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Leseklubs, 3. Folge

In noch einmal ausgeweiteter Form findet sich in im aktuellen Heft von BuB ein Bericht von Wendler über die in Hamburg – teils an Standorten ehemaliger Bücherhallen – eingerichteten Leseklubs. Auf seine Artikel im Hamburger Abendblatt wurde schon hingewiesen. Eine Bewertung der aktuellen Situation der Bücherhallen lässt mich schwanken. Es gibt allgemein die prekäre Lage, die sich bei SchlieÃ?ungen katastrophisch zeigt. Es gibt starke Bereiche (Leseförderung im Kinder- und Jugendbereich); daneben Wüsten namentlich in allen sozialen Bereichen. Und dann liest man plötzlich von Bücherhallen als sozialen Inklusionszentren. Hört von hektischen Aktivitäten im interkulturellen Bereich. So faszinierend der Sprachbereich der Zentralbücherei ist – systematisch im Sinne eines auch in das Bibliothekssystem hineinwirkenden Programms gibt es gar nichts. (Ein Programm mit vielen ‚Soll‘ ist keine Umsetzung.) Am Jahresbericht 2007 kann ich mein Schwanken schön demonstrieren: ich hoffe, dass die dort für 2007 als vollzogen gemeldeten Ansätze in 2008 auf den Weg gebracht werden, so dass wir 2010 im Jahresbericht 2009 das Wachsen erster Pflänzchen gezeigt bekommen. Es gibt eine seltene Gelegenheit Originaltöne von Mitarbeitern aus dem Bunker Bücherhallen zu hören. Die Abteilungsleiterin, in deren Verantwortung ein zukünftiges Interkulturelles Sprach- und Medienzentrum errichtet werden wird, führt als librarian in residence am Goethe-Institut in New York ein blog. An einer Stelle habe ich eine Frage gestellt. Ohne Kommentierung weise ich nur darauf hin, dass das blog die Möglichkeit der Antwort bietet.

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