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Bibliothek 2.0: Zu selbstbezüglich, aber anders als nur „Onleihe“

Ulrich Herb, SULB Saarbrücken, schreibt heute bei Telepolis: Ohne Web 2.0 keine Bibliothek 2.0. Ein hübscher Ã?berblicksartikel mit Links zu den üblichen Verdächtigen sowie mit einigen überraschenden Pointen.

P.S. Pfff, gerade gesehen, daÃ? Edlef schneller war. 😉 Aber das wir beide auf die Formulierung „übliche Verdächtige“ verfallen sind sagt vielleicht auch ein biÃ?chen was über den Telepolis-Artikel aus…

Autor: Lambert Heller

Librarian 2.0, interested in knowledge management, publishing and communities on the web. Likes Open Access / Open Data. Hannover, Germany.

2 Kommentare

  1. Aber das wir beide auf die Formulierung “übliche Verdächtige” verfallen sind sagt vielleicht auch ein bißchen was über den Telepolis-Artikel aus…

    oder über uns 🙂

  2. Es freut uns natürlich, in einem Telepolis-Artikel in einem Atemzug
    mit bedeutenden wissenschaftliche Bibliotheken als Pioniere für WEB 2.0 – Anwendungen im Bibliothekswesen genannt zu werden, aber wir befinden uns erst am Anfang dieses Weges. Wir benutzen LibraryThing übrigens auch nicht als Katalog, sondern zur Anzeige unserer Neuzugänge im Erwachsenenbestand. Ob die erzeugten RSS-Feeds – quasi unsere Neuzugangsliste – wirklich genutzt werden entzieht sich unserer Kenntnis. Wir haben anfangs heftig dafür geworben und werden es wieder tun.
    Noch ist auch unser OPAC ein reines Bestandsverzeichnis ohne interaktive Funktionen (Verlängerung, Vorbestellung). Das geht natürlich auf die Dauer nicht, daher haben wir uns entschlossen, 2008 auf ein von der Büchereizentrale Lüneburg gehostetes Allegro umzusteigen. Wir tun das weniger aus Öberzeugung denn aus der Not heraus. Noch gibt es keine für uns erschwingliche Bibliothekssoftware, die sich erkennbar in Richtung Web 2.0 entwickelt. Allegro-OEB ist sicher ein ausgereiftes System , aber von den angebotenen Diensten her sehr konventionell, was natürlich dem gegenwärtigen Praxiswissen von BibliothekarInnen und NutzerInnen entspricht. Ich kann mich täuschen, aber ich vermute, dass es noch Jahre dauert, bis eine qualifizierte Minderheit unserer Kundschaft RSS wirklich nutzt.