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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

lexikus.de

In den Kommentaren ist zu einem Beitrag zusammenhangslos eine Werbung aufgeschlagen, die ich nicht freigeschaltet habe. Da der Inhalt aber für den Einen oder die Andere interessant sein könnte, zitiere ich hier mal auszugsweise:

Lexikus. Was verbirgt sich hinter diesem Namen? Eine literarische Entdeckungsreise in vergangene Jahrhunderte. Stöbern Sie mit uns in historischen Publikationen, ohne dass bedauernswerte Bibliothekare Berge von Büchern heranschleppen müssen. Wir haben den Staub von alten Buchdeckeln gepustet, Buchinhalte digitalisiert und stellen sie Ihnen, geneigte Leserin, geneigter Leser, in Form von Volltexten zur Verfügung. Warum sollten Sie sich mit Exzerpten von Historikern zufriedengeben, wenn Sie aus den Originalquellen schöpfen können. In diesem Sinne wünscht Lexikus viel SpaÃ? bei der Benutzung dieses Portals.

Das Portal ist noch nicht sehr gut bestückt (was in dem Werbeeintrag auch betont wird: Das Projekt befindet sich derzeit noch in der embryonalen Phase. Wir bitten Sie bei Ihrer Bewertung um Nachsicht), aber es besteht eine Zusammenarbeit mit der Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern, diverse Links (z.B. dieser) verweisen direkt in den Katalog, wo das Werk dann ausleihbar(?) ist. Auch auf der Startseite der LBMVgibt es direkten Link zu dem Projekt.
Etwas Digitalisiertes habe ich nicht entdeckt, aber ich habe auch keine grosse Lust danach zu suchen…
Die Werbung im Kommentar kam nicht von der LBMV, sondern von dem Verlag.

Autor: Edlef Stabenau

Ich bin Bibliothekar

Ein Kommentar

  1. Ich halte diese Form der Kooperation der Bibliothek (s. Archivalia) für rechtswidrig und das Geschäftsmodell für dubios. Der Texterfasser muss erst einmal dem Verlag 2000 Euro zahlen, um Aufträge zu erhalten, wobei er dann 10 % am Buch verdient.