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Der Apfel ist nicht offen, er sieht nur so aus

Brian Lamb diskutiert in seinem Weblog, in welcher Form die Uni Stanford auf ihrer (auch hier) vielgelobten iTunes-Plattform Audio-Vorlesungen anbietet. Die Audiodateien sind zwar nicht durch DRM geschützt, aber ihre Ã?bertragung ist derart auf die iTunes-Software zugeschnitten, daÃ? sie sich nicht mal einzeln via HTTP verlinken und aufrufen lassen. Das steht im Widerspruch zu dem Duft von Freiheit und Abenteuer der Aura von Offenheit, mit der Apple sich und seine Produkte gern umgibt.

Autor: Lambert Heller

Librarian 2.0, interested in knowledge management, publishing and communities on the web. Likes Open Access / Open Data. Hannover, Germany.

3 Kommentare

  1. Gab es da nicht einen Trick …? Wenn mein Mac wieder online ist, gucke ich mal nach. IIRC konnte man in iTunes irgendwo die echte URL der Sounddatei auslesen. Falls nicht, schicke ich Dir die Dateien eben so zu.

  2. Haha, guter Scherz, „Aura von Offenheit“! Proprietärer als Apple ist wohl keiner… Schon schade, sich so in die Abhängigkeit jagen lassen zu müssen. Audio-Vorlesungen schön und gut, aber geht das nicht auch apfelfrei?

  3. Ich finde es – als Apple-User – auch blöd, dass sich gerade eine Uni so von einer Firma vereinnahmen lässt. Warum die Vorlesungen nicht einfach so als mp3 ins Netz stellen? Ist das nicht schick genug?