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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

WordPress unterstützt eine „under-served community“

Scriblio Logo Zum Thema „unsucking the OPAC“ oder auch next generation catalog:
Matt Mullenweg berichtet in seinem Weblog über Scriblio, auch bekannt unter dem Namen WPopac (netbib zu WPopac), einem Bibliothekskatalog, der auf WordPress aufsetzt und der sich sehr erfreulich entwickelt:

Overall, a good read on building a project on top of WordPress, helping an under-served community, and giving back by strengthening the underlying platform.

Im Scriblio MATC Project Final Report berichtet Casey Bisson u.a. sehr begeistert über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der WordPress Community

The first, and most obvious expression of this was in choosing to build Scriblio on top of WordPress. What, after all, is a library catalog other than a database driven website? And what more tested or extensible a tool for building a database driven website than WordPress?

Scriblio scheint sich ja ganz gut zu entwickeln, und ist sicher mehr als einen Blick wert. Robert Hoekman, Jr. schreibt in einem Usability Review zu Scriblio im Februar 2008:

Scriblio succeeds in a number of areas where current alternatives fail. It is not only one of the best library systems on the web, it is one of the better e-commerce and knowledgebase systems. [â?¦]
OPAC developers everywhere should study Scriblio, learn from it, and start meeting the bar that Scriblio has set.

Es gibt schon mehrere Installationen des Systems, die von der Lamson Library findet sich hier, ziemlich beeindruckend ist auch die Installation der Hong Kong University of Science and Technology mit über 710.000 bibliographischen Datensätzen. Unbedingt einmal ansehen!

Autor: Edlef Stabenau

Ich bin Bibliothekar

2 Kommentare

  1. Hat das schon jemand ausprobiert? Leider verfügt mein Server nicht über die nötigen Systemvorraussetzungen 🙁

  2. Ja, ich hatte mal eine Testinstallation. Das ganze läuft konzeptionell auf Trennung von Katalogisierung und Websuche hinaus. Es gibt also kein Interface für die Dateneingabe. Den XML-Export aus dem eigenen Katalog muss man an das WP-Datenschema anpassen, um dann in den WPopac (so nenn ich dass mal weiter, denn genau das ist es ) importieren zu können. Da die Datenbankperformance, die Differenzierung der Suche und die Struktur der Ausgabe der Suchergebnisse nicht überzeugten, habe ich die Mühe der Erstellung eines Exportparameters dann doch nicht auf mich genommen und bleibe vorerst beim klassischen Webkatalog.