum Ende des DBI II

Durch einen Beitrag von Willi Bredemeier bin ich auf die ausführliche Rezension von Karsten Schuldt auf Libreas zur Dissertation über das Ende des DBI aufmerksam geworden. (Wir hatten darauf hingewiesen)
Ich finde nicht, dass das ein bibliothekarischer Phantomschmerz ist, dass die Dienstleistungen des DBI entweder nicht mehr angeboten oder nur mühselig substituiert werden. Beispiele gefällig? Ich pflege auf den Seiten des BIB immer noch die Liste mit bibliothekarischen Zeitschriften, die ursprünglich im DBI entstand. Und ich sammle in bibtexte seit 2003 Online-(OA-)Zitationen bibliothekarischer Literatur, ein kümmerlicher Ersatz für DOBInet, das vom DBI für die Profession unterhalten wurde und die Fachliteratur dokumentierte, die elektronisch verfügbar war. – Ich könnte mir vorstellen, dass es der dbv-Kommission Kinder- und Jugendbibliothek ähnlich geht oder auch die Kolleginnen und Kollegen, welche die Initiative Fortbildung am Laufen halten!
Irgendwo in der Besprechung steht, dass es unklar sei, was das DBI gemacht habe. Das hat mich an eine von mir erstellte Übersicht zum Portfolio erinnert, die ursprünglich auf bibliothekar.de tabellarisch Auskunft über die Dienste des DBI (soweit sie auf der Homepage dokumentiert waren) und ihren Verbleib gab. Edlef hat sie netterweise wieder ans Licht geholt, ebenso den dort verlinkten Beitrag von Dietmar Kummer zum Raubmord in Berlin. Der hatte offensichtlich auch keine Phantomschmerzen … 😉
Nebenbei: Phantomschmerzen oder Schmerzen hin und her, heftige Gefühle hege ich nachhaltig hinsichtlich der Projekteritis bibliothekarischer Institutionen, beispielsweise bezüglich Vascoda.de oder b2i. Von denen wissen heutige Studierende auch schon nicht mehr, dass es das gab, Metasuchen über diverse oder fachliche Quellen. Der Aufbau und das Niederreißen von fachlichen Ressourcen, das ist das, was einen aufregt. Und die Amnesie, die komischerweise stets folgt …

11.7.2017
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Ein Blick zurück zur Seite

Das IBI-Weblog wurde vom Netz genommen. Ben Kaden schreibt auf Libreas darüber und liefert zugleich einen interessanten Teil Professionsgeschichte.
Es wäre schön, wenn diese Geschichte wieder (langzeit-)verfügbar wäre! Eigentlich sind Weblogs nicht soo schwer zu portieren.

8.7.2017
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„Die Rechnung übernimmt der Steuerzahler“

„Anders als bei herkömmlichen Zeitschriften und Büchern erhalten wissenschaftliche Autoren ganz überwiegend kein Honorar von den Verlagen. Auswahl und Lektorat der Beiträge wird zumeist auch von Wissenschaftlern kostenfrei übernommen; die darin beschriebenen Forschungen sind fast ausschließlich aus Steuermitteln finanziert. Die Publikation erfolgt mittlerweile oft elektronisch und verursacht in diesem Fall keine Druckkosten. Die Gewinnmargen sind bei den Großverlagen mit bis zu 40 % außergewöhnlich hoch, die Verlagsleistung überschaubar und die Rechnung dafür übernimmt der Steuerzahler.“

Der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz von Baden-Württemberg, Rektor Prof. Dr. Wolfram Ressel, anläßlich der Kühdigung des Vertrages der baden-württembergischen Universitäten mit dem Großverlag Elsevier.

3.7.2017
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„Aufbau von interdisziplinären Netzwerken und Communities – aber wie?“ #bibchatde

Der vierte BIBchatDE findet heute statt. Die Fragen sind wie immer bereits im Weblog aufgeführt, so dass man sich schon vorher Antworten überlegen und formulieren kann – um so besser kann man dann heute abend auf die anderen Antworten achten und reagieren. Und wie immer kann man über Twitter verfolgen, was gepostet wird, ohne sich anmelden zu müssen.

28.6.2017
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Neues zum Urheberrechtsgesetz

Ich habe in meiner Informationskompetenzveranstaltung eine Übung zur Suche in Bundestagsdrucksachen drin, die nach dem Stand des Urheberrechtsgesetzes fragt. Wenn ich den Text von Eric Steinhauer in den Kapselschriften richtig lese, dann ist die Reform bis auf die Zeitungsartikel in trockenen Tüchern, aber befristet worden. So kann ich die Übung getrost weiter aufgeben, da in dem Bereich weiter gebosselt werden wird.

28.6.2017
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Die Datenbank FIS Bildung wird 25 Jahre alt

Der Bildungsserver veröffentlicht anlässlich des 25. Jubiläums der Datenbank FIS Bildung einige Beiträge. Hier ist der erste der Reihe, die anderen sind unter dem Text dann verlinkt. Das ist eine gute Gelegenheit, etwas zu dieser Datenbank zu sagen, die ein wunderschönes Beispiel für diese sozialwissenschaftlichen Datenbanken mit einer breiten Abdeckung und mit Mehrwert auch für andere Professionen darstellt. Wollen Sie eine Probe aufs Exempel? Geben Sie doch einmal „Informationskompetenz“ ein oder „Medienpädagogik“. Genau, die Schnittmengen sind nicht gering und der Mehrwert, der neben den nicht wenigen Ergebnissen in verschiedenen Sprachen und Einschränkungsmöglichkeiten auch Volltexte umfasst, ist auch in der Möglichkeit des Blicks über den Tellerrand zu sehen. Gute Suchfunktionen, Einschränkungsmöglichkeiten und brauchbare Ergebnisse. Auch für Bibliothekarinnen und Bibliothekare!

18.6.2017
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Blogparade Public! Eine Zusammenfassung

„Öffentliche Institutionen müssen sich ändern. Aber wie? Das ist eine der großen Fragen der Blogparade „Public! Die Stadt und ihre Bibliotheken“, die in Vorbereitung des gleichnamigen Symposiums in der Münchner Stadtbibliothek stattfindet (…).“

stand Ende Januar im Blog der Münchner Stadtbibliothek zu lesen. Jetzt ist die Zusammenfassung erschienen.