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Regensburger Datenbank-Desaster

Dass seit Tagen Benutzer an den Hochschulen dieses Landes nicht mehr in gewohnter Weise an die teuer eingekauften lizenzierten Datenbanken kommen (die RWTH Aachen kann noch nicht einmal einen vollgültigen Ersatz bieten, z.B. findet sich kein Link zum groÃ?en Beck), weil das als bundesweiter Service aufgezogene Regensburger Infosystem durch einen Hardwarefehler nicht erreichbar ist, ist ein Skandal. Bemerkenswert ist, dass man dieses Versagen nicht an die groÃ?e Glocke hängt (in INETBIB war nichts davon zu lesen).

4 Kommentare

  1. Um ein Beispiel für die praktische Auswirkung dieses unerträglichen Zustands zu geben: Ich habe vorgestern mit einer Studentin gesprochen, die nach einem Gespräch mit ihrem Prof an der Ausrichtung der Diplomarbeit etwas ändern soll und dafür umgehend recherchieren muss – aber seit Tagen nicht kann! Sie war den Tränen nahe.

  2. BSB-Nutzer können einige Datenbanken erreichen über
    http://www.bsb-muenchen.de/Datenbanken_Interimszugang.2259.0.html

    Und glücklich wer die jeweils wichtigsten Datenbanken anders finden kann (ITER gibt’s unter
    http://www.itergateway.org/
    ).

    Und was man über Proxy-Zugriff bekommt und über Suchmaschine finden kann geht auch weiterhin.

    Für den Rest sieht’s eher trübe aus.

    Sehrrrrrrrrrrrrrrrrr unerfreulich.

  3. In der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena wurde erst zu Beginn des Jahres auf DBIS umgestellt. Die alten DB-Verzeichnisse (Stand: Januar 08?) sind noch vorhanden und nutzbar; darüber auch die (alle?) entsprechenden (lizenzierten) Datenbanken der ThULB.
    Vgl. http://ulbw3k26.ulb.uni-jena.de/datenbanken/_sorteddesktop.html
    Glück im Unglück?

  4. Es geht wieder. Für die Zukunft sollte jedoch an einer ordentlichen Fall-back-Lösung gearbeitet werden.