netbib weblog

Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

Blooks

Und wieder ein neues Medium? Unter Blooks versteht man Weblogs, die gedruckt erschienen sind, also ein Kunstwort aus „Blogs“ und „Books“:

Unter dem Begriff „Blooks“ sind verschiedene Varianten zu verstehen. Die englische Version von Wikipedia liefert dazu eine umfangreiche Erklärung. Danach existiert das Wort bereits seit den 90er Jahren und ist von Mindell Dubansky, einem Bibliothekar, eingeführt worden. Damals wurde es als Abkürzung für „looks like a book“, zu deutsch „sieht aus wie ein Buch“, benutzt.

Natürlich gibt es für diese Sparte auch einen Literatur-Preis, es wurde gerade der Blooker Prize 2007 verliehen. Mehr zu dem Thema und dem Preis findet sich auf der Website der Medien Mittweida.
Nicht ganz ein Blook, aber ein Buch, das aus Beiträgen verschiedener Blogger besteht ist Berlin oder so. Ich habe mir das Buch vor zwei Wochen bestellt, es gefällt mir sehr gut, hier schreiben deutsche Weblogger über Alltagsgeschichten, aus dem Vorwort oder so:

Leichter fällt es hingegen, den Grund für diese Anthologie anzugeben: es ist schlicht und einfach der, dass in vielen Weblogs auÃ?erordentlich schöne und charmante Texte geschrieben werden…

Leider habe ich die Texte von Erasmus von Meppen, die mir am besten gefallen haben, nicht in seinem Weblog gefunden…noch ein Grund mehr, das Buch zu kaufen 🙂 Christian hat es auch.

Autor: Edlef Stabenau

Ich bin Bibliothekar

Ein Kommentar

  1. Hallo,

    schön, dass Ihnen das Buch gefallen hat! Die Texte von Herrn von Meppen stammen übrigens aus seinem ehemaligen Blog „www.treff.twoday.net“, welches aber nicht mehr online ist.