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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

Googles „Embrace and extend“, Teil II: Wissenschaftler bevorzugt

Um meinen Beitrag von vorhin betr. Google noch um eine kleine Beobachtung zu ergänzen: Der Wissenschaftsbetrieb ist ein spürbar bevorzugtes Objekt der Vereinnahmungsstrategie. Die bibliothekarischen Bestandsdaten sollen nun nicht nur bei Google Scholar, sondern auch bei GBS aufgenommen werden; und die integrierte Social-Software-Umgebung für den Campus will Google gleich kostenlos mitliefern.

Um MiÃ?verständnisse zu vermeiden: Mit der kleinen Anspielung im Titel meines Beitrags (bei Nichtverständnis bitte in der Wikipedia nachschauen) will ich mich explizit nicht ins Lager der Google-Hasser begeben. Ich bin z.B. sehr dafür, den Google-Diensten bibliothekarische Bestandsinformationen zur Verfügung zu stellen. Erstens weil man sie ohnehin jedem frei zur Verfügung stellen sollte. Zweitens weil die Bibliotheken nicht den hilflosen Versuch unternehmen sollten ihre Vereinnahmung durch Embargos aufzuhalten. Sondern stattdessen durch gemeinschaftlich aufgebaute, attraktive Alternativen zu den Angeboten von Google, Amazon und Co.
(Many thanks to Jason Toal for pointing me to Google’s Edu-Apps!)

Autor: Lambert Heller

Librarian 2.0, interested in knowledge management, publishing and communities on the web. Likes Open Access / Open Data. Hannover, Germany.

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