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Google im Prinzip wie ein Bibliothekar

Im Prinzip ist Google aber nichts anderes als ein super schlauer Bibliothekar. Wenn man vor 30 Jahren in eine Bibliothek gegangen ist und einen gewissen Fachbereich aus der Biologie gesucht hat, dann wusste der Bibliothekar auch nicht über diese Thematik Bescheid, aber er wusste, wo’s steht. Google ist im Prinzip das Gleiche. – Recht nett für unser Berufsbild, dieser Vergleich! [via netzeitung]

2 Kommentare

  1. Superschlau würde ich diesen Bibliothekar allerdings nicht unbedingt nennen. Gut organisiert und extrem fleissig trifft es vielleicht besser.

  2. Der wesentliche Unterschieb besteht darin, dass die Bibliothekarin über menschliche Intelligenz verfügt und in einem Gespräch die „tatsächliche Frage“ des Nutzers klären kann. Suchmaschinen sind nur riesige Verzeichnisse, schlau sind allenfalls die Programmierer, von denen die verwendeten Such- und Ranking-Algorithmen stammen.
    Mich erinnert der Vergleich an einen amerikanischen Cartoon, in dem eine Bibliothekarin das Schild „Librarian“ in den Mülleimer geworfen und es durch das Schild „Search engine“ ersetzt hat: http://www.speedbump.com/librarian.html