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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

Trotz niedriger Gebühren geringe Nutzung

Ein Bericht über die Stadtbibliothek Liebenwalde in der Märkischen Allgemeinen. Insgesamt werden bekannte Trends zitiert (vor allem Kinder und Jugendliche nutzen die Bibliothek), es wird aber auch der Aufwand geschildert, welcher der Unterhalt einer Bibliothek für die Gemeinde bedeutet: Regale werden nach und nach angeschafft.

Ein Kommentar

  1. Zu diesem Thema steuere ich mal eine kleine Selbstbeobachtung bei.

    Mein letztjähriger Umzug von Frankfurt/M. nach Hamburg zog auch einen deutlichen Sprung bei der jährlichen Benutzungsgebühr der Stadtbibliothek nach sich – reichten ehedem 10 EUR aus, zahle ich nun für die Nutzung des vollen Angebots satte 40 EUR.
    Mittlerweile bin ich vergleichsweise oft in der Zentralbibliothek – deutlich mehr als früher in Frankfurt. Einerseits ist das Angebot deutlich größer und attraktiver, andererseits hat sich aber auch das Gefühl eingeschlichen, für „das viele Geld“ auch einen Gegenwert bekommen zu wollen.
    Ist das eventuell ein sehr wichtiges, aber oft übersehenes Motivationselement für die Nutzungshäufigkeit einer Bibliothek? Frei nach dem Motto: „Was nichts kostet, ist nichts wert.“ könnte ich mir vorstellen, daß viele Leser an dieser Stelle ähnlich denken wie ich, auch wenn nach der Bezahlung das Thema eigentlich abgeschlossen sein sollte.