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Gadget für den OPAC

Jakob berichtet über das von ihm erstellte Beispiel-Widget für den GBV-Verbundkatalog. Die google-Widgets oder auch Gadgets kann man auf seiner igoogle-Seite (falls vorhanden) einbinden und so den Nutzern einen weiteren Zugang zu den eigenen Bibliotheksressourcen anbieten. Wir hatten über die Widgets/Gadgets vor 2 Jahren schon mal berichtet, das Widget für den GBV ist aber (noch?) nicht als Version für alle Seiten zu finden.

Autor: Edlef Stabenau

Ich bin Bibliothekar

5 Kommentare

  1. Die Entwicklung von Widgets sind höchstens 10% der Arbeit. Dazu kommen nochmal 10%, um die Widgets in einer tragfähigen Infrastruktur anzubieten anstatt als irgendein Webscript, dass in spätestens einem Jahr wieder verschwunden ist. Der Rest ist Dokumentation, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit – und das muss in den Bibliotheken vor Ort geschehen. Ein Proof-of-Concept ist ja ganz nett aber wenn es nur von der „Infoelite propagiert und praktiziert“ wird (vgl. Zitat Timo Borst) ist damit nichts gekonnt – die Experten können sich ihre Widgets nämlich selber programmieren.

  2. Darum bin ich ja sehr glücklich, dass Du als Experte (und VZG-Mitarbeiter) Dich auch mit diesem Thema beschäftigst 😉 Dann werden die neuartigen Werkzeug vielleicht bald nicht mehr als Spielzeuge für Esoteriker abgetan, sondern es beschäftigt vielleicht auch die „normalen“ BibliothekareInnen…

  3. Pingback: beluga

  4. Was genau ist eigentlich der Nutzen solch eines Widgets? Bzw. wie müsste es gestaltet sein? Bevor man da weiteren Hirnschmalz reinsteckt, am Ende gar einen Widgetgenerator für den ganzen Verbund baut oder sowas, würde ich mir gerne über den Zweck dieser Dinger speziell für Bibliothekskataloge klarer werden.
    Ich persönlich nutze solche Personalisierungsfeatures eher mäßig. Ich habe so ein Wetter-Widget auf meinem Desktop, weil ich dann den müden Blick nicht vom Bildschirm aus dem Fenster lenken muss. Und ich nutze das Google Search Plugin in Firefox (andere aber auch nicht). Ich wüsste aber ehrlich gesagt nicht, was ich mit einem Suchschlitz für einen Bibliothekskatalog auf meinem Desktop oder einer personalisierten Webseite sollte. Dazu nutze ich einfach zu selten einen Bibliothekskatalog um mir von so einem Ding Platz wegnehmen zu lassen. Auch geht die Funktionalität solch eines Suchschlitz-Widgets ja kaum über ein Bookmark auf den OPAC hinaus. Klar ist das ne nette Sache um Leuten ins Bewußtsein zu rufen „Hey, die Bibliothek ist auch noch da“, aber sonst?
    Diese Widgets sind nach meinem Eindruck gut, um „Routinetätigkeiten“ und „Gewohnheiten“ zu unterstützen (Frage nach dem Wetter, Börsenkurse abrufen, neue Email anzeigen, Schlagzeilen… je nach Interesse halt, deswegen ja auch „personalisiert“). OK, ein OPAC-Widget wäre vielleicht Ausdruck des Wunsches, dass die Recherche in der Bibliothek ebenso selbstverständlich wird wie der Blick aus dem virtuellen Wetterfenster?!? Aber ich weiß nicht, ob das mit einem rein passiven Suchschlitz funktioniert. Öberzeugt mich vom Gegenteil…
    Eine Anwendung dieser Art, die ich tatsächlich bei Bibliothekskatalogen nutze, ist das Abrufen von „Neuerscheinungen“ zu bestimmten Themen/Suchanfragen aus OLC-Datenbanken als RSS-Feed. Diese Feeds könnte man natürlich statt im Feed Reader mittels eines Widgets auf einer personalisierten Seite anzeigen. Darin kann ich einen Nutzen erkennen: Beim schnellen Drüberblicken über meine personalisierte Widgetsammlung sehe ich neben dem Wetter auch die neuesten Artikel zu meinem Lieblingsthema. Um das erfassen zu können, darf diese Widgetsammlung aber nicht zu groß oder gar beliebig werden…
    Wie müsste also ein gutes, nützliches Bibliotheks-Widget aussehen, für das Leute Platz in ihrem „persönlichen Bereich“ frei machen (neben Wetter, Börse und dem Netbib-Feed :-)) würden?

  5. Pingback: the fabilous librarian