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Encyclopodia – Wikipedia auf dem iPod

Mehrbändige Lexika auf USB-Sticks speichern, wo sie nur von Nutzen sind, wenn ein klobiger Laptop in der Nähe ist, kann heute praktisch jeder. Wirklich cool ist hingegen ein Lexikon auf dem eigenen iPod! Und im Gegensatz zu Link Nr. 1 ist es nicht nur monatlich bis 2010 updatebar, sondern jederzeit und unbegrenzt lange.

Autor: Lambert Heller

Librarian 2.0, interested in knowledge management, publishing and communities on the web. Likes Open Access / Open Data. Hannover, Germany.

4 Kommentare

  1. Naja, „jederzeit und unbegrenzt lange“ ist problematisch. Die IPods neigten früher dazu, nach einiger Zeit zu sterben. Beim aktuellen Wachstum der englischsprachigen Wikipedia dürften die Kapazitätsgrenzen des 30GB-Ipods vor 2010 erreicht werden…

    Und außerdem ist auf dem ipod-wikipedia-mashup kein NLQ implementiert 🙂

    Ich liebe die enylcopodia!

  2. Ich weise passend zum Thema mal schamlos auf meinen Artikel Wikipedia für unterwegs – ein umfassender Öberblick hin, da ich denke, dass er für den ein oder anderen Leser dieser Nachricht interessant sein dürfte.

  3. Hi Mathias, hi Tim, vielen Dank für die Hinweise! Per Kamera-Handy eingelesene Semacodes, zu denen dann der per Semapedia verknüpfte Artikel auf dem Handydisplay erscheint, das wärs noch, oder? Aber vermutlich werden diese ganzen Mobilgeräte ja irgendwann ohnehin einen billigen GPS-Empfänger eingebaut haben, und dann begleiten uns sachdienliche Hinweise aus der Wikipedia, wo wir gehen und stehen, ohne das wir dafür noch einen Finger krümmen müssen… :mrgreen:

  4. Geotagging ist auf jeden Fall ein grosses Thema (das ich ursprünglich in den Artikel mit aufnehmen wollte, aber das wurde mir dann zu umfangreich). Da gibt es eine Vielzahl von sinnvollen Anwendungsmöglichkeiten.
    Wenn ich meinen PDA (natürlich mit ausgeschaltetem Ton) im Kölner Dom aus der Tasche hole und er mir direkt Artikel aus der Wikipedia zum Dom oder je nach Standort zum Dreikönigsschrein anbietet (oder wenn der GPS-Empfänger die Z-Achse ausliest, zur St. Petersglocke …).

    Das wär schon ein feiner Mehrwert. Sozusagen ein „Wissens-Navigationssystem“ 🙂