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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

Rechnungshof stoppt Bibliotheksprojekt

Die Insassen der acht Haftanstalten können keine Bücher mehr über die Fernausleihe der Stiftung Hamburger Ã?ffentliche Bücherhallen (HÃ?B) bestellen. Wer im Gefängnis lesen oder sich weiterbilden will, muss sich jetzt an die deutlich geringeren Bestände der ebenfalls von der HÃ?B betriebenen Bibliotheken der einzelnen Justizvollzugsanstalten halten. […] Der Anlass für das Aus der seit 1968 bestehenden Möglichkeit zur Fernausleihe findet sich im Bericht des Rechnungshofs aus dem Jahr 2004. Darin forderte die Kontroll-Instanz die HÃ?B auf, das Angebot für die Gefangenen nicht mehr kostenlos bereitzustellen.

So das Abendblatt. Zwar hat man sich offenbar auf einen anderen Vertrag geeinigt, aber de fact heiÃ?t das wohl ein Senken des Etats für Neuanschaffungen – bisher hat die Justizbehörde in Hamburg 15.000 Euro für die Neuanschaffungen investiert. Nach dem neuen Vertrag sind es jetzt 20.000 Euro – allerdings werden die zu gleichen Teilen von beiden Stellen investiert, ein Teil von der Stadt Hamburg, ein Teil von der Behörde. Nun, es können ja nicht überall Zustände wie in Münster herrschen…

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