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Nicht die „Bibliothek des Jahres 2008“: Mediothek Krefeld

In einem Bericht der Rheinischen Post wird über die Gründe, warum die erst neu eröffnete Mediothek Krefeld nicht den Preis „Bibliothek des Jahres“ bekommen hat, berichtet. Die Dienste der Bibliothek werden sehr gelobt, allein, es fehlte nach Ansicht der Jury eine eigene Homepage. – Wenn man sich die Webpräsenz einmal anschaut, sieht man unschwer, dass hier eine Institut unter die Corporate Identity der Stadt geknechtet wurde – und aus dieser Beschränkung doch einiges gemacht hat.
Wann wird es wohl soweit sein, dass eine Jury das Fehlen von Web 2.0-Komponenten anmahnt („Gute Services, allein, ein RSS-Feed fehlte“) …?

2 Kommentare

  1. Das sagt einiges über die Jury aus: Die haben schon lange nichts mehr von handfester Bibliotheksarbeit gehört und suchen deshalb nach einer bunten Homepage.

    Demnächst wird die schönste Homepage Bibliothek des Jahres! But only with eHeil no!

  2. Also ich finde schon, dass eine Homepage zu den unverzichtbaren Diensten einer Bibliothek gehört und daher auch zur „handfesten Bibliotheksarbeit“. Ob es aber einer Bibliothek zum Nachteil ausgelegt werden soll, wenn sie sich an die CI (Corporate Identity) halten muss, _das_ finde ich die hier relevante Frage.