netbib weblog

Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

Geradezu kriminelle Energie

wendet meines Erachtens die UB Trier auf, um ihrem Anschlag auf eine reiche Public Domain zum Erfolg zu verhelfen. Der von ihr digitalisierte Kruenitz soll gemäÃ? § 70 UrhG für 25 Jahre geschützt sein – man bräuchte also nur ein paar wissenschaftliche Anmerkungen zu einem Digitalisat beigeben und schon könnte man die digitale Präsentation eines gemeinfreien Werks monopolisieren. Kritik dazu hier.

4 Kommentare

  1. Die famose Bibliothek (Leser des weblog lachen hier gerne über Kommentare zu den dumm vor den Bildschirmen sitzenden Nutzern), in der ich mir gerne den Kommentar zu Kruenitz angesehen hätte, sagt zu meinem Wunsch:
    Zugriff verweigert
    Zusatzinfo :
    Rechneradresse = 134.28.50.145
    Rechnername =
    Benutzername =
    Rechnergruppe = inetopac
    URL = http://mail.wikipedia.org/pipermail/wikide-l/2005-February/010698.html
    Zielklasse = nomail

    Wenn das falsch ist, wenden Sie sich an:
    die Mitarbeiter in der Bibliothek.

  2. Hi Axel,
    erst mal vielen Dank fuer die Infos, die Du mir dagelassen hast!!!
    Zu Deinem Problem mit dem Rechner: Das wird morgen sicher geklaert! Leider war zur Zeit Deines Zugriffs (nach 19:00 Uhr?) kein bibliothekarischer Mitarbeiter mehr da. Das spricht natürlich dafür, den vollen Service anzubieten und nicht nur die Lesesäle geöffnet zu halten 😎 vgl.:
    ///log.netbib.de/archives/2005/02/16/mehr-offnungszeiten-nicht-moglich/

  3. Der Trierer Server ist immer mal wieder nicht zu erreichen. Das spricht natürlich dafür, daß man den Kruenitz frei zugänglich machen sollte, damit er auf auf anderen Servern im Internet (z.B. bei archive.org) angeboten werden kann.
    Aber in Trier ist man ja mehr daran interessiert, das Digitalisat zu \“verwerten\“, um dann weitere Digitalisierungen in Angriff nehmen zu können – das war zumindest vor ein paar Monaten auf der inetbib_ML zu lesen.

  4. Hallo,

    was das Problem am PC der Bibliothek angeht: das ist behoben 🙂 Es sollte jetzt möglich sein, die betreffende Seite von jedem Biblioetheks-PC aufzurufen.

    Freundliche Grüße aus der IT-Abteilung 🙂