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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

Essener Stadtbibliothek sehr beliebt

Allerdings schützt diese Beliebtheit in der Bevölkerung nicht davor, dass der Anschaffungsetat in der nächsten Zeit sinken wird. Erklärt DerWesten – wobei jetzt mal wieder berühmte Problem auftritt, dass ein Artikel in zwei Zeitungen erscheint oder ähnlich, ich zitiere jetzt aus dem NRZ-Artikel:

Um steigende Mietkosten bezahlen zu können, wird Brenner den Etat für Ankäufe von 770 000 Euro (2007) auf voraussichtlich rund 626 000 Euro (2009) kürzen müssen. Hier setzt wiederum ein Antrag an, den die SPD-Fraktion am Mittwoch im Kulturausschuss stellte. Der Etat für Neuanschaffungen, heiÃ?t es da, solle auf dem Niveau von 2007 bleiben, dafür solle die Verwaltung die aktuellen Gebühren überprüfen – im Vergleich mit den Nachbarstädten. An dem Punkt winkt Brenner ab. Essen gehöre mit 16 Euro Jahresgebühr schon zur Spitzengruppe.

Man könnte schlieÃ?en, dass die Essener SPD bewuÃ?t für Gebührenerhöhungen votiert. Mir war auch gar nicht bewuÃ?t, dass man nur in Duisburg noch zusätzlich 1,- Euro für die DVD-Ausleihe berappt.´Steht so am Ende des Artikels, muss also auch wahr sein…

2 Kommentare

  1. I was at Essen several months, now in Swiss, but the City library is indeed very nice and good. Not comparable to here in Thun (Switzerland)

  2. Was oft vergessen wird ist, dass höhere Ausleihzahlen auch höhere Kosten nach sich ziehen – je häufiger ein Medium ausgeliehen wird, desto schneller nutzt es sich ab oder wird unbrauchbar und muss ersetzt werden.
    Irgendwann bremsen stagnierende Medienetats also die Steigerungen bei den Entleihungszahlen aus. Das lässt sich durch höhere Gebühren nicht ausgleichen, die ohnehin problematisch sind, wenn (wegen unzureichenden Erneuerungsmöglichkeiten) gleichzeitig das Angebot schlechter wird.