netbib weblog

Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

Trotz allem bloggen

Oliver Gassner zählt bei IT-Frontal auf, als was man Weblogs verwenden kann und wägt die Vor- und Nachteile gegenüber Alternativen ab:

  • „Als öffentliche, auch und vor allem für einen selbst durchsuchbare Linksammlung (…). Alternativen: del.icio.us, furl (…)
  • Als Datensammlung
  • Mein erstes Blog war der Ersatz für eine Word-Tabelle, die als Input für einen Newsletter diente. (…) Alternative: Newslettersystem. Problem: Eines finden, das so einfach bedienbar ist wie ein Blog.
  • Als CMS-Ersatz. Alternative: CMS
  • Als Homepage-Ersatz (…) Alternative: Wiki. Gibt es andere CMSe, die man in einem halben Tag aufsetzen kann und die man auch Non-Computer-Gurus zumuten kann?
  • Als Tool zur Sozialpflege (…) Alternative: Mailingliste. Problem: Mail wird immer unbenutzbarer. Belästigungsfaktor, falls einer gar nix von einem hören WILL.
  • Als Lern- und Orgawerkzeug. Lerngruppen oder Teams können Weblogs (und idealerweise flankierende Wikis) benutzen um Arbeits- und Lernprozesse zu protokollieren und Ergebnisse zu fixieren.
  • Als Self-Help-Werkzeug. Als öffentliches oder privates (geschlossenes) Tagebuch zur Arbeit an der eigenen Person. (…)
  • Als PR-Werkzeug. Man promotet seine Person, NGO, Partei, Grassroots-Initiative oder Firma, seine Kompetenz oder sein Wissen in der Hoffnung, dass Dritte „kaufen“ wollen und einen finden. (…)
  • SEO. Man bloggt, weil die Inhalte in Blogs eher gefunden werden als die auf ‚toten‘ Homepages.
  • (SEO)SPAM. Fakeblog zum ‚Eindringen‘ in die Such- und Linksbasis von ‚Tickerdiensten‘ (wie Bloglines, Technorati u.a.)
  • Kundendialog. Man lädt Kunden zur Kommentierung der Produkte oder Unternehmensideen ein.

Wer möchte ergänzen?“

Autor: Lambert Heller

Librarian 2.0, interested in knowledge management, publishing and communities on the web. Likes Open Access / Open Data. Hannover, Germany.

Ein Kommentar

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