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Folksonomy für die Washington Post

Der Reiz, meine kleine „Folksonomy für…“-Reihe fortzusetzen war einfach zu groÃ?, ich konnte nicht widerstehen. Dabei ist die Nachricht diesmal bereits einige Wochen alt: Die Washington Post integriert jetzt neben Technorati-Trackbacks auch einen Link zum komfortablen Abspeichern der URL mit del.icio.us innerhalb jeden Artikels.
Schön und gut, aber ein für die Benutzer wichtiger Pluspunkt fehlt: Sie können nicht sehen, unter welchen Schlagworten der Artikel bereits von anderen getaggt worden war – z.B. um in thematisch benachbarten Artikeln navigieren zu können. Natürlich würde man mit der Einführung einer solchen Tag Cloud Kontrolle an die Benutzer abgeben – und dies stärker, als es beim Nachweis von Blog-Artikeln der Fall ist. Zum einen, weil die Schwelle zum Anbringen von Tags niedriger liegt als das Führen eines eigenen Weblogs, und zum anderen, weil mit navigierbaren Tags quasi eine konkurrierende, von den Benutzern geschaffene Struktur des eigenen Webangebots entstünde.

Autor: Lambert Heller

Librarian 2.0, interested in knowledge management, publishing and communities on the web. Likes Open Access / Open Data. Hannover, Germany.

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