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Librarything auf Drogen

E41stSo ähnlich mutet der Katalog E41ST – Library Way, den Jin entdeckt hat, auf den ersten Blick an. Ã?hnlich wie Librarything von Tim Spalding, ist auch dieser Katalog mit einem „nichtbibliothekarischen“ Ansatz von einem Nichtbibliothekar entwickelt worden, der mit den „Notlösungen“ WorldCat und diversen Bookmarklets nicht zufrieden ist.
Für die Nutzung ist Flash 9 erforderlich, das System ist ähnlich intuitiv zu bedienen wie Librarything, aber durch das Drag-and-drop hat das mehr Unterhaltungscharakter (wer’s mag…). Startpunkt für die Suche ist immer zunächst die Keywordsuche bei amazon.com. Hat man das Buch gefunden, sucht man mit einem Klick in den voreingestellten (US)Bibliotheken, im Moment sind dort fast nur Public Libraries gelistet. Ist das Buch in einer oder beiden der vordefinierten Bibliotheken (einstellbar) vorhanden, geht es direkt zum Titel im dortigen Katalog.
Seinen eigenen „Katalog“ kann man sich anlegen durch „Add to my Bookshelf“, die bibliographischen Informationen (und Rezensionen) kommen direkt von amzon.
Natürlich nicht mit Librarything vergleichbar, die „sozialen“ Aspekte fehlen völlig, aber ich habe den Eindruck, das der Autor im Moment eifrig am System arbeitet und sich über Feedback freut.

Autor: Edlef Stabenau

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