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Trekstor, nein danke

Meine Backups sind professionell, leider funktioniert die Wiederherstellung nicht…
Nachdem alleine in meinem unmittelbarem „Bibliotheksumfeld“ insgesamt 3 externe Festplatten von Trekstor entweder den Geist schon aufgegeben haben oder kurz davor sind, der Tipp von mir, sich nach einer anderen Marke umzusehen. Als meine starb, habe ich kurz gegoogelt und enorm viele, ähnlich traurige Geschichten über Trekstor gelesen. Meist nützt ja auch ein Umtausch nichts, weil man dadurch natürlich auch nicht mehr an die Backups herankommt…

Autor: Edlef Stabenau

Ich bin Bibliothekar

2 Kommentare

  1. Bitte unbedingt das „professionell“ streichen, wenn von „Backups“ auf Festplatten die Rede ist. ‚Ne Festplatte ist Medium und Lesegerät in ziemlich verbandelter Form. Selbst schuld, wer sowas vertraut. Ich habe auch noch nie gesehen, dass jemand externe Platten als Backuplösung empfiehlt. Vernünftigerweise trennt man Medium und Lesegerät und untersucht seine Medien laufend auf Tauglichkeit. Oder, wenn’s denn billig sein soll (aber immer noch bestimmt nicht professionell), man nimmt halt mehrere Backups und verschiebt das Risiko dadurch um ein paar Kommastellen.

    Mein Tipp also: Nicht nach einer anderen Marke, sondern einer anderen Lösung umsehen.

  2. Du hast natuerlich Recht, das war auch nur ein Zitat, das ich kürzlich las… Dramatisch wichtige Dinge sind natürlich auf anderen Medien besser aufgehoben, aber eine externe Platte ist schon sehr praktisch für die schnelle „Sicherung“ zwischendurch. Das Vertrauen in die Festplattenlösung ist natürlich gesunken, bemerkenswert finde ich aber trotzdem die anscheinend hohe Ausfallrate. Vielleicht sieht es ja bei anderen Marken ähnlich aus?