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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

chaotisch beschriftete Bücher

Tobias (aka Tobi) hat den Spiegel-Artikel Technikärgernis Rückentext – Darum torkelt der Text auf DVD- und Buchrücken gelesen und gleich einen einleuchtenden Vorschlag gemacht:

Ich denke Bücherregale sollten waagerecht zum Ã?quator ausgerichtet werden und die Buchrückentitel sollten von unten nach oben Verlaufen, so dass man bei linksgeneigten Haupt gegen die Erdrotation läuft und dadurch zusätzliche Zeit spart. Alternativ könnten auch Nackenmassagen in Bibliotheken und Buchläden angeboten werden.

Im Spon-Artikel gibt es auch ein Hinweis auf eine ISO-Norm von 1985, an die sich allerdings kaum ein Verlag hält. Auf Verweisungsform findet sich auch eine Abstimmung zu dem Thema. Allerdings wird ja gerne vergessen, das Bibliotheken Signaturschilder auf die Buchrücken kleben, manchmal sogar mehr als eines, um z.B. Sonderstandorte zu kennzeichnen. Schon wird der Buchrücken noch unlesbarer…

Autor: Edlef Stabenau

Ich bin Bibliothekar

Ein Kommentar

  1. zu dem thema gibt es auch einen netten aufsatz:

    Guyrai, Kama (2004): „Vom Wiegen des Kopfes beim Lesen des Rückens“. In: Linguistische Berichte 200 (2004). S. 495-509.