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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

zukunftssichere BibliothekarInnen

Gerade letzte Woche hatten wir ja einen Eintrag (zukunftssichere Bibliotheken), bei dem es auch um die „alten-nicht-so-wilden“ BibliothekarInnen ging, die sich mit den neuen Technologien und BenutzerInnenerwartungen nicht so recht beschäftigen wollen und nicht begreifen, dass

sie sich mitten in einer Revolution befinden, die von Bibliotheken grundlegende Veränderungen erfordert.

wie Jakob es recht treffend zusammenfasst.

Passend zu diesem Thema hat Bill Drew in seinem Weblog einen Beitrag gepostet, den er sicherheitshalber mit einer Warnung versehen hat. Aber auch so ist klar, dass man das natürlich auf keinen Fall verallgemeinern kann, es gibt wohl genausoviel „Alte“, die wohlinformiert und engagiert sind, wie es „Jüngere“ gibt, die es sich in ihrem Job bequem gemacht haben.

  • Why are older librarians resistant to change?
  • Why is do so many older librarians fear change?
  • Why is „because it has always been done that way“ a legitimate reason for continuing to do things a certain way?

Bill ist übrigens auch schon etwas älter, und kann bei seinem Rant sicher auf eine Menge Erfahrung zurückgreifen….

Autor: Edlef Stabenau

Ich bin Bibliothekar

Ein Kommentar

  1. Bill Drews‘ Beitrag ist ziemlich einseitig. Öber die Gründe, weshalb Innovationen auf Abneigung oder zumindest auf Unsicherheit oder Angst stoßen, hat 2004 Kathryn Deiss einen sehr ausführlichen Artikel in Library Trends, Vol. 53, No. 1 publiziert. Deiss identifiziert mehrere Barrieren:
    – Stability vs. Disturbance
    – Standards vs. Unknown Consequences or Patterns
    – Expertise vs. Play
    – Performance vs. Practice
    – Certainty vs. Risk
    Diese und andere Barrieren greife ich auch in meiner Diplomarbeit „Innovative Dienstleistungen in Bibliotheken“ auf.(Sobald sie elektronisch publiziert ist, kann ich euch gerne den Link zukommen lassen)
    MfG, Steffi