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Die lehrende Bibliothek …

wird ein zweiseitiger Beitrag zur teaching library im Magazin der Deutschen Universitätszeitung (duzMAGAZIN 10/2006, S. 32f.) betitelt. Er behandelt recht zutreffend die Schwierigkeit, die Informationskompetenz-Veranstaltungen ins Lehrprogramm und das Thema selbst in die Köpfe der Wissenschaftler zu bekommen. Eine Spalte beinhaltet ein Mini-Interview mit der Hamburger Professorin KrauÃ?-Leichert (BIB-Ausbildungskommission, KIFA-Vorsitzende). Hier gefällt mir insbesondere die Passage, wie sich denn die Bibliotheken zur teaching library entwickeln könnten:

Zuerst einmal muss man die Bibliothekare dafür begeistern und ihnen verdeutlichen, dass die Teaching Library keinen Paradigmenwechsel im Berufsbild mit sich bringt, sondern lediglich eine Erweiterung der Aufgaben.

Sie sagt dann, der Bibliothekar müsse aber kein Software-Schmied werden, sondern eher ein Netzwerker. Das könnten auch die Kollegen in kleinen Bibliotheken leisten. Ganz meine Meinung!

3 Kommentare

  1. Klar, auch in kleinen Bibliotheken kann das passieren. Wenn die Grundversorgung (Ausleihe, Auskunft, Geschäftsgang, Katalogisierung) einmal gewährleistet ist. Daran hapert es ja teilweise schon.

    Dann noch eine kleine Einschränkung:
    „… der Bibliothekar müsse aber kein Software-Schmied werden, sondern eher ein Netzwerker“

    Nicht jeder Bibliothekar muss ein Software-Schmied sein. Gebraucht werden diese dennoch.

    Ansonsten jedoch volle Zustimmung.

  2. Kleine Bibliotheken würde ich eher als Vorreiter im Teaching-Library-Bereich sehen, siehe Vortrag beim letzten Bibliothekartag und die daraus entstandene Checkliste. Im OPL-Alltag müssen Prioritäten gesetzt werden, die von den aktuellen Anforderungen der Nutzer und Nutzerinnen bestimmt werden, in der Regel auf Kosten des Geschäftsgangs.

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