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Was bedeutet Digitalisierung für die Forschung?

Michael Embach, Direktor der Stadtbibliothek Trier und Andrea Rapp, Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums für elektronische ErschlieÃ?ungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier schreiben im Feuilleton der FAZ über die Digitalisierung. Einige Streiflichter aus dem Artikel:
– ob die Langzeitarchivierung bei einzelnen Projekten gelöst sei, könne man bezweifeln
– durch zunehmend sich entwickelnde Kooperationen fallen Benutzungsschranken allmählich weg
– eine theoretische Debatte über die Nutzungsmöglichkeiten des neuen Mediums sei merkwürdigerweise ausgeblieben
Anhand des Beispiels der Digitalisierung mittelalterlicher Schriften machen sie drei Funktionen aus:
– Möglichkeit des Vergleichs verschiedener Textfassungen
– anhand der Digitalisate kann man die verschiedenen Ã?berlieferungen besser voneinander unterscheiden und
– „dislozierte“ Sammlungen können anhand der Digitalisate wieder rekonstruiert werden.
Alles in allem sehen sie eine Verbesserung der Ausgangslage der Forschung, man brauche jedoch ein verfeinertes methodologisches Rüstzeug, um die Möglichkeiten auch ausschöpfen zu können.

Ein Kommentar

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