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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

4 Kommentare

  1. Dies ist, meines Erachtens, nicht nur einen Abrechnung mit der Uni Göttingen und ihren Vertretern, sondern zugleich auch eine Abrechnung mit deutscher Geisteshaltung, die nicht nur bildungsfern sondern bildungsfeindlich genannt werden muss.

  2. Vgl. dazu auch Die Welt vom 23.9.
    http://www.welt.de/data/2006/09/23/1046556.html

    Hier noch ein Zitat aus dem Beitrag von Tibi:

    Harvard wird vom Göttinger Universitätspräsidenten von Figura als Vorbild angegeben. Wie soll Göttingen ein „niedersächsisches Harvard“ mit einem solchen Geist der Geringschätzung von Büchern werden? „Sagen Sie mir nicht, Sie schreiben Bücher. Bücher Interessieren mich nicht“ Dies sagte dieser Präsident parallel zu seinem Amtsantritt.

  3. Ich sag‘ nur:

    Last-Modified: Thu, 26 Jan 2006 20:09:12 GMT

    Die wissenschaftliche Öffentlichkeit hat sich im Rahmen der „Kürzungsproteste“ an der sozialwissenschaftlichen Fakultät in Göttingen sehr zurückgehalten. Tibi war einfach nur sauer. Ist er vielleicht auch noch, keine Ahnung. Aber jetzt hat er erstmal ein Buch zu verkaufen. Sein Brief, der war mutig. Dass das Thema erst jetzt zur Kenntnis genommen wird: schade. Die Kürzungsdiskussionen an der Sowi-Fakultät Göttingen: Längst schon Vergangenheit.

    Journalisten sind scheinbar faule Hunde. Die Story, dass Tibi Göttingen verlassen will ist alt. Leider auf der Seite selbst aber undatiert, so dass da dann die Faulpelze beim Namensgooglen mit der Nase drauf gestoßen wurden, als sie die Ankündigung des neuen Buchs im Briefkasten hatten.

  4. Pingback: [i:rrhoblog] » links for 2006-09-24