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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

6 Kommentare

  1. sehr schön auch das dort erwähnte Seminar für die armen Verlage:

    Haben Sie Abwehrstrategien gegen zusätzliche Honoraransprüche? Wie vermeiden Sie lästige Auskunftsansprüche? In welchem Umfang entsprechen Sie den Rechnungs-legungspflichten?… Das Seminar beantwortet alle für Verlage relevanten Fragen auf neuestem Stand. Sie erhalten praktische Hinweise und Gestaltungsvorschläge. Referent: Dr. Christian Sprang, Justiziar des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

  2. Ist das jetzt Panikmache oder sind das wirklich so verbreitet?

  3. Gute Frage!
    Wäre aber ganz treffend: Auf der einen Seite die eigenen Kunden kriminalisieren (Auskunftsanspruch) und auf der anderen Seite Schmuh betreiben. Macht die MI ja auch …

  4. Frei nach Robert Gernhardt: Die stärksten Kritiker der Elche sind manchmal auch selber welche.

  5. Wie soll man dann die tägliche „Stimmungsmache“ für die kostenfreie Vergabe aller möglichen Informationen, Dokumente, Bücher etc. verstehen? Gleiches Recht für alle – die Bibliothekswelt behält sich auch vor ihr Klientel gegen die „Abzocker“ „Betrüger“ und wie sie sonst genannt werden – Verlage zu „informieren“.

    Solange die Debatte nicht beiderseitig versachlicht wird hat eine einvernehmliche Lösung keine Chance. Völlige Kostenfreiheit treibt eine ganze Branche in den Ruin und vollständige Kostenpflichtigkeit trifft die Wissenschaft und kriminalisiert unbescholtene Privatbürger. Sachliche Lösungen zur Zerschlagung dieses „Gordischen Knotens“ wären wünschenswert.

  6. Wieso „Stimmungsmache“?

    Im oben verlinkten Artikel finde ich nichts über die

    kostenfreie Vergabe aller möglichen Informationen, Dokumente, Bücher etc.

    Es geht um den Betrug, den einige Verlage an ihren (!) Autoren begehen, bzw. begangen haben.

    Völlige Kostenfreiheit treibt eine ganze Branche in den Ruin und vollständige Kostenpflichtigkeit trifft die Wissenschaft und kriminalisiert unbescholtene Privatbürger.

    Mmmh. Vielleicht gehört dieser Kommentar zu einem Artikel über Open Access?