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Plagiarismus an der Hochschule

In der Telepolis zeigt Stefan Weber die Mechanismen auf, die zum Plagiarismus führen. Interessant auch, dass Open Access die Möglichkeiten zur Bekämpfung von Plagiaten verbessert kann.

2 Kommentare

  1. Ich halte die Schätzung, dass ein Drittel aller studentischen Arbeiten plagiiert, für absolut übertrieben.

  2. Das Problem, wie in dem verlinkten Artikel entworfen, wurde bereits 2001 in Erlangen (Germanistentag) als relevant dargestellt. Auch wenn Rechnungen zu hoch geriffen sind: Ein Wiederholen wissenschaftlich ausgewiesener Setzungen ist mir (zumindest in den Geisteswissenschaften) aufgefallen, und zwar keineswegs nur im „studentischen“ Bereich. Womöglich könnte der Trend zum (z.T. sogar ausgesprochenen) Verzicht der akademischen Sitte der exakten Quellenangabe bei für eine breitere Öffentlichkeit gedachten Publikationen aus professoralen Edelfedern nicht ganz unerheblich sein.