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Keine nennenswerten Neuerungen im Netz, die nicht de facto „Open Source“-Entwicklungen wären: Das Beispiel Google Suggest

Gerade im Internet verläuft ein groÃ?er Teil der technischen Entwicklungen de facto nach dem Modell von Open Source. Selbst Microsofts E-Mail-Dienst Hotmail läuft vermutlich nach wie vor im wesentlichen unter dem Open Source-Betriebssystem FreeBSD, und Google unter Linux. Erst recht gilt das für die zentralen Standards des Webs (z.B. das Hypertext Transfer Protocol, HTTP). Sie sind offene Standards – sie gehören keiner Firma und können von jedermann kostenlos genutzt, aber auch variiert werden.
Und wie gesagt entstehen selbst Innovationen eines Riesen wie Google keineswegs dadurch, daÃ? Angestellte in Zimmer gesperrt werden und man sie dort gänzlich neue Dinge erfinden läÃ?t. Brian Tol weist in einem kurzen Beitrag für sein – übrigens auch sonst lesenwertes – Weblog Wiremine information garden beiläufig darauf hin, daÃ? das technische Konzept hinter Google Suggest bereits vor der Veröffentlichung des neuen Features auf einer Wiki-Seite des Weblogs Bitflux eingehend erörtert worden war, einschlieÃ?lich einer Liste mit Links zu funktionstüchtigen Beispiel-Implementationen.

Autor: Lambert Heller

Librarian 2.0, interested in knowledge management, publishing and communities on the web. Likes Open Access / Open Data. Hannover, Germany.

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