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Warum die Duisburger Bibliothek nicht über eine BCID böse sein wird

Nachdem den Duisburger Bookcrossern beschieden wurde, keine Bookcrossing-Bücher dort freizulassen – die Internetplätze sind, anders als die Garderobe, schon hinter den Sicherheitsschranken – wird die Bücherei jetzt wenigstens ein Exemplar aus ihrem Bestand mit einer BCID versehen erhalten. Denn aris1 fand bei seinem Urlaub in Griechenland einen deutschsprachigen Reiseführer, den er erstmal brav bei Bookcrossing registrierte. Was ihm nicht auffiel: Der Reiseführer gehört eigentlich der Stadtbücherei Duisburg. Offenbar hat der Kunde, der momentan auf Urlaub ist, den Reiseführer mitgenommen und schlichtweg vergessen. aris1 setzte sich also mit der Bücherei in Verbindung und wird den Reiseführer dann zurück nach Duisburg schicken. Ob die Mitarbeiter dann das Etikett aus dem Buch entfernen werden oder die BCID sonstwie bearbeiten? Und ob ein Bericht demnächst in der Zeitung auftaucht, schlieÃ?lich wäre es durchaus eine Nachricht wert. 😉
Dass Bibliotheksbücher natürlich KEINE BCIDs erhalten sollen ist im BC-Codex eindeutig geregelt. Gilt natürlich nicht für ausgeschiedene oder von der Bibliothek verkaufte natürlich.

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