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Im selben c’t-Heft, welches cs weiter unten wegen seiner reichhaltigen beigelegten CD-ROM belobigt, ist ein Hinweis auf den neuen, kostenlosen WYSIWYG-Web-Editor Nvu 0.9 (ausgesprochen: Envju), den es auf der etwas verwirrenden Downloadseite auch als Windows-Version gibt. Das ist ein weiterer Teil der ehemaligen Netscape- und Mozilla-Suite, der hier selbständig weiter entwickelt wird. Das darf man ruhig ernst nehmen: Ich hatte früher einige Male mit dem Composer – so hieÃ? das Teil früher – gearbeitet und mich stets über Zeilensprünge geärgert, die kaum rückgängig zu machen waren. Dabei soll der Witz beim „What you see is what you get“-Prinzip doch sein, dass alles intuitiv und von selbst geht. Jedenfalls: Jetzt besser bedienbar, man kann die Seite wie eine Word-Datei bearbeiten, sich aber auch die Steuerbefehle oder den Quellcode anzeigen lassen und dort bearbeiten. In c’t ist das Teil auch lobend erwähnt, das einzige, was ich zu mäkeln hätte, wäre, dass ich in der „preview“-Seite die Links nicht anklicken kann und somit schwer überprüfen kann, auf welche Seite ich grad‘ verweise. Alles in allem: Empfehlenswert, auch wenn immer noch ein beta dransteht. Aber das wissen wir ja seit Google, dass dies nur als eine Art Bescheidenheit zu gelten hat …:smile:
Mozilla Web Editor

2 Kommentare

  1. Ich habe Nvu jetzt auch bei mir installiert und bin angenehm überrascht darüber, was man aus dem einfachen HTML-Editor von Mozilla gemacht hat. Ich denke, das wird in der fertigen Version eine nette Konkurrenz zum Dreamweaver.

  2. Erster Blick (nur oberflächlich): Das Ding schreibt HTML 4.01 *Transitional*, und ich habe nichts gefunden, es auf \“strict\“ zu kriegen. Die Vergabe von Klassen ist problematisch (geht nur mit Klassen die im Stylesheet vorhanden sind). Für ne Beta o.k., viel mehr IMHO auch nicht.